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Bildinterpretation praktisch


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Rezension von

Kilian Kneisel

Bildinterpretation praktisch Auf so ein Buch dĂŒrften viele Geschichtsstudenten, -referendare und -lehrer gewartet haben. Hier kann man didaktisch aufgearbeitete Materialien fĂŒr den Geschichtsunterricht finden. Der Titel macht es schon klar, worum es geht. Bildinterpretation ist das Thema. Nach einer knappen Einleitung in die Theorie folgen praktische UmsetzungsvorschlĂ€ge. ZunĂ€chst werden Bildergeschichten genauer vorgestellt. Nach einem theoretischen Einleitungskapitel werden acht Beispiele geboten. Angefangen mit der TrajanssĂ€ule und dem Teppich von Bayeux bis hin zu moderneren Themen wie die Auswanderung nach Amerika: das Themenspektrum ist in diesem Buch weit gesteckt, es wird also nicht nur eine Stufe konkret angesprochen. Jedes "Bild" wird zunĂ€chst im historischen Kontext verortet, anschließend werden die Bilder und gegebenenfalls dazu passende Quellen vorgestellt, bevor die didaktische Relevanz des Themas behandelt wird. Hier schießen die Autoren manchmal etwas zu weit ĂŒber das Ziel hinaus. Einerseits ist es gut und wichtig, VorschlĂ€ge zur konkreten Umsetzung im Unterricht zu bekommen, andererseits dĂŒrfte es sich schwierig gestalten, ein StĂŒck Leinenstoff in einer Klasse mit 30 SchĂŒlern zu besticken oder einen Briefwechsel zweier fĂŒr einander bestimmten Personen aus dem 18. Jahrhundert aufzuschreiben. Nichtsdestotrotz bietet das Buch eben solche Ideen an und zeigt, dass Geschichte nicht nur Frontalunterricht und abhandeln von Zahlenreihen sein muss. Im nĂ€chsten großen Kapitel wird auf die Bildverfilmung eingegangen. Dies dĂŒrfte immer stĂ€rker ins Interesse der Lehrer rĂŒcken, kann man hiermit doch mehrere Kompetezen und FĂ€cher auf einmal zusammenfĂŒhren und fördern. Im letzten Kapitel findet man noch Beispiele zu eben diesem Verfahren. Das benötigte Material findet sich sinnvollerweise auf einer mitgelieferten CD, sodass die Vorbereitung dieser Unterrichtsstunden sehr erleichtert wird. Dass das Buch auch fĂŒr Studenten konzepiert ist, sieht man daran, dass nach jedem Teilkapitel ein eigenes Literaturverzeichnis zu finden ist, was die universitĂ€re Arbeit mit diesem Thema erleichtert. Insgesamt ist dieses Buch zu loben, bietet es doch eine FĂŒlle an Materialen und VorschlĂ€gen zur konkreten Umsetzung im Unterricht. Der positive Gesamteindruck wird auch nicht durch scheinbar schwer zu realisierende UmsetzungsvorschlĂ€ge entscheidend getrĂŒbt.

Auf so ein Buch dĂŒrften viele Geschichtsstudenten, -referendare und -lehrer gewartet haben. Hier kann man didaktisch aufgearbeitete Materialien fĂŒr den Geschichtsunterricht finden. Der Titel macht es schon klar, worum es geht. Bildinterpretation ist das Thema. Nach einer knappen Einleitung in die Theorie folgen praktische UmsetzungsvorschlĂ€ge.

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ZunĂ€chst werden Bildergeschichten genauer vorgestellt. Nach einem theoretischen Einleitungskapitel werden acht Beispiele geboten. Angefangen mit der TrajanssĂ€ule und dem Teppich von Bayeux bis hin zu moderneren Themen wie die Auswanderung nach Amerika: das Themenspektrum ist in diesem Buch weit gesteckt, es wird also nicht nur eine Stufe konkret angesprochen. Jedes "Bild" wird zunĂ€chst im historischen Kontext verortet, anschließend werden die Bilder und gegebenenfalls dazu passende Quellen vorgestellt, bevor die didaktische Relevanz des Themas behandelt wird. Hier schießen die Autoren manchmal etwas zu weit ĂŒber das Ziel hinaus. Einerseits ist es gut und wichtig, VorschlĂ€ge zur konkreten Umsetzung im Unterricht zu bekommen, andererseits dĂŒrfte es sich schwierig gestalten, ein StĂŒck Leinenstoff in einer Klasse mit 30 SchĂŒlern zu besticken oder einen Briefwechsel zweier fĂŒr einander bestimmten Personen aus dem 18. Jahrhundert aufzuschreiben. Nichtsdestotrotz bietet das Buch eben solche Ideen an und zeigt, dass Geschichte nicht nur Frontalunterricht und abhandeln von Zahlenreihen sein muss.

Im nĂ€chsten großen Kapitel wird auf die Bildverfilmung eingegangen. Dies dĂŒrfte immer stĂ€rker ins Interesse der Lehrer rĂŒcken, kann man hiermit doch mehrere Kompetezen und FĂ€cher auf einmal zusammenfĂŒhren und fördern.

Im letzten Kapitel findet man noch Beispiele zu eben diesem Verfahren.

Das benötigte Material findet sich sinnvollerweise auf einer mitgelieferten CD, sodass die Vorbereitung dieser Unterrichtsstunden sehr erleichtert wird. Dass das Buch auch fĂŒr Studenten konzepiert ist, sieht man daran, dass nach jedem Teilkapitel ein eigenes Literaturverzeichnis zu finden ist, was die universitĂ€re Arbeit mit diesem Thema erleichtert.

Insgesamt ist dieses Buch zu loben, bietet es doch eine FĂŒlle an Materialen und VorschlĂ€gen zur konkreten Umsetzung im Unterricht. Der positive Gesamteindruck wird auch nicht durch scheinbar schwer zu realisierende UmsetzungsvorschlĂ€ge entscheidend getrĂŒbt.

geschrieben am 07.10.2009 | 320 Wörter | 2060 Zeichen

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