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beck´sche Reihe: Ovids Metamorphosen


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Rezension von

Anna Kneisel

Ovids Metamorphosen Als ein carmen perpetuum, ein zusammenhängendes Gedicht, so wollte Ovid seine Metamorphosen verstanden wissen. Kenntnisreich und mit persönlichen Kommentaren versetzt bringt Professor Niklas Holzberg seinen Lesern die Person Ovid und natürlich auch dessen wichtigstes Werk, die Metamorphosen, näher. Adressaten sind nicht nur Latein-Schüler und –Studenten, sondern auch bewusst Personen, die nicht der lateinischen Sprache mächtig sind. Dies ist auch der Grund, weshalb Textstellen (leider) nur in der deutschen Übersetzung aufgenommen wurden. Dabei liest sich der Text aber flüssig und manchmal sogar unterhaltsam, ungewöhnlich für diese Art von Fachbuch, aber nicht ungewöhnlich für den Autor Holzberg. Dennoch bewegt er sich keinesfalls auf populärwissenschaftlichem Niveau. Stattdessen schildert er zunächst einmal die allgemeine politische Situation des römischen Reiches, in der Ovid seine Werke verfasste und legt damit den Grundstein für ein tieferes Verständnis eben jener. Nach dieser „werkübergreifenden Analyse“, wie das Kapitel betitelt ist, schreitet der Text zur Werkanalyse fort, schematisch gegliedert in die 3 Pentaden, während derer die Metamorphosen verfasst wurden. Der Orientierung dienen einige durch Kasten optisch hervorgehobene Gliederungen des jeweiligen Buches der Metamorphosen, sowie in Kolumnen einander gegenübergestellte Textstellen, durch die Gemeinsamkeiten verdeutlicht werden. Intertextualitäten werden ebenso aufgezeigt, wie auch mögliche Intentionen Ovids bei Textstellen, welche im ersten Moment unverfänglich wirken mögen usw. Alles in allem eröffnet dieser Band somit über die eigentliche Einführung hinaus neue Blickwinkel auf dieses so berühmte Werk. Natürlich darf ein abschließender Kommentar zur Nachwirkung ebensowenig fehlen wie die bibliographischen Angaben zu weiterführender Literatur. Absolut empfehlenswert für Interessierte- trotz der fehlenden Originalversion der Textstellen.

Als ein carmen perpetuum, ein zusammenhängendes Gedicht, so wollte Ovid seine Metamorphosen verstanden wissen. Kenntnisreich und mit persönlichen Kommentaren versetzt bringt Professor Niklas Holzberg seinen Lesern die Person Ovid und natürlich auch dessen wichtigstes Werk, die Metamorphosen, näher. Adressaten sind nicht nur Latein-Schüler und –Studenten, sondern auch bewusst Personen, die nicht der lateinischen Sprache mächtig sind. Dies ist auch der Grund, weshalb Textstellen (leider) nur in der deutschen Übersetzung aufgenommen wurden.

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Dabei liest sich der Text aber flüssig und manchmal sogar unterhaltsam, ungewöhnlich für diese Art von Fachbuch, aber nicht ungewöhnlich für den Autor Holzberg. Dennoch bewegt er sich keinesfalls auf populärwissenschaftlichem Niveau.

Stattdessen schildert er zunächst einmal die allgemeine politische Situation des römischen Reiches, in der Ovid seine Werke verfasste und legt damit den Grundstein für ein tieferes Verständnis eben jener. Nach dieser „werkübergreifenden Analyse“, wie das Kapitel betitelt ist, schreitet der Text zur Werkanalyse fort, schematisch gegliedert in die 3 Pentaden, während derer die Metamorphosen verfasst wurden.

Der Orientierung dienen einige durch Kasten optisch hervorgehobene Gliederungen des jeweiligen Buches der Metamorphosen, sowie in Kolumnen einander gegenübergestellte Textstellen, durch die Gemeinsamkeiten verdeutlicht werden.

Intertextualitäten werden ebenso aufgezeigt, wie auch mögliche Intentionen Ovids bei Textstellen, welche im ersten Moment unverfänglich wirken mögen usw.

Alles in allem eröffnet dieser Band somit über die eigentliche Einführung hinaus neue Blickwinkel auf dieses so berühmte Werk. Natürlich darf ein abschließender Kommentar zur Nachwirkung ebensowenig fehlen wie die bibliographischen Angaben zu weiterführender Literatur.

Absolut empfehlenswert für Interessierte- trotz der fehlenden Originalversion der Textstellen.

geschrieben am 09.09.2009 | 248 Wörter | 1723 Zeichen

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