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Kälte


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Rezension von

Bibi Blocksberg

Kälte Inhaltlich geht es, wie auch schon auf der Rückseite erklärt, um sieben Jugendliche, die bei einem länger anhaltenden Schneesturm in der Highschool eingeschlossen sind. Natürlich fragt man sich hier als Leser, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Die Erklärung dazu, wird in der sehr ausführlichen Vorgeschichte erzählt. Hier erfährt man alles, über den Ich-Erzähler, einen Zehntklässler und seine Beobachtungen. Ungewöhnlich ist, dass der Leser oft direkt angesprochen wird. Als der Schneesturm beginnt, wird der Unterricht zwar früher beendet, doch beschließen ein paar Schüler trotzdem noch in der Schule zu bleiben und sich nachmittags von der Mutter abholen zu lassen. Diese sind im Handwerksraum mit ihren Projekten beschäftigt, als ein unbeliebter Mitschüler auftaucht. Erst später gehen sie zu den übrigen Schülern, die auch noch auf ihre Mitfahrgelegenheit warten – alle anderen nahmen die Busse, die extra zur Schule bestellt wurden. Nun sind es sieben Schüler und ein Lehrer, die zu Beginn des Sturmes noch in der Schule sind. Nach einiger Zeit beschließt der Lehrer die Schule zu verlassen, um Hilfe zu holen und ward seitdem nicht mehr gesehen. Es schneit unaufhörlich weiter bis die erste Nacht anbricht. Die Schüler richten sich für die Nacht ein, mit dem Gedanken, dass am nächsten Tag alles vorbei sein würde. Wie man aus der Anrede durch den Ich-Erzähler erfährt, wird dem natürlich nicht so sein. Mehrere Tage und Nächte verbringen die sieben Jugendlichen gemeinsam in der Schule. Der Strom fällt aus, das Notlicht geht nicht mehr und auch die Wasserleitungen frieren ein. Als dann auch noch ein Teil des Daches einstürzt, macht sich ein Schüler mit selbstgebastelten Schneestiefeln auf den Weg in den Ort um Hilfe zu holen. Zwar bekam der Roman viele gute Rezensionen, jedoch konnte er mich nicht wirklich überzeugen. Es dauert schlichtweg zu lange, bis die eigentliche Geschichte endlich in Fahrt kommt und so etwas wie Spannung zu entstehn scheint. Auch wirkt der Schluss sehr konstruiert. Warum hat der Schüler diese Schuhe nicht schon am zweiten Tag gebaut um Hilfe zu holen, wenn doch da schon allen klar war, dass niemand weiß, dass sie in der Schule sind? Und warum hechtet der Lehrer bei diesem Sturm nach draußen, wenn er sich doch angeblich so gut mit Schneestürmen auskennt? Auch war das offene Ende, bei dem nicht klar ist, ob nun die restlichen Schüler gerettet werden oder nicht, wie es den Familien – die im Buch öfters zur Sprache kommen – geht usw., nicht sonderlich gut gelungen. Auch die direkte Anrede an den Leser ist sehr gewöhnungsbedürftig. Teilweise wurden auch Gedanken nicht zu Ende gebracht oder aufgeklärt, wie z.B. der Feuerlöscher neben der Tür, der laut Ich-Erzähler keine gute Idee war, aber nie gesagt wurde, warum dem nun so sei. Für den günstigen Taschenbuchpreis ist das Buch in Ordnung, jedoch gibt es wesentlich spannendere Bücher aus diesem Verlagsprogramm.

Inhaltlich geht es, wie auch schon auf der Rückseite erklärt, um sieben Jugendliche, die bei einem länger anhaltenden Schneesturm in der Highschool eingeschlossen sind. Natürlich fragt man sich hier als Leser, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Die Erklärung dazu, wird in der sehr ausführlichen Vorgeschichte erzählt. Hier erfährt man alles, über den Ich-Erzähler, einen Zehntklässler und seine Beobachtungen. Ungewöhnlich ist, dass der Leser oft direkt angesprochen wird.

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Als der Schneesturm beginnt, wird der Unterricht zwar früher beendet, doch beschließen ein paar Schüler trotzdem noch in der Schule zu bleiben und sich nachmittags von der Mutter abholen zu lassen. Diese sind im Handwerksraum mit ihren Projekten beschäftigt, als ein unbeliebter Mitschüler auftaucht. Erst später gehen sie zu den übrigen Schülern, die auch noch auf ihre Mitfahrgelegenheit warten – alle anderen nahmen die Busse, die extra zur Schule bestellt wurden. Nun sind es sieben Schüler und ein Lehrer, die zu Beginn des Sturmes noch in der Schule sind. Nach einiger Zeit beschließt der Lehrer die Schule zu verlassen, um Hilfe zu holen und ward seitdem nicht mehr gesehen. Es schneit unaufhörlich weiter bis die erste Nacht anbricht. Die Schüler richten sich für die Nacht ein, mit dem Gedanken, dass am nächsten Tag alles vorbei sein würde. Wie man aus der Anrede durch den Ich-Erzähler erfährt, wird dem natürlich nicht so sein. Mehrere Tage und Nächte verbringen die sieben Jugendlichen gemeinsam in der Schule. Der Strom fällt aus, das Notlicht geht nicht mehr und auch die Wasserleitungen frieren ein. Als dann auch noch ein Teil des Daches einstürzt, macht sich ein Schüler mit selbstgebastelten Schneestiefeln auf den Weg in den Ort um Hilfe zu holen.

Zwar bekam der Roman viele gute Rezensionen, jedoch konnte er mich nicht wirklich überzeugen. Es dauert schlichtweg zu lange, bis die eigentliche Geschichte endlich in Fahrt kommt und so etwas wie Spannung zu entstehn scheint. Auch wirkt der Schluss sehr konstruiert. Warum hat der Schüler diese Schuhe nicht schon am zweiten Tag gebaut um Hilfe zu holen, wenn doch da schon allen klar war, dass niemand weiß, dass sie in der Schule sind? Und warum hechtet der Lehrer bei diesem Sturm nach draußen, wenn er sich doch angeblich so gut mit Schneestürmen auskennt? Auch war das offene Ende, bei dem nicht klar ist, ob nun die restlichen Schüler gerettet werden oder nicht, wie es den Familien – die im Buch öfters zur Sprache kommen – geht usw., nicht sonderlich gut gelungen. Auch die direkte Anrede an den Leser ist sehr gewöhnungsbedürftig. Teilweise wurden auch Gedanken nicht zu Ende gebracht oder aufgeklärt, wie z.B. der Feuerlöscher neben der Tür, der laut Ich-Erzähler keine gute Idee war, aber nie gesagt wurde, warum dem nun so sei.

FĂĽr den gĂĽnstigen Taschenbuchpreis ist das Buch in Ordnung, jedoch gibt es wesentlich spannendere BĂĽcher aus diesem Verlagsprogramm.

geschrieben am 07.02.2013 | 465 Wörter | 2510 Zeichen

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