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Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger


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Rezension von

Dr. Hermann Joosten

Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger Vor über 12.000 Jahren wurden diese damit wohl ältesten Gebäude errichtet. Stonehenge in Cornwall gehört damit zu den neueren Errungenschaften der menschlichen Kultur. Diese jetzt entdeckte Anlage liegt auf einem Berg im Südosten der Türkei. Insgesamt gehört die Anlage zu einer großen Gruppe von Funden im "Fruchtbaren Halbmond", dessen eine Spitze auf der Sinai Halbinsel beginnt und über das Vorland des Taurus- und des Zagrosgebirges an der zweiten Spitze im Bereich des Küste des Persischen Golfes endet. Die größten menschengestaltigen Steinpfeiler waren bis zu 7 m hoch und wogen über 50 Tonnen. Zudem sind diese Steine mit Reliefs verziert. Diese Anlage repräsentiert eine gewaltige Leistung, in der es keine Metallwerkzeuge zur Bearbeitung gab und die Steine von weit her herangeschleppt werden mussten. Der Autor gibt dankenswerter Weise zunächst eine gute Übersicht über die Forschungen zu diesen Steinkreisen und zur Steinzeit überhaupt. Dann beschreibt er ausführlich die Geschichte seiner eigenen Entdeckung und die Ausgrabungen. Die Funde bzw. Fundstücke werden auf über 100 Seiten sehr detailliert beschrieben, was durch die ausführlichen Abbildungen für den Leser gut nachvollziehbar wird. Für den Leser dieser Rezension muss man nochmals betonen: detailliert. Damit ist das Buch auch für Fach-Archäologen von hohem Informationswert. Im Schlusskapitel zentriert sich der Autor auf die Deutung der Befunde und gibt dem Leser eine Übersicht über die bekannten Deutungsmuster von Steinzeitfunden und (zeitlich späteren) Tierdarstellungen im Alten Orient. Dann versucht er sich an der Interpretation seiner Funde und der Bedeutung der Anlage überhaupt. Das Ergebnis findet sich dann im Titel. Das Buch ist spannend geschrieben und gibt einen fachlich exzellenten Einblick in die Steinzeitforschung. Es verlangt vom Leser Konzentration. Damit gehört es damit definitiv nicht in die Gruppe der reißerischen Esoteriktitel über Steinkreise.

Vor über 12.000 Jahren wurden diese damit wohl ältesten Gebäude errichtet. Stonehenge in Cornwall gehört damit zu den neueren Errungenschaften der menschlichen Kultur. Diese jetzt entdeckte Anlage liegt auf einem Berg im Südosten der Türkei. Insgesamt gehört die Anlage zu einer großen Gruppe von Funden im "Fruchtbaren Halbmond", dessen eine Spitze auf der Sinai Halbinsel beginnt und über das Vorland des Taurus- und des Zagrosgebirges an der zweiten Spitze im Bereich des Küste des Persischen Golfes endet. Die größten menschengestaltigen Steinpfeiler waren bis zu 7 m hoch und wogen über 50 Tonnen. Zudem sind diese Steine mit Reliefs verziert. Diese Anlage repräsentiert eine gewaltige Leistung, in der es keine Metallwerkzeuge zur Bearbeitung gab und die Steine von weit her herangeschleppt werden mussten.

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Der Autor gibt dankenswerter Weise zunächst eine gute Übersicht über die Forschungen zu diesen Steinkreisen und zur Steinzeit überhaupt. Dann beschreibt er ausführlich die Geschichte seiner eigenen Entdeckung und die Ausgrabungen. Die Funde bzw. Fundstücke werden auf über 100 Seiten sehr detailliert beschrieben, was durch die ausführlichen Abbildungen für den Leser gut nachvollziehbar wird. Für den Leser dieser Rezension muss man nochmals betonen: detailliert. Damit ist das Buch auch für Fach-Archäologen von hohem Informationswert.

Im Schlusskapitel zentriert sich der Autor auf die Deutung der Befunde und gibt dem Leser eine Übersicht über die bekannten Deutungsmuster von Steinzeitfunden und (zeitlich späteren) Tierdarstellungen im Alten Orient. Dann versucht er sich an der Interpretation seiner Funde und der Bedeutung der Anlage überhaupt. Das Ergebnis findet sich dann im Titel.

Das Buch ist spannend geschrieben und gibt einen fachlich exzellenten Einblick in die Steinzeitforschung. Es verlangt vom Leser Konzentration. Damit gehört es damit definitiv nicht in die Gruppe der reißerischen Esoteriktitel über Steinkreise.

geschrieben am 08.04.2007 | 281 Wörter | 1702 Zeichen

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