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Der Deutsch-Knigge: Sicher formulieren, sicher kommunizieren, sicher auftreten


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Rezension von

Lesefreund

Der Deutsch-Knigge: Sicher formulieren, sicher kommunizieren, sicher auftreten Die Duden-Redaktion hat mit dem im Frühjahr 2008 erschienen Deutsch-Knigge einen Ratgeber herausgebracht, der es seinen Lesern ermöglichen soll, Stolpersteine in puncto Kommunikation sicher zu umgehen und der ihnen darüber hinaus die Grundlagen und Feinheiten der Gesprächsführung vermittelt. Im ersten Kapitel mit dem Titel „Praktischer Leitfaden der Kommunikation" findet sich eine Definition von Kommunikation sowie eine Anleitung zum Gesprächsaufbau. Im Dialog mit anderen gilt es auch, verstärkt auf die nichtsprachlichen Mittel zu achten, da die Gestik und Mimik des Gegenübers häufig viel mehr aussagen als sich mit Worten ausdrücken lässt. Neben diesen Elementen der Kommunikation spielt die Stimme selbst in diesem Leitfaden eine wichtige Rolle. Neben Lautstärke und Stimmlage gilt es auch vor allem auf den Sprechfluss zu achten, damit das Gesprochene einen angenehmen Klang hat. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Stilen der Kommunikation. Für den persönlichen Stil spielen vor allem Fragen des Ausdrucks und der Wortwahl eine besondere Rolle, etwa ob man in einem Brief häufig von sich selbst sprechen sollte oder beispielsweise wie häufig man dort Fremdwörter verwendet. Es folgt ein Kapitel, das die unterschiedlichen Sprachebenen des Deutschen näher beleuchtet: Neben dem Hochdeutschen als Standardsprache gibt es eine Reihe weiterer Ausdrucksmöglichkeiten wie etwa Dialekte wie Plattdeutsch oder Soziolekte wie Jugendsprache. Für den Bereich des Internets finden sich eine Reihe von Hinweisen, die einen gewissen Mindeststandard für die dortige schriftliche Kommunikation gewährleisten sollen. Ähnliches gilt für die Kommunikation via SMS. Die Beispiele des Knigge für die angemessene Gesprächsführung am Telefon und am Handy runden den Bereich der modernen Kommunikationsmittel ab. Insgesamt ist der Deutsch-Knigge ein hilfreicher Ratgeber, der vor allem auch Fragen der angemessenen Gesprächsführung aufgreift, die man sich seit Längerem nicht mehr gestellt oder überhaupt vergegenwärtigt hat. Es ist ein Buch, das dem Leser dabei helfen soll, die Möglichkeiten der modernen Kommunikationsformen mit den ungeschriebenen Selbstverständlichkeiten des guten Umgangs mit seinem Gegenüber, sei es im schriftlichen oder mündlichen Bereich, vertraut zu machen. Nicht zuletzt aufgrund seines Facettenreichtums ist es ein hilfreiches Buch für den Umgang mit Menschen.

Die Duden-Redaktion hat mit dem im Frühjahr 2008 erschienen Deutsch-Knigge einen Ratgeber herausgebracht, der es seinen Lesern ermöglichen soll, Stolpersteine in puncto Kommunikation sicher zu umgehen und der ihnen darüber hinaus die Grundlagen und Feinheiten der Gesprächsführung vermittelt. Im ersten Kapitel mit dem Titel „Praktischer Leitfaden der Kommunikation" findet sich eine Definition von Kommunikation sowie eine Anleitung zum Gesprächsaufbau. Im Dialog mit anderen gilt es auch, verstärkt auf die nichtsprachlichen Mittel zu achten, da die Gestik und Mimik des Gegenübers häufig viel mehr aussagen als sich mit Worten ausdrücken lässt.

