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Die Mädchen von Zimmer 28


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Rezension von

Ursula Breit-Silvester

Die Mädchen von Zimmer 28 Das Buch erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben in Theresienstadt, aus der Sicht von ein paar Mädchen aus dem dort angesiedelten Kinderheim, die überlebt haben und sich heute – obwohl in alle Teile der Welt verstreut – regelmäßig treffen. Bereits beim Lesen der Buchklappen und beim Überfliegen der Abbildungen wird dem Leser das Ausmaß der Geschehnisse in den 40er Jahren wieder deutlich bewusst und es stellt sich ein wehmütiges Gefühl ein. Das Tagebuch eines der Mädchen von Zimmer 28 dokumentiert den Alltag im Mädchenheim und lässt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Kinder zu. Die einzelnen Lebensgeschichten der überlebenden Mädchen lassen ansatzweise das Ausmaß der Genozide erahnen und berühren den Leser bis ins Innerste. Die abgebildeten Fotografien der überlebenden Mädchen sowohl im Kindheitsalter als auch im weit vorgerückten Alter fördern eine Identifikation des Lesers mit ihnen. Die Autorin schreibt bedient sich einer leicht verständlichen Ausdrucksweise und bringt ihre Gefühle in die Geschichte dieser Mädchen voll ein. Dies ist kein emotionsloser Tatsachenbericht, sondern eine Reise in die Vergangenheit, die den Leser erschauern lässt. Obwohl es eine Dokumentation ist und auch geschichtliche Fakten angeführt sind, wird dieses Buch nie langweilig oder wissenschaftlich; immer stehen die Menschen und ihre Erlebnisse und Gefühle im Vordergrund. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema des Nationalsozialismus und vor allem seiner Auswirkung auf die Menschen auseinandersetzen wollen.

Das Buch erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben in Theresienstadt, aus der Sicht von ein paar Mädchen aus dem dort angesiedelten Kinderheim, die überlebt haben und sich heute – obwohl in alle Teile der Welt verstreut – regelmäßig treffen.

weitere Rezensionen von Ursula Breit-Silvester

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rezensiert seit
Buchtitel
4
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5
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Bereits beim Lesen der Buchklappen und beim Überfliegen der Abbildungen wird dem Leser das Ausmaß der Geschehnisse in den 40er Jahren wieder deutlich bewusst und es stellt sich ein wehmütiges Gefühl ein. Das Tagebuch eines der Mädchen von Zimmer 28 dokumentiert den Alltag im Mädchenheim und lässt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Kinder zu. Die einzelnen Lebensgeschichten der überlebenden Mädchen lassen ansatzweise das Ausmaß der Genozide erahnen und berühren den Leser bis ins Innerste. Die abgebildeten Fotografien der überlebenden Mädchen sowohl im Kindheitsalter als auch im weit vorgerückten Alter fördern eine Identifikation des Lesers mit ihnen.

Die Autorin schreibt bedient sich einer leicht verständlichen Ausdrucksweise und bringt ihre Gefühle in die Geschichte dieser Mädchen voll ein. Dies ist kein emotionsloser Tatsachenbericht, sondern eine Reise in die Vergangenheit, die den Leser erschauern lässt. Obwohl es eine Dokumentation ist und auch geschichtliche Fakten angeführt sind, wird dieses Buch nie langweilig oder wissenschaftlich; immer stehen die Menschen und ihre Erlebnisse und Gefühle im Vordergrund.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema des Nationalsozialismus und vor allem seiner Auswirkung auf die Menschen auseinandersetzen wollen.

geschrieben am 20.09.2004 | 225 Wörter | 1317 Zeichen

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