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Cobra


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Rezension von

Alexander Rosell

Cobra Internationale Drogenkartelle setzen mit Kokain jedes Jahr Milliarden von Dollar um und ihnen scheint trotz zahlreicher Polizeierfolge nicht beizukommen zu sein. Zu mächtig sind die Kartelle bereits, als dass einzelne Erfolge sie wirklich treffen könnten. Also was kann man noch gegen die Drogenflut aus Kolumbien tun? Frederick Forsyth stellt in seinem investigativen Thriller „Cobra“ den Ex-Geheimdienstler Paul Deveraux vor diese Aufgabe, der auf die Frage tatsächlich eine Antwort findet. Paul Deveraux blickt auf eine lange Karriere als Geheimdienstler zurück, in der er sich wegen seines Vorgehens den Spitznamen Cobra erworben hat. Geduldig hatte er seine Gegner beobachtet, um im passenden Augenblick zuzuschlagen. Diese Eigenschaft ist es wohl auch, die in für eine geheimes Projekt von oberster Stelle empfiehl. Der Präsident höchstpersönlich ist für dieses Projekt verantwortlich, und vom ihm erhält Paul Deveraux auch die volle Privilegien auf alle notwendigen Ressourcen und auf ein Budget von 2 Mrd. Dollar zuzugreifen. Das Vorhaben ist zurecht geheim - weit außerhalb rechtsstaatlicher Grenzen bewegs sich Paul Deverauxs Plan, den Kartellen mit modernsten militärischen Mitteln und einer Guerillataktik zuzusetzen. Wie man von Frederick Forsyths Romanen gewohnt ist, ist auch „Cobra“ akribisch recherchiert. Darin wird das Netzwerk der Drogenkartelle von der Herstellung bis zum Transport bis ins Kleinste ausgeleuchtet. Auch die Strategie mit der Hauptcharakter gegen die Kartelle vorgeht ist detailliert ausgearbeitet und durchdacht. Ebenso strukturiert wie das Vorgehen des Protagonisten, ist dann auch die Handlung des Romans streng gliedert und unterteilt sich in Planung, Durchführung und das Ende der Operation. Der literarische Feinschliff bleibt dabei auf der Strecke. Punkt für Punkt wird das Vorgehen gegen die Drogenkartelle erläutert und durchgeführt. Die gut ausgearbeitete Story ermüdet recht schnell auf Grund der oberflächlichen Charaktere und hölzernen Dialoge. Es macht fast den Eindruck als wäre es dem Autor nicht wichtig, seinen Plot literarisch auszuarbeiten. Man kann also grob zusammenfassen, dass es sich bei „Cobra“ um einen ausgezeichnet recherchierten Thriller handelt, der allerdings kaum Lesevergnügen bereitet. Wenn man es nett ausdrücken möchte, kann man festhalten, dass das Buch einfach nicht als Roman funktioniert - zu hölzern wirken sowohl die Charaktere wie auch Dialoge und Handlung.

Internationale Drogenkartelle setzen mit Kokain jedes Jahr Milliarden von Dollar um und ihnen scheint trotz zahlreicher Polizeierfolge nicht beizukommen zu sein. Zu mächtig sind die Kartelle bereits, als dass einzelne Erfolge sie wirklich treffen könnten. Also was kann man noch gegen die Drogenflut aus Kolumbien tun? Frederick Forsyth stellt in seinem investigativen Thriller „Cobra“ den Ex-Geheimdienstler Paul Deveraux vor diese Aufgabe, der auf die Frage tatsächlich eine Antwort findet.

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Paul Deveraux blickt auf eine lange Karriere als Geheimdienstler zurück, in der er sich wegen seines Vorgehens den Spitznamen Cobra erworben hat. Geduldig hatte er seine Gegner beobachtet, um im passenden Augenblick zuzuschlagen. Diese Eigenschaft ist es wohl auch, die in für eine geheimes Projekt von oberster Stelle empfiehl. Der Präsident höchstpersönlich ist für dieses Projekt verantwortlich, und vom ihm erhält Paul Deveraux auch die volle Privilegien auf alle notwendigen Ressourcen und auf ein Budget von 2 Mrd. Dollar zuzugreifen. Das Vorhaben ist zurecht geheim - weit außerhalb rechtsstaatlicher Grenzen bewegs sich Paul Deverauxs Plan, den Kartellen mit modernsten militärischen Mitteln und einer Guerillataktik zuzusetzen.

Wie man von Frederick Forsyths Romanen gewohnt ist, ist auch „Cobra“ akribisch recherchiert. Darin wird das Netzwerk der Drogenkartelle von der Herstellung bis zum Transport bis ins Kleinste ausgeleuchtet. Auch die Strategie mit der Hauptcharakter gegen die Kartelle vorgeht ist detailliert ausgearbeitet und durchdacht.

Ebenso strukturiert wie das Vorgehen des Protagonisten, ist dann auch die Handlung des Romans streng gliedert und unterteilt sich in Planung, Durchführung und das Ende der Operation. Der literarische Feinschliff bleibt dabei auf der Strecke. Punkt für Punkt wird das Vorgehen gegen die Drogenkartelle erläutert und durchgeführt. Die gut ausgearbeitete Story ermüdet recht schnell auf Grund der oberflächlichen Charaktere und hölzernen Dialoge. Es macht fast den Eindruck als wäre es dem Autor nicht wichtig, seinen Plot literarisch auszuarbeiten.

Man kann also grob zusammenfassen, dass es sich bei „Cobra“ um einen ausgezeichnet recherchierten Thriller handelt, der allerdings kaum Lesevergnügen bereitet. Wenn man es nett ausdrücken möchte, kann man festhalten, dass das Buch einfach nicht als Roman funktioniert - zu hölzern wirken sowohl die Charaktere wie auch Dialoge und Handlung.

geschrieben am 09.02.2011 | 344 Wörter | 2093 Zeichen

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