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Das Bootshaus unten am Fluss


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Rezension von

Ursula Breit-Silvester

Das Bootshaus unten am Fluss Die Hauptfigur – Jenny – erzählt in der Ich-Form von ihrer vor vielen Jahren verstorbenen Freundin Amanda Ruth, von ihrer gescheiterten Ehe, und von ihrer derzeitigen Reise auf einem Kreuzfahrtschiff durch China, um Amanda Ruths Asche im Land ihrer Vorfahren zu verstreuen. Jenny gibt sich nach all den Jahren noch immer die Schuld an Amandas Tod, und hat dadurch mit dem alles auslösenden damaligen lesbischen Verhältnis zu ihrer Freundin zu kämpfen. Auf dem Schiff lernt Jenny den todkranken Graham kennen, der ihr mehr bedeutet, als sie sich anfangs selbst eingestehen möchte. Die tragische Entwicklung der Geschichte und deren Ende lässt den Leser erschauern und regt zum Nachdenken an. Die einzelnen Kapiteln springen zwischen den verschiedenen Zeiten herum, trotzdem ist es nicht schwierig, sich sofort wieder in die Geschichte hineinzufinden. Die Autorin erzählt auf eine sehr einfühlsame, fesselnde Weise und ermöglicht dem Leser, tief in die Lebensgeschichte Jennys einzudringen. Die erotischen Szenen wurden gefühlvoll eingebaut, ohne dass sie zu viel offenbaren oder dass eine derbe Sprache entsteht – alles ist gepflegt ausgedrückt und nur soweit angedeutet, dass der Leser sich ein Bild von der Beziehung Jennys zu ihren Mitmenschen machen kann. Die behutsam eingebauten Schilderungen von der Kultur und den Einwohnern Chinas bringen dem Leser das Land näher, aber in einer gemäßigten Weise, sodass der Leser nicht davon überschwemmt wird oder gar den Eindruck hat, einen Reisebericht vor sich zu haben. Also genau die richtige Menge. Alles in allem ein ausgezeichnetes Buch für alle, die gerne in die Seele anderer Menschen schauen!

Die Hauptfigur – Jenny – erzählt in der Ich-Form von ihrer vor vielen Jahren verstorbenen Freundin Amanda Ruth, von ihrer gescheiterten Ehe, und von ihrer derzeitigen Reise auf einem Kreuzfahrtschiff durch China, um Amanda Ruths Asche im Land ihrer Vorfahren zu verstreuen. Jenny gibt sich nach all den Jahren noch immer die Schuld an Amandas Tod, und hat dadurch mit dem alles auslösenden damaligen lesbischen Verhältnis zu ihrer Freundin zu kämpfen. Auf dem Schiff lernt Jenny den todkranken Graham kennen, der ihr mehr bedeutet, als sie sich anfangs selbst eingestehen möchte. Die tragische Entwicklung der Geschichte und deren Ende lässt den Leser erschauern und regt zum Nachdenken an.

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Die einzelnen Kapiteln springen zwischen den verschiedenen Zeiten herum, trotzdem ist es nicht schwierig, sich sofort wieder in die Geschichte hineinzufinden.

Die Autorin erzählt auf eine sehr einfühlsame, fesselnde Weise und ermöglicht dem Leser, tief in die Lebensgeschichte Jennys einzudringen. Die erotischen Szenen wurden gefühlvoll eingebaut, ohne dass sie zu viel offenbaren oder dass eine derbe Sprache entsteht – alles ist gepflegt ausgedrückt und nur soweit angedeutet, dass der Leser sich ein Bild von der Beziehung Jennys zu ihren Mitmenschen machen kann.

Die behutsam eingebauten Schilderungen von der Kultur und den Einwohnern Chinas bringen dem Leser das Land näher, aber in einer gemäßigten Weise, sodass der Leser nicht davon überschwemmt wird oder gar den Eindruck hat, einen Reisebericht vor sich zu haben. Also genau die richtige Menge. Alles in allem ein ausgezeichnetes Buch für alle, die gerne in die Seele anderer Menschen schauen!

geschrieben am 12.09.2004 | 251 Wörter | 1396 Zeichen

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