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Dunkle Götter, Bd. 1: Das Erwachen


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Das Erwachen Die Story von „Dunkle Götter“ ist zwar nicht unbedingt neu: kleiner Junge wird aufgrund eines Attentats auf adlige, magisch und kämpferisch behaftete Eltern zum Weisenjungen und von einer freundlichen Familie aufgenommen. Dennoch setzt Michael G. Manning diese Hintergrundgeschichte gut um. Und so freundet sich der Junge Mort als Sohn eines Hufschmieds entgegen vermeintlicher Ständegrenzen mit Marc an – dessen Vater ein waschechter Herzog ist. Und als wäre dies nicht schon Grund für ein nicht normales Leben, regen sich in Mort neben magischen Talenten auch die ersten Liebessehnsüchte gegenüber Penny. Zu dumm, dass ausgerechnet ihr von Devon Tremont, einem nervigen Vetter Marcs, bei einem illustren Familien- und Adelstreffen auf Marcs Burg nachgestellt wird, was Mort natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann. Und so entwickeln sich Mort und Timothy nicht nur zu heißspornigen Rivalen. Und auch Marcs Herz fängt an zu tändeln: Mit der ebenso schönen wie intelligenten Rose. Dass hinter einem solchen Liebesdrama mehr steckt als es auf den ersten Blick scheint, dafür ist das magische Element verantwortlich. Denn mit der längst vergessen Gabe der Magie bringt Mort die dunklen Götter gegen sich auf. Zwar ist das Szenario in eine nicht wirklich sehr beeindruckende Welt hineingeschrieben – lediglich die Eckpunkte „dunkle, böse vergessene Götter“ und „Magie“ stellen die Eckpfeiler der phantastischen Elemente darf – aber gerade der Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere wartet in diesem Jugendbuch auf. Zumindest bietet sich diese Eingruppierung aufgrund des Alters (16) und der Liebeleien-Thematik mit all ihren bisweilen brutal angedeutet Schattenseiten an. Die Intrigen, Kampf- und Todesszenen einzelner Charaktere werden dabei ebenfalls nicht sonderlich blutrünstig beschrieben. Geht man von diesem Publikum aus, so stellt das Buch einen gelungenen Auftakt einer Phantasy-Reihe dar, die Lust auf mehr macht. Zu kurz könnte allerdings der Geschmack einer älteren Leserschaft kommen, die mehr an Spannung, evtl. Blutdurst und viel mehr verschlungene Erzählfäden und Geheimnisse gewöhnt ist. Denn davon hat das Buch eher wenig. Dennoch versprüht es zweifelsohne den Charme einer netten Abwechslung für zwischendurch, bei der man sich gerne einmal ohne große Anstrengung in die Geschichte fallen lassen kann. Lediglich die Naivität mancher Hauptcharaktere bringt hin und wieder ein Schmunzeln ins Gesicht, aber für gut behütete 16jährige ist dieser Wesenszug wohl noch annehmbar – solange er im Folgeband verschwindet. Fazit: Ein solides, phantastisches Jugendbuch, das seinen Fokus weniger auf die Welt, sondern mehr auf die Charaktere und deren Beziehungen untereinander legt. Mit ein bisschen Naivität und erstem Verliebtsein bietet das Buch einen gelungen Auftakt für eine nette Fantasygeschichte.

Die Story von „Dunkle Götter“ ist zwar nicht unbedingt neu: kleiner Junge wird aufgrund eines Attentats auf adlige, magisch und kämpferisch behaftete Eltern zum Weisenjungen und von einer freundlichen Familie aufgenommen. Dennoch setzt Michael G. Manning diese Hintergrundgeschichte gut um. Und so freundet sich der Junge Mort als Sohn eines Hufschmieds entgegen vermeintlicher Ständegrenzen mit Marc an – dessen Vater ein waschechter Herzog ist. Und als wäre dies nicht schon Grund für ein nicht normales Leben, regen sich in Mort neben magischen Talenten auch die ersten Liebessehnsüchte gegenüber Penny. Zu dumm, dass ausgerechnet ihr von Devon Tremont, einem nervigen Vetter Marcs, bei einem illustren Familien- und Adelstreffen auf Marcs Burg nachgestellt wird, was Mort natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann. Und so entwickeln sich Mort und Timothy nicht nur zu heißspornigen Rivalen. Und auch Marcs Herz fängt an zu tändeln: Mit der ebenso schönen wie intelligenten Rose.

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Zwar ist das Szenario in eine nicht wirklich sehr beeindruckende Welt hineingeschrieben – lediglich die Eckpunkte „dunkle, böse vergessene Götter“ und „Magie“ stellen die Eckpfeiler der phantastischen Elemente darf – aber gerade der Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere wartet in diesem Jugendbuch auf. Zumindest bietet sich diese Eingruppierung aufgrund des Alters (16) und der Liebeleien-Thematik mit all ihren bisweilen brutal angedeutet Schattenseiten an. Die Intrigen, Kampf- und Todesszenen einzelner Charaktere werden dabei ebenfalls nicht sonderlich blutrünstig beschrieben. Geht man von diesem Publikum aus, so stellt das Buch einen gelungenen Auftakt einer Phantasy-Reihe dar, die Lust auf mehr macht. Zu kurz könnte allerdings der Geschmack einer älteren Leserschaft kommen, die mehr an Spannung, evtl. Blutdurst und viel mehr verschlungene Erzählfäden und Geheimnisse gewöhnt ist. Denn davon hat das Buch eher wenig. Dennoch versprüht es zweifelsohne den Charme einer netten Abwechslung für zwischendurch, bei der man sich gerne einmal ohne große Anstrengung in die Geschichte fallen lassen kann. Lediglich die Naivität mancher Hauptcharaktere bringt hin und wieder ein Schmunzeln ins Gesicht, aber für gut behütete 16jährige ist dieser Wesenszug wohl noch annehmbar – solange er im Folgeband verschwindet.

Fazit: Ein solides, phantastisches Jugendbuch, das seinen Fokus weniger auf die Welt, sondern mehr auf die Charaktere und deren Beziehungen untereinander legt. Mit ein bisschen Naivität und erstem Verliebtsein bietet das Buch einen gelungen Auftakt für eine nette Fantasygeschichte.

geschrieben am 31.12.2013 | 411 Wörter | 2479 Zeichen

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