Neben diesen Elementen der Kommunikation spielt die Stimme selbst in diesem Leitfaden eine wichtige Rolle. Neben Lautstärke und Stimmlage gilt es auch vor allem auf den Sprechfluss zu achten, damit das Gesprochene einen angenehmen Klang hat.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Stilen der Kommunikation. Für den persönlichen Stil spielen vor allem Fragen des Ausdrucks und der Wortwahl eine besondere Rolle, etwa ob man in einem Brief häufig von sich selbst sprechen sollte oder beispielsweise wie häufig man dort Fremdwörter verwendet.

Es folgt ein Kapitel, das die unterschiedlichen Sprachebenen des Deutschen näher beleuchtet: Neben dem Hochdeutschen als Standardsprache gibt es eine Reihe weiterer Ausdrucksmöglichkeiten wie etwa Dialekte wie Plattdeutsch oder Soziolekte wie Jugendsprache. Für den Bereich des Internets finden sich eine Reihe von Hinweisen, die einen gewissen Mindeststandard für die dortige schriftliche Kommunikation gewährleisten sollen. Ähnliches gilt für die Kommunikation via SMS. Die Beispiele des Knigge für die angemessene Gesprächsführung am Telefon und am Handy runden den Bereich der modernen Kommunikationsmittel ab.

Insgesamt ist der Deutsch-Knigge ein hilfreicher Ratgeber, der vor allem auch Fragen der angemessenen Gesprächsführung aufgreift, die man sich seit Längerem nicht mehr gestellt oder überhaupt vergegenwärtigt hat. Es ist ein Buch, das dem Leser dabei helfen soll, die Möglichkeiten der modernen Kommunikationsformen mit den ungeschriebenen Selbstverständlichkeiten des guten Umgangs mit seinem Gegenüber, sei es im schriftlichen oder mündlichen Bereich, vertraut zu machen. Nicht zuletzt aufgrund seines Facettenreichtums ist es ein hilfreiches Buch für den Umgang mit Menschen.

geschrieben am 17.07.2008 | 331 Wörter | 2055 Zeichen

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Rezension von

André Kesper

Der Deutsch-Knigge: Sicher formulieren, sicher kommunizieren, sicher auftreten Sie fragen sich immer wieder, ob Sie „du“ tatsächlich klein schreiben dürfen? Sie setzen Bindestriche spontan und kreativ, allerdings nicht immer regelkonform ein? Sie möchten gerne auf Floskeln und Füllwörter verzichten und Ihre persönliche Sprache prägnanter und aussagekräftiger gestalten? Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder nehmen Sie die Dienste eines professionellen Texters in Anspruch oder Sie kaufen sich den neuen Deutsch-Knigge aus dem Dudenverlag. Er beantwortet fast alle Fragen. Sprachliche Fettnäpfchen lauern nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch im Privatleben: Welche Themen sollten Sie beim Small Talk unbedingt aussparen? Begrüssen Sie zuerst Ihren Chef oder seine Frau? Wie wird eine Rechtsanwältin korrekt angeschrieben? Der Deutsch-Knigge gibt auf kompetente, unterhaltsame Art Antwort auf diese und weitere Fragen zu angemessener und formvollendeter Kommunikation. Korrekte Gesprächsführung sowie authentisches Reden und Schreiben stehen im Mittelpunkt der ersten Kapitel. Ein weiterer Teil gibt praxisnahe Empfehlungen zum Abfassen privater und geschäftlicher Korrespondenz, zur passenden Anrede, zu E-Mails, SMS sowie zum Chatten und Bloggen. Ausführlich wird dargestellt, was beim Formulieren von Anzeigen, im Umgang mit Visitenkarten, beim Vorstellen, Bekanntmachen und beim Verabschieden beachtet werden sollte. Wie Fettnäpfchen beim Telefonieren, beim Small Talk oder auf Sitzungen umgangen werden können, wird anhand zahlreicher lebendiger Beispiele gezeigt. In Zeiten verbaler Umweltverschmutzung, die wir nicht zuletzt minderwertigen Unterhaltungssendungen verdanken, freut sich der anspruchsvolle Sprachästhet besonders über das Kapitel „Von Floskeln, Füll- und Papierwörtern“. Beispiel: „Na, wie geht’s Ihnen denn so? Ich habe Sie ja nun doch lange nicht mehr gesehen.“ Auf differenzierte Weise wird hinterfragt, ob grundsätzlich auf „Füllmaterial“ – in unserem Beispiel etwa die Wörter na, denn, so, ja, nun, doch – zu verzichten sei, oder ob es in bestimmten Fällen gute Gründe gibt, blosse Mitteilungen mit einer Prise Ungeduld, Unsicherheit, Mitgefühl, Misstrauen, entschiedener Zustimmung oder Ablehnung zu würzen. Wer sicherer formulieren, wirksamer kommunizieren und souveräner auftreten möchte, erhält mit dem Deutsch-Knigge zu einem günstigen Preis eine wertvolle Hilfe. Die alltagsbezogene Themenauswahl, die sorgfältige Gliederung und das sanfte, lesefreundliche Layout machen das Werk zudem zu einer unterhaltsamen, süffigen Lektüre.

