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Basar der Bildungslücken


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Rezension von

Dr. Hermann Joosten

Basar der Bildungslücken Ein Basar ist eigentlich ein orientalisches Händlerviertel. Der Begriff weckt Vorstellungen von buntem Treiben, ungewöhnlichen Dingen und auch solchen, die man niemals vorher sah. Aber es hat so seine Tücke mit der Titel-Metapher, denn der Autor handelt nicht mit den Lücken, sondern sucht diese zu füllen. Und das macht er in flotter und spannender Schreibe – eine muntere Wanderung in Sprach- und Bedeutungswelten. Das Interessante ist, dass der Autor Themen, Redewendungen und Worte aufgreift, die jeder kennt und benutzt, ohne deren genaue Bedeutung zu verstehen – es geht dem Autor nicht um Elfenbeinturm, sondern um Alltag. Wer kennt sie nicht, die Redewendung „Mein Name ist Hase – und ich weiß von nichts!“. Am Ende des Buches – eine aufregende Reise durch Geschichte, Kultur und Sprache – hat der Leser eine Namensmetamorphose von „Hase“ zu „Eule“ vollzogen. Den Inhalt des Buches zu beschreiben ist vergleichbar der Schwierigkeit, die Warenvielfalt eines Basars zu beschreiben – in jedem Eckchen, hinter jedem Vorhang etwas Neues. Wieso sagen wir Mittwoch, obwohl der Tag nicht in der Wochenmitte liegt? Was ist ein Denkzettel? Wie war das nun mit dem heiligen Gral? Mark und Pfennig sind verschwunden – aber wo kamen sie überhaupt her? Wo sind heute die Fräuleins hin, und wo kamen sie früher her? Wieso heißt es „Altbier“, obwohl damit keinesfalls altes Bier gemeint ist? Kurzum: Ein Buch für jeden, dem Krimis und andere Romane zu langweilig sind.

Ein Basar ist eigentlich ein orientalisches Händlerviertel. Der Begriff weckt Vorstellungen von buntem Treiben, ungewöhnlichen Dingen und auch solchen, die man niemals vorher sah. Aber es hat so seine Tücke mit der Titel-Metapher, denn der Autor handelt nicht mit den Lücken, sondern sucht diese zu füllen.

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Und das macht er in flotter und spannender Schreibe – eine muntere Wanderung in Sprach- und Bedeutungswelten.

Das Interessante ist, dass der Autor Themen, Redewendungen und Worte aufgreift, die jeder kennt und benutzt, ohne deren genaue Bedeutung zu verstehen – es geht dem Autor nicht um Elfenbeinturm, sondern um Alltag.

Wer kennt sie nicht, die Redewendung „Mein Name ist Hase – und ich weiß von nichts!“. Am Ende des Buches – eine aufregende Reise durch Geschichte, Kultur und Sprache – hat der Leser eine Namensmetamorphose von „Hase“ zu „Eule“ vollzogen.

Den Inhalt des Buches zu beschreiben ist vergleichbar der Schwierigkeit, die Warenvielfalt eines Basars zu beschreiben – in jedem Eckchen, hinter jedem Vorhang etwas Neues. Wieso sagen wir Mittwoch, obwohl der Tag nicht in der Wochenmitte liegt? Was ist ein Denkzettel? Wie war das nun mit dem heiligen Gral? Mark und Pfennig sind verschwunden – aber wo kamen sie überhaupt her? Wo sind heute die Fräuleins hin, und wo kamen sie früher her? Wieso heißt es „Altbier“, obwohl damit keinesfalls altes Bier gemeint ist?

Kurzum: Ein Buch für jeden, dem Krimis und andere Romane zu langweilig sind.

geschrieben am 02.05.2002 | 233 Wörter | 1228 Zeichen

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