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Deutsche Geschichte


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Rezension von

Kilian Kneisel

Deutsche Geschichte Um es gleich vorweg zu schicken: es ist nicht nur eine einfache einführende Lektüre zum Thema deutsche Geschichte im „langen 19.Jahrhundert“. Noch ist es ein Werk, das man schnell durchlesen könnte. Es handelt sich bei den drei Bänden von Thomas Nipperdey vielmehr um ein Standardwerk, das seine Zeit braucht: 3 Bücher im Schieber, insgesamt knapp 2670 Seiten. Im ersten Band „Deutsche Geschichte 1800 – 1866: Bürgerwelt und starker Staats.“ behandelt Nipperdey ausführlich die deutsche Geschichte vom Ende des Reiches unter Napoleons Herrschaft bis zu Bismarcks Politik 1866. Neben den wichtigen politischen Ereignissen, wie der Vormärzzeit und der Revolution von 1848/9, kommt ein anderer, häufig nicht so geläufiger Aspekt, auch zum Tragen: die „Sozialgeschichte“. Dieser ist auch der zweite Band, „Deutsche Geschichte 1866 – 1918 Band I: Arbeitswelt und Bürgergeist.“ ausschließlich verschrieben. Wer etwas über das tägliche Leben in dieser Epoche, den Sport, das Verkehrswesen oder Landwirtschaft erfahren möchte, wird hier fündig werden. Ausführlich werden diese oftmals vergessenen Aspekte der „sekundären“ Geschichte, die für die Menschen eben primäre Realität waren, behandelt. Im dritten Band, „Deutsche Geschichte 1866 – 1918 Band II: Machtstaat vor der Demokratie.“ schwenkt der Blick wieder auf die politische Geschichte: Reichsgründung, Beschreibung des Reiches von 1871, Bismarckzeit, Wilhelminische Zeit, Erster Weltkrieg. In allen Bänden finden sich zudem noch ein umfangreiches Namensregister und Literaturverzeichnis. Nipperdey ist es gelungen eine wirklich gut lesbare und umfangreiche Abhandlung über die deutsche Geschichte zu schreiben. Noch mehr verdient Anerkennung, dass die einzelnen Kapitel auch für sich geschlossen verständlich sind und auch für sich gewinnbringend gelesen werden können. Der Schreibstil ist gut, klar und verständlich. So gut wie keine Frage bleibt offen. Ein Kritikpunkt ist aber, dass die Kapitel nur in ihre Unterkapitel gegliedert sind, sodass man unter Umständen seitenlangen Text vor sich findet, der nur ab und zu von einem Absatz unterbrochen wird, was das Lesen erschweren kann. Nipperdey hat ein sehr umfangreiches und ausführliches Werk über die deutsche Geschichte des „langen“ 19. Jahrhunderts vorgelegt. Der Umfang mag am Anfang abschreckend wirken und vom Lesen abhalten, jedoch ist aus dem Werk sehr viel zu entnehmen. Man kann das Buch mit viel Gewinn lesen, sodass es zu Recht von vielen Professoren als „Standardwerk“ bezeichnet und Studenten wärmstens empfohlen wird. Diesem Urteil ist nichts beizufügen.

Um es gleich vorweg zu schicken: es ist nicht nur eine einfache einführende Lektüre zum Thema deutsche Geschichte im „langen 19.Jahrhundert“. Noch ist es ein Werk, das man schnell durchlesen könnte. Es handelt sich bei den drei Bänden von Thomas Nipperdey vielmehr um ein Standardwerk, das seine Zeit braucht: 3 Bücher im Schieber, insgesamt knapp 2670 Seiten.

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Im ersten Band „Deutsche Geschichte 1800 – 1866: Bürgerwelt und starker Staats.“ behandelt Nipperdey ausführlich die deutsche Geschichte vom Ende des Reiches unter Napoleons Herrschaft bis zu Bismarcks Politik 1866. Neben den wichtigen politischen Ereignissen, wie der Vormärzzeit und der Revolution von 1848/9, kommt ein anderer, häufig nicht so geläufiger Aspekt, auch zum Tragen: die „Sozialgeschichte“. Dieser ist auch der zweite Band, „Deutsche Geschichte 1866 – 1918 Band I: Arbeitswelt und Bürgergeist.“ ausschließlich verschrieben. Wer etwas über das tägliche Leben in dieser Epoche, den Sport, das Verkehrswesen oder Landwirtschaft erfahren möchte, wird hier fündig werden. Ausführlich werden diese oftmals vergessenen Aspekte der „sekundären“ Geschichte, die für die Menschen eben primäre Realität waren, behandelt. Im dritten Band, „Deutsche Geschichte 1866 – 1918 Band II: Machtstaat vor der Demokratie.“ schwenkt der Blick wieder auf die politische Geschichte: Reichsgründung, Beschreibung des Reiches von 1871, Bismarckzeit, Wilhelminische Zeit, Erster Weltkrieg. In allen Bänden finden sich zudem noch ein umfangreiches Namensregister und Literaturverzeichnis.

Nipperdey ist es gelungen eine wirklich gut lesbare und umfangreiche Abhandlung über die deutsche Geschichte zu schreiben. Noch mehr verdient Anerkennung, dass die einzelnen Kapitel auch für sich geschlossen verständlich sind und auch für sich gewinnbringend gelesen werden können. Der Schreibstil ist gut, klar und verständlich. So gut wie keine Frage bleibt offen. Ein Kritikpunkt ist aber, dass die Kapitel nur in ihre Unterkapitel gegliedert sind, sodass man unter Umständen seitenlangen Text vor sich findet, der nur ab und zu von einem Absatz unterbrochen wird, was das Lesen erschweren kann.

Nipperdey hat ein sehr umfangreiches und ausführliches Werk über die deutsche Geschichte des „langen“ 19. Jahrhunderts vorgelegt. Der Umfang mag am Anfang abschreckend wirken und vom Lesen abhalten, jedoch ist aus dem Werk sehr viel zu entnehmen. Man kann das Buch mit viel Gewinn lesen, sodass es zu Recht von vielen Professoren als „Standardwerk“ bezeichnet und Studenten wärmstens empfohlen wird. Diesem Urteil ist nichts beizufügen.

geschrieben am 27.01.2009 | 370 Wörter | 2275 Zeichen

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