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Ovid


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Rezension von

Anna Kneisel

Ovid Noch ein Buch ĂŒber Ovid? Die Literatur zu diesem großen antiken Literaten ist in den letzten Jahrzehnten mehr als unĂŒberschaubar geworden; seine Werke werden gern in der Schule gelesen, aber auch in der Forschung befasst man sich eingehend mit ihnen. Die von Markus Janka, Ulrich Schmitzer und Helmut Seng herausgegebene Aufsatzsammlung zu Ovid und seinen Werken vollzieht einen RĂŒckblick ĂŒber die Schaffensphasen Ovids und beinhaltet hierzu BeitrĂ€ge von unterschiedlichen Autoren, die sich als Altphilologen einen Namen gemacht haben, u.a. Prof. Dr. Niklas Holzberg und Prof. Dr. Christian Tornau, aber auch die Herausgeber steuerten AufsĂ€tze bei. Das Werk ist infolge einer 2005 abgehaltenen Tagung mit dem Thema „Ovid und die augusteische Kultur“ entstanden und der politisch-zeitgeschichtliche Hintergrund, vor dem Ovids Werk und Leben zu betrachten ist, wird ebenso in den AufsĂ€tzen thematisiert, wie mythologische AnsĂ€tze und Werkstrukturen. Petra Fleischmann beispielsweise zeigt mögliche Deutungsebenen der Metamorphosen am Beispiel der Geschichte um die lykischen Bauern auf, nennt verschiedene Forschungsmeinungen und weist auch darauf hin, dass es in gewissen Punkten keine endgĂŒltige KlĂ€rung geben kann. Aber auch Vergleiche mit anderen Autoren wie Tibull und Martial finden sich in dieser Aufsatzsammlung. Ein abschließendes Register sucht man vergeblich, aber da die Literatur immer bei den jeweiligen AufsĂ€tzen angegeben wurde, ist dies nicht weiter von Belang. Sei es nun eine GegenĂŒberstellung von Propaganda und RealitĂ€t augusteischer Politik, die "Remedia amoris" aus affektpsychologischer Sicht oder aber die Frage nach IntertextualitĂ€t in Ovids "Fasti", die literarische Ovidrezeption in Mittelalter, Renaissance oder an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert – mit diesem Band hĂ€lt man eine breitgefĂ€cherte Sammlung von detaillierten AufsĂ€tzen zu einem der grĂ¶ĂŸten römischen Autoren in HĂ€nden. Zwar ist der Preis fĂŒr Studierende in der Anschaffung recht hoch, aber zumindest fĂŒr (UniversitĂ€ts-)Bibliotheken empfiehlt sich das Werk als aktuelle und gewinnbringende Quelle fĂŒr Seminararbeiten und Referate auf jeden Fall.

Noch ein Buch ĂŒber Ovid? Die Literatur zu diesem großen antiken Literaten ist in den letzten Jahrzehnten mehr als unĂŒberschaubar geworden; seine Werke werden gern in der Schule gelesen, aber auch in der Forschung befasst man sich eingehend mit ihnen. Die von Markus Janka, Ulrich Schmitzer und Helmut Seng herausgegebene Aufsatzsammlung zu Ovid und seinen Werken vollzieht einen RĂŒckblick ĂŒber die Schaffensphasen Ovids und beinhaltet hierzu BeitrĂ€ge von unterschiedlichen Autoren, die sich als Altphilologen einen Namen gemacht haben, u.a. Prof. Dr. Niklas Holzberg und Prof. Dr. Christian Tornau, aber auch die Herausgeber steuerten AufsĂ€tze bei. Das Werk ist infolge einer 2005 abgehaltenen Tagung mit dem Thema „Ovid und die augusteische Kultur“ entstanden und der politisch-zeitgeschichtliche Hintergrund, vor dem Ovids Werk und Leben zu betrachten ist, wird ebenso in den AufsĂ€tzen thematisiert, wie mythologische AnsĂ€tze und Werkstrukturen. Petra Fleischmann beispielsweise zeigt mögliche Deutungsebenen der Metamorphosen am Beispiel der Geschichte um die lykischen Bauern auf, nennt verschiedene Forschungsmeinungen und weist auch darauf hin, dass es in gewissen Punkten keine endgĂŒltige KlĂ€rung geben kann. Aber auch Vergleiche mit anderen Autoren wie Tibull und Martial finden sich in dieser Aufsatzsammlung. Ein abschließendes Register sucht man vergeblich, aber da die Literatur immer bei den jeweiligen AufsĂ€tzen angegeben wurde, ist dies nicht weiter von Belang.

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geschrieben am 06.12.2010 | 301 Wörter | 1874 Zeichen

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