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Die gestohlene Zeit


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Rezension von

Bibi Blocksberg

Die gestohlene Zeit Heike Eva Schmidt ist noch nicht lange als Romanautorin auf dem deutschen Buchmarkt zu finden. Dennoch steht sie den großen Autoren in Nichts nach und bietet in ihren Büchern Spannung bis zur letzten Seite. Das neueste Werk heißt „Die gestohlene Zeit“ und entführt den Leser zunächst in die atemberaubende Welt der Südtiroler Bergwelt. Emma, die im Waisenheim aufwächst und nur ihre Freundin Caro als Familie hat, entschließt sich zum Lehramtsstudium und muss im Zuge eines Praktikums mit einer Schülergruppe im Jahr 1987 in die Dolomiten fahren. Als Tutor wird ihr der Lehrer Spindler zugeteilt, zu dem sie ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Wie wichtig das für ihre Zukunft noch werden wird, kann sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Fasziniert lauscht sie den Erzählungen um den Zwergenkönig Laurin, der seinen Rosengarten verfluchte und nun jeden gefangen nimmt, der diesen betritt. Noch ahnt Emma nicht, dass sie Laurins geliebter Similde ähnlich sieht und der Zwergenkönig es sich zur Aufgabe gemacht hat, Emma zu entführen und zu seiner Frau zu machen. Schmidt versteht es den Leser ab der ersten Seite in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung ist durchwegs spannend, enthält viele unvorhergesehene Wendungen und bleibt doch realistisch – sofern man dies von einem Fantasy-Roman behaupten kann. Der (vermeintlich weibliche) Leser kann sich sehr schnell in die Protagonistin Emma hineinversetzen. Sie agiert durchweg logisch und nachvollziehbar, nicht übertrieben, wie man es leider von vielen Jugendromanen kennt. Auch der Schreibstil ist flüssig, nicht zu blumig, sondern genau der jeweiligen Stimmung angepasst. Bis zum Schluss fiebert man nun mit, ob es Emma gelingen wir aus den Klauen des Zwergenkönigs zu entkommen und den Fluch zu brechen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Emma und dem anderen Gefangenen baut sich langsam auf, nimmt nicht zu viel und nicht zu wenig Raum in der Gesamthandlung ein. Ein wirklich tolles Buch für kalte Winterabende, das nicht nur junge Leser begeistern wird.

Heike Eva Schmidt ist noch nicht lange als Romanautorin auf dem deutschen Buchmarkt zu finden. Dennoch steht sie den großen Autoren in Nichts nach und bietet in ihren Büchern Spannung bis zur letzten Seite.

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Das neueste Werk heißt „Die gestohlene Zeit“ und entführt den Leser zunächst in die atemberaubende Welt der Südtiroler Bergwelt. Emma, die im Waisenheim aufwächst und nur ihre Freundin Caro als Familie hat, entschließt sich zum Lehramtsstudium und muss im Zuge eines Praktikums mit einer Schülergruppe im Jahr 1987 in die Dolomiten fahren. Als Tutor wird ihr der Lehrer Spindler zugeteilt, zu dem sie ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Wie wichtig das für ihre Zukunft noch werden wird, kann sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Fasziniert lauscht sie den Erzählungen um den Zwergenkönig Laurin, der seinen Rosengarten verfluchte und nun jeden gefangen nimmt, der diesen betritt. Noch ahnt Emma nicht, dass sie Laurins geliebter Similde ähnlich sieht und der Zwergenkönig es sich zur Aufgabe gemacht hat, Emma zu entführen und zu seiner Frau zu machen.

Schmidt versteht es den Leser ab der ersten Seite in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung ist durchwegs spannend, enthält viele unvorhergesehene Wendungen und bleibt doch realistisch – sofern man dies von einem Fantasy-Roman behaupten kann. Der (vermeintlich weibliche) Leser kann sich sehr schnell in die Protagonistin Emma hineinversetzen. Sie agiert durchweg logisch und nachvollziehbar, nicht übertrieben, wie man es leider von vielen Jugendromanen kennt.

Auch der Schreibstil ist flüssig, nicht zu blumig, sondern genau der jeweiligen Stimmung angepasst.

Bis zum Schluss fiebert man nun mit, ob es Emma gelingen wir aus den Klauen des Zwergenkönigs zu entkommen und den Fluch zu brechen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Emma und dem anderen Gefangenen baut sich langsam auf, nimmt nicht zu viel und nicht zu wenig Raum in der Gesamthandlung ein.

Ein wirklich tolles Buch für kalte Winterabende, das nicht nur junge Leser begeistern wird.

geschrieben am 14.11.2013 | 311 Wörter | 1733 Zeichen

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