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Der Duden in 12 Bänden: Redewendungen


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Rezension von

Lesefreund

Redewendungen Der im Frühjahr 2008 in neuer Überarbeitung erschienene elfte Band der Duden-Reihe befasst sich mit den Redewendungen des Deutschen. Da es sich vor allem um eine Zusammenstellung der zahlreichen Wendungen handelt, wird deren Herkunft bzw. sprachgeschichtliche Entwicklung nur in bestimmten Fällen erläutert. Ist dieser Band doch in erster Linie nicht ein etymologisches Wörterbuch, sondern eben eine Sammlung bekannter Wendungen und Aussprüche. Die dem eigentlichen Nachschlageteil vorangestellte Einleitung beschäftigt sich zunächst mit den sprachwissenschaftlichen Erklärungsmustern für den Begriff Redewendung. Hier geht es einigermaßen theoretisch zu, sodass die hauptsächlich an den Wendungen selbst interessierten Leserinnen und Leser diese Abschnitte auch überschlagen können, wobei die Hinweise zur Benutzung sehr zu empfehlen sind. Da viele im Band wiedergegebene Wendungen mit Zitaten aus Büchern oder anderen Medien belegt und jeweils kurz erläutert werden, ist das Quellenverzeichnis am Ende des Buches erwartungsgemäß umfangreich. Vor allem für die neu aufgenommenen Wendungen – wie etwa: „bis der Arzt kommt" – gibt es eher Belege in Zeitschriften und Zeitungen als in Büchern, die nach wie vor zuverlässig beispielsweise durch Goethe geprägte Wendungen überliefern. Die in den Erklärungen zu den einzelnen Wendungen gemachten Angaben zur Stilebene dürften nicht nur für Neuankömmlinge in der deutschen Sprache hilfreich sein, wobei es bei solchen Einteilungen – wie etwa in: derb, umgangssprachlich, gehoben – immer auch Diskussionsbedarf geben kann. Nichtsdestotrotz sind diese Angaben als Zusatzinformation äußerst nützlich. Insgesamt ist der elfte Band der Duden-Reihe eine gute Wahl. Als Muttersprachler lernt man bei der Lektüre die eigenen sprachlichen Wurzeln besser kennen und kann sich auf einer sprachwissenschaftlich reflektierten Ebene über die Entwicklung einzelner Wendungen informieren. Für die Deutsch lernenden stellt der Band „Redewendungen" gleichsam einen Kompass dar, mit dessen Hilfe sie sich im Meer der Sprache zurechtfinden können.

Der im Frühjahr 2008 in neuer Überarbeitung erschienene elfte Band der Duden-Reihe befasst sich mit den Redewendungen des Deutschen. Da es sich vor allem um eine Zusammenstellung der zahlreichen Wendungen handelt, wird deren Herkunft bzw. sprachgeschichtliche Entwicklung nur in bestimmten Fällen erläutert. Ist dieser Band doch in erster Linie nicht ein etymologisches Wörterbuch, sondern eben eine Sammlung bekannter Wendungen und Aussprüche.

Die dem eigentlichen Nachschlageteil vorangestellte Einleitung beschäftigt sich zunächst mit den sprachwissenschaftlichen Erklärungsmustern für den Begriff Redewendung. Hier geht es einigermaßen theoretisch zu, sodass die hauptsächlich an den Wendungen selbst interessierten Leserinnen und Leser diese Abschnitte auch überschlagen können, wobei die Hinweise zur Benutzung sehr zu empfehlen sind.

Da viele im Band wiedergegebene Wendungen mit Zitaten aus Büchern oder anderen Medien belegt und jeweils kurz erläutert werden, ist das Quellenverzeichnis am Ende des Buches erwartungsgemäß umfangreich. Vor allem für die neu aufgenommenen Wendungen – wie etwa: „bis der Arzt kommt" – gibt es eher Belege in Zeitschriften und Zeitungen als in Büchern, die nach wie vor zuverlässig beispielsweise durch Goethe geprägte Wendungen überliefern.

Die in den Erklärungen zu den einzelnen Wendungen gemachten Angaben zur Stilebene dürften nicht nur für Neuankömmlinge in der deutschen Sprache hilfreich sein, wobei es bei solchen Einteilungen – wie etwa in: derb, umgangssprachlich, gehoben – immer auch Diskussionsbedarf geben kann. Nichtsdestotrotz sind diese Angaben als Zusatzinformation äußerst nützlich.

Insgesamt ist der elfte Band der Duden-Reihe eine gute Wahl. Als Muttersprachler lernt man bei der Lektüre die eigenen sprachlichen Wurzeln besser kennen und kann sich auf einer sprachwissenschaftlich reflektierten Ebene über die Entwicklung einzelner Wendungen informieren. Für die Deutsch lernenden stellt der Band „Redewendungen" gleichsam einen Kompass dar, mit dessen Hilfe sie sich im Meer der Sprache zurechtfinden können.

geschrieben am 04.08.2008 | 283 Wörter | 1789 Zeichen

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