Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Personal Guide zur Traurigkeit


Statistiken
  • 4887 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Martin Arndt

Personal Guide zur Traurigkeit Brauchen wir wirklich so ein Buch ? Ich meine: Nein ! Da hat sich jemand hingesetzt, dem - insoweit zu Recht - die hauptsĂ€chlich amerikanische Ratgeberliteratur gehörig auf die Nerven geht, das ganze einfach ins Gegenteil verkehrt und eine moderne Anleitung zum UnglĂŒcklichsein geschrieben. Herausgekommen ist ein ziemlicher Blödsinn, der sogar eine gewisse Gefahr in sich birgt. Es könnte sein, dass Leser das Buch ernst nehmen und tatsĂ€chlich in Depressionen gestĂŒrzt werden. Ich unterstelle dem Autor nicht, dass das wirklich beabsichtigt ist, aber die Gefahr ist schon vorhanden. Auf der letzten Seite heißt es bezeichnenderweise sinngemĂ€ĂŸ: Das war die letzte Seite und der Leser sah, dass alles Quatsch war. Gut, ich habe auch manches Mal schmunzeln mĂŒssen und erkannt, dass ich es mir mit einer dunklen lichtschluckenden Inneneinrichtung, die der Autor hier fĂŒr den Weg in die Traurigkeit EMPFIEHLT, keinen Gefallen tue. Aber mir gefĂ€llt die ganze Richtung nicht. Es gibt genug Elend in der Welt und trauige Zeitgenossen. Die können mit diesem Buch nichts anfangen. Es ist wirklich nur fĂŒr hartgesottene Satiriker geeignet. Verschenken kann man es nur an seine Feinde.

Brauchen wir wirklich so ein Buch ?

weitere Rezensionen von Martin Arndt

#
rezensiert seit
Buchtitel

Ich meine: Nein !

Da hat sich jemand hingesetzt, dem - insoweit zu Recht - die hauptsĂ€chlich amerikanische Ratgeberliteratur gehörig auf die Nerven geht, das ganze einfach ins Gegenteil verkehrt und eine moderne Anleitung zum UnglĂŒcklichsein geschrieben.

Herausgekommen ist ein ziemlicher Blödsinn, der sogar eine gewisse Gefahr in sich birgt. Es könnte sein, dass Leser das Buch ernst nehmen und tatsĂ€chlich in Depressionen gestĂŒrzt werden. Ich unterstelle dem Autor nicht, dass das wirklich beabsichtigt ist, aber die Gefahr ist schon vorhanden. Auf der letzten Seite heißt es bezeichnenderweise sinngemĂ€ĂŸ:

Das war die letzte Seite und der Leser sah, dass alles Quatsch war.

Gut, ich habe auch manches Mal schmunzeln mĂŒssen und erkannt, dass ich es mir mit einer dunklen lichtschluckenden Inneneinrichtung, die der Autor hier fĂŒr den Weg in die Traurigkeit EMPFIEHLT, keinen Gefallen tue. Aber mir gefĂ€llt die ganze Richtung nicht. Es gibt genug Elend in der Welt und trauige Zeitgenossen. Die können mit diesem Buch nichts anfangen. Es ist wirklich nur fĂŒr hartgesottene Satiriker geeignet. Verschenken kann man es nur an seine Feinde.

geschrieben am 09.04.2006 | 178 Wörter | 1008 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen