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Damian


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Damian Lara hat Liebeskummer – wegen Ben, der sie in Rottenbach verlassen hat – und das obwohl sie doch so verliebt war und sich nun Vorwürfe macht, weil sie nicht mit ihm geschlafen hat – es war ihr zu früh. (Eine Entscheidung, wofür man das Mädel anscheinend nur beglückwünschen kann.) Mit diesem Herzschmerz fährt sie nun nach Berlin zu ihren Großeltern um dort Abstand von ihrem Kummer und dem dörflichen Leben zu bekommen. Und in Berlin pulsiert das Leben, das Lara nun für sich selbst wieder spüren will. Doch schon bald nach ihrer Ankunft gerät ihr Leben ins Trudeln. Denn nach einem Übergriff im Park tritt ihr Retter, Damian Antas, in ihr Leben und in ihr Herz. Nur ist es mit dem Verliebtsein leider nicht so einfach, erst recht nicht, wenn die junge Frau von düsteren Albträumen geplagt wird und ihr im Umgang mit Damian immer wieder unheimliche Fratzen begegnen. Und hinter all dem steckt eine düstere Familienvergangenheit, der sich Lara und der Leser stellen muss, auch wenn die dunklen Anspielungen weniger ein spannendes als ein erwartetes Ende heraufbeschwören. Rainer Wekwerth zeichnet mit Lara eine junge, selbstbewusste Frau, die immer wieder Selbstzweifeln zerfressen wird, wenn es um ihre Vergangenheit – genauer gesagt um ihren Vater – geht. Zwar häufiger ängstlich und hin und wieder dann wegrennend, aber nie als komplettes naives Dummchen präsentiert sich die Protagonistin. Damian hingegen wird versucht als düsterer geheimnisvoller Retter zu schildern, der das Herz von Lara im Sturm erobert. Auch wenn der 21 jährige als das „Werden und Vergehen der Welt“ Beobachtender und Tiefgründiger angelegt ist, so dann er nicht als die Gefahr empfunden werden, die Lara bedroht – denn von Anfang an hindern seine Gefühle für Lara ihn daran. Der gefallene Engel entwickelt sich dann doch eher zum zahnlosen Tiger – was schade ist, denn ein bisschen mehr Knistern und Spannung hätte in dieser Hinsicht dem Spannungsaufbau gut getan, wäre doch das Ende nicht direkt vorgezeichnet. Auch wenn die Handlung bisweilen zäh anmutet und man der Geschichte einen Tritt in die richtige Richtung (nämlich zum Showdown) geben möchte, so besticht das Buch doch vor allem mit der liebevollen Detailarbeit und dem kontinuierlichen, wenn auch langsamen Fortschritt der Geschichte. Mir persönlich geht es zu langsam, aber immerhin ist kein Rückschritt erkennbar. Abwechslungsreich wird die Geschichte auch durch den Perspektivenwechsel zwischen Lara, Anna, Satan, den Engeln und vielen anderen gestaltet. Die kurz gehaltenen, dafür vielen Kapitel laden zum Schmökern in kurzen Phasen ein: immer mal wieder zum Buch greifen. Fazit: Das Buch richtet sich vor allem an Leserinnen, die neben jungem Verliebtsein ein junges Mädchen als Protagonistin lesen wollen, die aufgrund ihrer Familienvergangenheit in einem Nahverhältnis zum Teufel selbst steht. Wer eine solche Story mag, kann gerne zugreifen. Sprachlich und Spannungstechnisch zwar nicht hochtrabend, aber detailreich sehr genau geschildert.

Lara hat Liebeskummer – wegen Ben, der sie in Rottenbach verlassen hat – und das obwohl sie doch so verliebt war und sich nun Vorwürfe macht, weil sie nicht mit ihm geschlafen hat – es war ihr zu früh. (Eine Entscheidung, wofür man das Mädel anscheinend nur beglückwünschen kann.) Mit diesem Herzschmerz fährt sie nun nach Berlin zu ihren Großeltern um dort Abstand von ihrem Kummer und dem dörflichen Leben zu bekommen. Und in Berlin pulsiert das Leben, das Lara nun für sich selbst wieder spüren will.

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Rainer Wekwerth zeichnet mit Lara eine junge, selbstbewusste Frau, die immer wieder Selbstzweifeln zerfressen wird, wenn es um ihre Vergangenheit – genauer gesagt um ihren Vater – geht. Zwar häufiger ängstlich und hin und wieder dann wegrennend, aber nie als komplettes naives Dummchen präsentiert sich die Protagonistin.

Damian hingegen wird versucht als düsterer geheimnisvoller Retter zu schildern, der das Herz von Lara im Sturm erobert. Auch wenn der 21 jährige als das „Werden und Vergehen der Welt“ Beobachtender und Tiefgründiger angelegt ist, so dann er nicht als die Gefahr empfunden werden, die Lara bedroht – denn von Anfang an hindern seine Gefühle für Lara ihn daran. Der gefallene Engel entwickelt sich dann doch eher zum zahnlosen Tiger – was schade ist, denn ein bisschen mehr Knistern und Spannung hätte in dieser Hinsicht dem Spannungsaufbau gut getan, wäre doch das Ende nicht direkt vorgezeichnet.

Auch wenn die Handlung bisweilen zäh anmutet und man der Geschichte einen Tritt in die richtige Richtung (nämlich zum Showdown) geben möchte, so besticht das Buch doch vor allem mit der liebevollen Detailarbeit und dem kontinuierlichen, wenn auch langsamen Fortschritt der Geschichte. Mir persönlich geht es zu langsam, aber immerhin ist kein Rückschritt erkennbar. Abwechslungsreich wird die Geschichte auch durch den Perspektivenwechsel zwischen Lara, Anna, Satan, den Engeln und vielen anderen gestaltet. Die kurz gehaltenen, dafür vielen Kapitel laden zum Schmökern in kurzen Phasen ein: immer mal wieder zum Buch greifen.

Fazit: Das Buch richtet sich vor allem an Leserinnen, die neben jungem Verliebtsein ein junges Mädchen als Protagonistin lesen wollen, die aufgrund ihrer Familienvergangenheit in einem Nahverhältnis zum Teufel selbst steht. Wer eine solche Story mag, kann gerne zugreifen. Sprachlich und Spannungstechnisch zwar nicht hochtrabend, aber detailreich sehr genau geschildert.

geschrieben am 19.10.2013 | 462 Wörter | 2582 Zeichen

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