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Wildes Afrika


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Rezension von

Kristina Scherer

Wildes Afrika Erschienen im Rahmen der gleichnamigen Dokumentationsreihe des BBC, erkundet „Wildes Afrika“ die atemberaubende Schönheit dieses Kontinentes. In sechs Teilen werden die Lebensräume verschiedener Tiere sowie Pflanzen vorgestellt: Küsten, Berge, Seen und Flüsse, Wüste, Dschungel und Savanne. Zahlreiche Berichte, geografische Informationen, Diagramme sowie Landkarten vollenden diesen paradiesischen Bildband. Das Kapitel „Küste“ gibt Aufschluss über Winde und Strömungen. Anhand vieler Farbfotos werden die Bewohner dieser Region, zu denen Mantas, Walhaie, afrikanische Pinguine und die lustigen Schlammspringer zählen, beschrieben. Der zweite Teil ist den Bergen und Gipfeln Afrikas gewidmet. Vulkanausbrüche und gigantische, mit Schnee bedeckte Gletscher wirken ebenso gefährlich wie bezaubernd. Die Berge des Great Rift Valley gehören zu den grössten des Kontinents. Hier kommen Tiere wie Berggorillas, Lämmergeier, äthiopische Wölfe und die vom Aussterben bedrohten Bongo- Antilopen vor. Andere Aufnahmen wiederum zeigen Riesenwaldschweine und exotische Schönheiten wie die Jackson- Chamäleons, hier beim Kampf um ein Territorium in den Gebirgswäldern der Aberdares in Kenia. In der Region der Seen und Flüsse leben seltene Vögel wie Felsenadler und Schuhschnäbel. Unter anderem das atmosphärische Foto eines Nilkrokodils bestätigt, dass hier wahre Profis am Werk waren. Das Tier stützt seinen Kopf auf dem Rücken eines Artgenossen ab und lässt seinen Blick nicht von dem Menschen hinter der Kamera weichen. Auf einem anderen Bild jagt es nach einer seiner Lieblingsbeute, dem Gnu. Der vierte Teil der Serie behandelt den Mythos Sahara und beschreibt die Anpassungsmechanismen der Lebewesen an die extremen Temperaturen: Durch seine Hautpigmentierung kann das Namaqua- Chamäleon am Tag Wärme abgeben und in der Nacht aufnehmen. Die braune Hyäne besitzt ein dichtes, warmes Fell, das sie in der Nacht vor der rauhen Kälte schützt. Bei Bedrohung richtet sie dieses auf, wie es auf der Abbildung zu sehen ist. Überwiegend siedeln sich in Wüstengebieten bedrohliche euryöke Tiere an. Der Wüstenwaran ist einer der gefährlichsten Reptilien. Er wird bis zu drei Meter gross. Ähnlich wie der Komodowaran kann er seine Opfer durch den giftigen Speichel innerhalb kurzer Zeit töten. Ebenfalls trifft man hier den Dickschwanzskorpion der nördlichen Sahara an, welcher zu den giftigsten seiner Art zählt. Die Dokumentation über den Dschungel bietet einen faszinierenden Bericht über den Regenwald Afrikas, dem die Menschen leider viel zu wenig Recht auf Existenz zugestehen. Man kann nur schätzen, wieviele noch unentdeckte Tierarten sich dort verbergen, denen wir langsam aber sicher den Lebensraum durch unsere Profitgier entziehen... „Savanne“ befasst sich mit Jäger und Gejagden. Die Aufnahmen der schlafenden Hyänen, Servale und Leopardenbabys sind sehr gut getroffen und strahlen eine ungeheuere Ikonizität aus. „Wildes Afrika“ ist einer der schönsten Bildbände zur Flora und Fauna Afrikas, bei dem kein Detail ausgelassen wurde und der schon auf Grund des Preis/Leistungsverhältnis zu empfehlen ist. Mit dem Kauf dieses Buches stellt man sich ein Stück Wildnis, Leben und Kultur ins Bücherregal...