Sie fragen sich immer wieder, ob Sie „du“ tatsächlich klein schreiben dürfen? Sie setzen Bindestriche spontan und kreativ, allerdings nicht immer regelkonform ein? Sie möchten gerne auf Floskeln und Füllwörter verzichten und Ihre persönliche Sprache prägnanter und aussagekräftiger gestalten? Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder nehmen Sie die Dienste eines professionellen Texters in Anspruch oder Sie kaufen sich den neuen Deutsch-Knigge aus dem Dudenverlag. Er beantwortet fast alle Fragen.

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Sprachliche Fettnäpfchen lauern nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch im Privatleben: Welche Themen sollten Sie beim Small Talk unbedingt aussparen? Begrüssen Sie zuerst Ihren Chef oder seine Frau? Wie wird eine Rechtsanwältin korrekt angeschrieben? Der Deutsch-Knigge gibt auf kompetente, unterhaltsame Art Antwort auf diese und weitere Fragen zu angemessener und formvollendeter Kommunikation. Korrekte Gesprächsführung sowie authentisches Reden und Schreiben stehen im Mittelpunkt der ersten Kapitel. Ein weiterer Teil gibt praxisnahe Empfehlungen zum Abfassen privater und geschäftlicher Korrespondenz, zur passenden Anrede, zu E-Mails, SMS sowie zum Chatten und Bloggen. Ausführlich wird dargestellt, was beim Formulieren von Anzeigen, im Umgang mit Visitenkarten, beim Vorstellen, Bekanntmachen und beim Verabschieden beachtet werden sollte. Wie Fettnäpfchen beim Telefonieren, beim Small Talk oder auf Sitzungen umgangen werden können, wird anhand zahlreicher lebendiger Beispiele gezeigt.

In Zeiten verbaler Umweltverschmutzung, die wir nicht zuletzt minderwertigen Unterhaltungssendungen verdanken, freut sich der anspruchsvolle Sprachästhet besonders über das Kapitel „Von Floskeln, Füll- und Papierwörtern“. Beispiel: „Na, wie geht’s Ihnen denn so? Ich habe Sie ja nun doch lange nicht mehr gesehen.“ Auf differenzierte Weise wird hinterfragt, ob grundsätzlich auf „Füllmaterial“ – in unserem Beispiel etwa die Wörter na, denn, so, ja, nun, doch – zu verzichten sei, oder ob es in bestimmten Fällen gute Gründe gibt, blosse Mitteilungen mit einer Prise Ungeduld, Unsicherheit, Mitgefühl, Misstrauen, entschiedener Zustimmung oder Ablehnung zu würzen.

Wer sicherer formulieren, wirksamer kommunizieren und souveräner auftreten möchte, erhält mit dem Deutsch-Knigge zu einem günstigen Preis eine wertvolle Hilfe. Die alltagsbezogene Themenauswahl, die sorgfältige Gliederung und das sanfte, lesefreundliche Layout machen das Werk zudem zu einer unterhaltsamen, süffigen Lektüre.

geschrieben am 30.12.2008 | 329 Wörter | 2164 Zeichen

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