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beck´sche Reihe: Geschichte der römischen Literatur


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Rezension von

Anna Kneisel

Geschichte der römischen Literatur Die römische Literaturgeschichte zieht sich durch viele Jahrhunderte, meist ist dieser Umstand auch anhand der Länge entsprechender Werke darüber erkennbar. Selbst Manfred Fuhrmanns kompakte „Geschichte der römischen Literatur“, die 2005 bei Reclam erschien, umfasst mehr als 570 Seiten. Ganz anders gestaltet sich Thomas Baiers Version gleichen Titels, denn sie ist für einen Umfang von gerade einmal 128 Seiten konzipiert. Dieser Kürze ist ein exemplarischer Überblick geschuldet, will meinen: Es finden sich die maßgeblichen Autoren und Werke, außerdem wurde die sonst übliche chronologische Abhandlung aufgebrochen, um gattungsspezifische Entwicklungen anschaulicher darstellen zu können. Dabei wird die Literatur vor ihrem historischen Entstehungshintergrund erläutert, beispielsweise nennt Baier die Gründe für den Beginn der römischen Literatur mit den Gattungen Epos und Tragödie, welche sonst erst in der Blüte einer literarischen Tradition zu finden sind. Wo Autoren und ihre Werke gesondert behandelt werden, sind die Autorennamen optisch durch Kapitälchen hervorgehoben und dort, wo es sinnvoll erscheint, befindet sich noch einmal ein zusammenfassender Überblick über Gemeinsamkeiten oder Nachwirkung. Abgedeckt mit dieser Einführung sind die literarischen Gattungen Epos, Lehrgedicht, Drama, Lyrik, Prosaschrift, Satire, Geschichtsschreibung, Rhetorik, Philosophie, Fachliteratur und schließlich Briefe. Dies alles wird auf gut verständliche und lesbare, dabei aber auch knappe Weise präsentiert, was wirklich eine beachtliche Leistung des Autors darstellt. Wo andere sich in schwülstigen Satzungetümen und Umschreibungen ergehen, bringt es Baier auf den Punkt, ohne dabei auf wesentliche Informationen zu verzichten. Wer es inhaltlich ganz genau wissen will, findet außerdem im Anhang entsprechende Literaturhinweise. Fazit: Allen, die sich zunächst einmal einen Überblick schaffen wollen und dabei auf Zusammenhänge in der Entwicklung der römischen Literatur einen Blick werfen möchten, sei dieses Büchlein empfohlen. Ausführlichere, mehr ins Detail gehende Literatur zu dieser Thematik gibt es ja schon genug.

Die römische Literaturgeschichte zieht sich durch viele Jahrhunderte, meist ist dieser Umstand auch anhand der Länge entsprechender Werke darüber erkennbar. Selbst Manfred Fuhrmanns kompakte „Geschichte der römischen Literatur“, die 2005 bei Reclam erschien, umfasst mehr als 570 Seiten. Ganz anders gestaltet sich Thomas Baiers Version gleichen Titels, denn sie ist für einen Umfang von gerade einmal 128 Seiten konzipiert. Dieser Kürze ist ein exemplarischer Überblick geschuldet, will meinen: Es finden sich die maßgeblichen Autoren und Werke, außerdem wurde die sonst übliche chronologische Abhandlung aufgebrochen, um gattungsspezifische Entwicklungen anschaulicher darstellen zu können. Dabei wird die Literatur vor ihrem historischen Entstehungshintergrund erläutert, beispielsweise nennt Baier die Gründe für den Beginn der römischen Literatur mit den Gattungen Epos und Tragödie, welche sonst erst in der Blüte einer literarischen Tradition zu finden sind.

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Wo Autoren und ihre Werke gesondert behandelt werden, sind die Autorennamen optisch durch Kapitälchen hervorgehoben und dort, wo es sinnvoll erscheint, befindet sich noch einmal ein zusammenfassender Überblick über Gemeinsamkeiten oder Nachwirkung.

Abgedeckt mit dieser Einführung sind die literarischen Gattungen Epos, Lehrgedicht, Drama, Lyrik, Prosaschrift, Satire, Geschichtsschreibung, Rhetorik, Philosophie, Fachliteratur und schließlich Briefe. Dies alles wird auf gut verständliche und lesbare, dabei aber auch knappe Weise präsentiert, was wirklich eine beachtliche Leistung des Autors darstellt. Wo andere sich in schwülstigen Satzungetümen und Umschreibungen ergehen, bringt es Baier auf den Punkt, ohne dabei auf wesentliche Informationen zu verzichten. Wer es inhaltlich ganz genau wissen will, findet außerdem im Anhang entsprechende Literaturhinweise.

Fazit: Allen, die sich zunächst einmal einen Überblick schaffen wollen und dabei auf Zusammenhänge in der Entwicklung der römischen Literatur einen Blick werfen möchten, sei dieses Büchlein empfohlen. Ausführlichere, mehr ins Detail gehende Literatur zu dieser Thematik gibt es ja schon genug.

geschrieben am 30.10.2010 | 281 Wörter | 1884 Zeichen

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