Erschienen im Rahmen der gleichnamigen Dokumentationsreihe des BBC, erkundet „Wildes Afrika“ die atemberaubende Schönheit dieses Kontinentes.

weitere Rezensionen von Kristina Scherer


In sechs Teilen werden die Lebensräume verschiedener Tiere sowie Pflanzen vorgestellt: Küsten, Berge, Seen und Flüsse, Wüste, Dschungel und Savanne. Zahlreiche Berichte, geografische Informationen, Diagramme sowie Landkarten vollenden diesen paradiesischen Bildband.

Das Kapitel „Küste“ gibt Aufschluss über Winde und Strömungen. Anhand vieler Farbfotos werden die Bewohner dieser Region, zu denen Mantas, Walhaie, afrikanische Pinguine und die lustigen Schlammspringer zählen, beschrieben.

Der zweite Teil ist den Bergen und Gipfeln Afrikas gewidmet. Vulkanausbrüche und gigantische, mit Schnee bedeckte Gletscher wirken ebenso gefährlich wie bezaubernd. Die Berge des Great Rift Valley gehören zu den grössten des Kontinents. Hier kommen Tiere wie Berggorillas, Lämmergeier, äthiopische Wölfe und die vom Aussterben bedrohten Bongo- Antilopen vor. Andere Aufnahmen wiederum zeigen Riesenwaldschweine und exotische Schönheiten wie die Jackson- Chamäleons, hier beim Kampf um ein Territorium in den Gebirgswäldern der Aberdares in Kenia.

In der Region der Seen und Flüsse leben seltene Vögel wie Felsenadler und Schuhschnäbel. Unter anderem das atmosphärische Foto eines Nilkrokodils bestätigt, dass hier wahre Profis am Werk waren. Das Tier stützt seinen Kopf auf dem Rücken eines Artgenossen ab und lässt seinen Blick nicht von dem Menschen hinter der Kamera weichen. Auf einem anderen Bild jagt es nach einer seiner Lieblingsbeute, dem Gnu.

Der vierte Teil der Serie behandelt den Mythos Sahara und beschreibt die Anpassungsmechanismen der Lebewesen an die extremen Temperaturen: Durch seine Hautpigmentierung kann das Namaqua- Chamäleon am Tag Wärme abgeben und in der Nacht aufnehmen. Die braune Hyäne besitzt ein dichtes, warmes Fell, das sie in der Nacht vor der rauhen Kälte schützt. Bei Bedrohung richtet sie dieses auf, wie es auf der Abbildung zu sehen ist. Überwiegend siedeln sich in Wüstengebieten bedrohliche euryöke Tiere an. Der Wüstenwaran ist einer der gefährlichsten Reptilien. Er wird bis zu drei Meter gross. Ähnlich wie der Komodowaran kann er seine Opfer durch den giftigen Speichel innerhalb kurzer Zeit töten. Ebenfalls trifft man hier den Dickschwanzskorpion der nördlichen Sahara an, welcher zu den giftigsten seiner Art zählt.

Die Dokumentation über den Dschungel bietet einen faszinierenden Bericht über den Regenwald Afrikas, dem die Menschen leider viel zu wenig Recht auf Existenz zugestehen. Man kann nur schätzen, wieviele noch unentdeckte Tierarten sich dort verbergen, denen wir langsam aber sicher den Lebensraum durch unsere Profitgier entziehen...

„Savanne“ befasst sich mit Jäger und Gejagden. Die Aufnahmen der schlafenden Hyänen, Servale und Leopardenbabys sind sehr gut getroffen und strahlen eine ungeheuere Ikonizität aus.

„Wildes Afrika“ ist einer der schönsten Bildbände zur Flora und Fauna Afrikas, bei dem kein Detail ausgelassen wurde und der schon auf Grund des Preis/Leistungsverhältnis zu empfehlen ist. Mit dem Kauf dieses Buches stellt man sich ein Stück Wildnis, Leben und Kultur ins Bücherregal...

geschrieben am 25.11.2002 | 453 Wörter | 2745 Zeichen

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