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Stress und Trauma


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Rezension von

Kristina Scherer

Stress und Trauma Das Erleben von Gewalt, Krieg, Katastrophen, schweren Unfällen oder dem tragischen Tod eines nahestehenden Menschen hinterlässt seine Spuren auf der menschlichen Seele. Oft sind Personen, deren Leben von bedrohlichen Ereignissen geprägt wurde, traumatisiert. Ihre Gedanken und Träume kreisen ständig um die konkrete Situation und hinterlassen keinen Platz für positive Färbungen. Wird den Patienten nicht rechtzeitig geholfen, können sich Ängste, Phobien oder Depressionen ausbreiten und sogar ernstzunehmende Persönlichkeitsstörungen verursachen. Das vorgestellte Fachbuch zum Thema Stress und Trauma beschäftigt sich hauptsächlich mit den Grundlagen der Psychotraumatologie. Dabei wird der Schilderung von Fakten, Annahmen sowie Forschungsstrategien ein hoher Stellenwert zugeteilt. Die Autorin differenziert ganz verschiedene Formen von Traumata, emotionalen/körperlichen Symptomen, Bedürfnissen der Betroffenen. Wenn die Symptome nicht innerhalb eines gewissen Zeitraumes verblassen und das Alltagsleben erheblich beeinträchtigt ist, lässt sich von klinischen Störungen sprechen. Patricia Resick befasst sich hier vor allem mit Anpassungsstörungen, dissoziativen Dysfunktionen und posttraumatischen Belastungsstörungen, da über die Komorbidität zu Angststörungen und Depressionen in einer Vielzahl anderer Publikationen berichtet wird. Die posttraumatische Belastungsstörung ist die häufigst mit lebensbedrohlichen Ereignissen in Zusammenhang stehende Störung. Sie wird kontinuierlich bei Überlebenden eines Krieges und Opfern schwerwiegender Gewalt beobachtet. Eine Übersicht befasst sich intensiv mit den diagnostischen Kriterien dieser Störung laut DSM-IV und ICD-10. Der praxisbezogene Teil handelt von Krisenintervention als präventivem Ansatz, kognitiven Verhaltenstherapien, psychodynamischen Therapieformen und medizinischer Behandlungsmethoden. Sowohl Andreas Maercker, Herausgeber der deutschen Ausgabe, als auch die englische Autorin Patricia Resick sind anerkannte Experten auf dem Gebiet der Psychotraumatologie. Resick ist schon seit Jahren auf Grund ihres außerordentlichen Engagements gegenüber ihrer Patienten bekannt und glänzt durch ein eigenständig entwickeltes kognitiv- verhaltenstherapeutisches Manual, das innerhalb stationärer Traumatherapien angewendet wird. Als Zielgruppe dieses Buches werden Psychologen im klinischen Bereich, Ärzte, Psychiater sowie Sozialarbeiter genannt. Es eignet sich auch prima als Prüfungslektüre im Rahmen eines Psychologie- oder Medizinstudiums und ist ebenso zur Weiterbildung zu empfehlen, da es die neuesten Erkenntnisse einschließt.

Das Erleben von Gewalt, Krieg, Katastrophen, schweren Unfällen oder dem tragischen Tod eines nahestehenden Menschen hinterlässt seine Spuren auf der menschlichen Seele. Oft sind Personen, deren Leben von bedrohlichen Ereignissen geprägt wurde, traumatisiert. Ihre Gedanken und Träume kreisen ständig um die konkrete Situation und hinterlassen keinen Platz für positive Färbungen. Wird den Patienten nicht rechtzeitig geholfen, können sich Ängste, Phobien oder Depressionen ausbreiten und sogar ernstzunehmende Persönlichkeitsstörungen verursachen.

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Das vorgestellte Fachbuch zum Thema Stress und Trauma beschäftigt sich hauptsächlich mit den Grundlagen der Psychotraumatologie. Dabei wird der Schilderung von Fakten, Annahmen sowie Forschungsstrategien ein hoher Stellenwert zugeteilt. Die Autorin differenziert ganz verschiedene Formen von Traumata, emotionalen/körperlichen Symptomen, Bedürfnissen der Betroffenen. Wenn die Symptome nicht innerhalb eines gewissen Zeitraumes verblassen und das Alltagsleben erheblich beeinträchtigt ist, lässt sich von klinischen Störungen sprechen. Patricia Resick befasst sich hier vor allem mit Anpassungsstörungen, dissoziativen Dysfunktionen und posttraumatischen Belastungsstörungen, da über die Komorbidität zu Angststörungen und Depressionen in einer Vielzahl anderer Publikationen berichtet wird. Die posttraumatische Belastungsstörung ist die häufigst mit lebensbedrohlichen Ereignissen in Zusammenhang stehende Störung. Sie wird kontinuierlich bei Überlebenden eines Krieges und Opfern schwerwiegender Gewalt beobachtet. Eine Übersicht befasst sich intensiv mit den diagnostischen Kriterien dieser Störung laut DSM-IV und ICD-10.

Der praxisbezogene Teil handelt von Krisenintervention als präventivem Ansatz, kognitiven Verhaltenstherapien, psychodynamischen Therapieformen und medizinischer Behandlungsmethoden.

Sowohl Andreas Maercker, Herausgeber der deutschen Ausgabe, als auch die englische Autorin Patricia Resick sind anerkannte Experten auf dem Gebiet der Psychotraumatologie. Resick ist schon seit Jahren auf Grund ihres außerordentlichen Engagements gegenüber ihrer Patienten bekannt und glänzt durch ein eigenständig entwickeltes kognitiv- verhaltenstherapeutisches Manual, das innerhalb stationärer Traumatherapien angewendet wird.

Als Zielgruppe dieses Buches werden Psychologen im klinischen Bereich, Ärzte, Psychiater sowie Sozialarbeiter genannt. Es eignet sich auch prima als Prüfungslektüre im Rahmen eines Psychologie- oder Medizinstudiums und ist ebenso zur Weiterbildung zu empfehlen, da es die neuesten Erkenntnisse einschließt.

geschrieben am 02.09.2003 | 307 Wörter | 2289 Zeichen

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