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Teaching Practice


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Rezension von

Anna Kneisel

Teaching Practice Teaching Practice ist ein englischsprachiges Referenzwerk, das sich an Englischlehrer/innen und Kursleiter/innen in der Ausbildung richtet. Es bezieht sich auf aktuelle Trainingsmethoden gemĂ€ĂŸ den Cambridge ESOL-Richtlinien fĂŒr CELTA. Die Autoren sind selbst Lehrer und Ausbilder und setzen auf Lernen durch AusfĂŒhren, „learning as you go“. Sie wollen ihren Lesern dabei helfen, ihre persönlichen StĂ€rken in den Beruf mit einzubringen und bieten Einblick in die Sprachforschung und das Sprachenlernen. In Kapitel 1, „Approaching teaching practice", werden zunĂ€chst die grundlegenden Zielsetzungen des Bandes erlĂ€utert, Kapitel 2 , „Managing the class“, befasst sich mit Dingen wie dem Gebrauch von Gesten und der Stimme, aber auch verschiedenen Sitzordnungen. Es wird auch beispielsweise auf Möglichkeiten der Selbstbeobachtung hingewiesen und davor gewarnt, missverstĂ€ndliche Gesten zu benutzen. In verschiedenen Aufgaben kann man sich selbst schließlich schulen, wobei immer das Ziel der Aufgabe, der Vorgang und schließlich ein zusĂ€tzlicher Kommentar gegeben sind. Ebenso logisch aufgebaut sind die folgenden Kapitel, namentlich 3 Managing resources: equipment and teaching aids, 4 Using materials, 5 Developing skills and strategies, 6 Presenting and practising language, 7 Giving feedback to students, 8 Planning lessons und schließlich 9 For the new trainer. FĂŒr weitergehende Informationen ist außerdem die Möglichkeit gegeben, auf http://www.onestopenglish.com nachzulesen. Zwar ist fraglich, inwieweit man sich tatsĂ€chlich zur Selbstbeobachtung im Unterricht filmen darf, da die rechtliche Grundlage hierbei ein EinverstĂ€ndnis aller gefilmten Personen ist, aber im Großen und Ganzen sind die Anweisungen wirklich hilfreich und können einen noch wenig erfahrenen Lehrer bei der Gestaltung des Unterrichts vor allzu gravierenden Fehlern bewahren. Es mag zwar selbstverstĂ€ndlich erscheinen, dass man die Namen seiner SchĂŒler kennen sollte, jedoch ist dies in der Praxis ab einer gewissen SchĂŒlerzahl gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Mit dem Band wird gar nicht so sehr die Quadratur des Kreises, sprich: ein perfekter Unterricht versucht, sondern die Autoren bemĂŒhen sich, dem einzelnen Lehrer Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen. Fazit: „Teaching Practice“ ist ein Ă€ußerst nĂŒtzliches Handbuch nicht nur fĂŒr Berufsneulinge, sondern auch fĂŒr Lehrer, die bereit sind, selbstkritisch ihren Unterricht zu hinterfragen und vielleicht auch neue Wege zu beschreiten.

Teaching Practice ist ein englischsprachiges Referenzwerk, das sich an Englischlehrer/innen und Kursleiter/innen in der Ausbildung richtet. Es bezieht sich auf aktuelle Trainingsmethoden gemĂ€ĂŸ den Cambridge ESOL-Richtlinien fĂŒr CELTA.

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Die Autoren sind selbst Lehrer und Ausbilder und setzen auf Lernen durch AusfĂŒhren, „learning as you go“. Sie wollen ihren Lesern dabei helfen, ihre persönlichen StĂ€rken in den Beruf mit einzubringen und bieten Einblick in die Sprachforschung und das Sprachenlernen. In Kapitel 1, „Approaching teaching practice", werden zunĂ€chst die grundlegenden Zielsetzungen des Bandes erlĂ€utert, Kapitel 2 , „Managing the class“, befasst sich mit Dingen wie dem Gebrauch von Gesten und der Stimme, aber auch verschiedenen Sitzordnungen. Es wird auch beispielsweise auf Möglichkeiten der Selbstbeobachtung hingewiesen und davor gewarnt, missverstĂ€ndliche Gesten zu benutzen. In verschiedenen Aufgaben kann man sich selbst schließlich schulen, wobei immer das Ziel der Aufgabe, der Vorgang und schließlich ein zusĂ€tzlicher Kommentar gegeben sind.

Ebenso logisch aufgebaut sind die folgenden Kapitel, namentlich 3 Managing resources: equipment and teaching aids, 4 Using materials, 5 Developing skills and strategies, 6 Presenting and practising language, 7 Giving feedback to students, 8 Planning lessons und schließlich 9 For the new trainer.

FĂŒr weitergehende Informationen ist außerdem die Möglichkeit gegeben, auf http://www.onestopenglish.com nachzulesen.

Zwar ist fraglich, inwieweit man sich tatsĂ€chlich zur Selbstbeobachtung im Unterricht filmen darf, da die rechtliche Grundlage hierbei ein EinverstĂ€ndnis aller gefilmten Personen ist, aber im Großen und Ganzen sind die Anweisungen wirklich hilfreich und können einen noch wenig erfahrenen Lehrer bei der Gestaltung des Unterrichts vor allzu gravierenden Fehlern bewahren. Es mag zwar selbstverstĂ€ndlich erscheinen, dass man die Namen seiner SchĂŒler kennen sollte, jedoch ist dies in der Praxis ab einer gewissen SchĂŒlerzahl gar nicht so einfach zu bewerkstelligen.

Mit dem Band wird gar nicht so sehr die Quadratur des Kreises, sprich: ein perfekter Unterricht versucht, sondern die Autoren bemĂŒhen sich, dem einzelnen Lehrer Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.

Fazit: „Teaching Practice“ ist ein Ă€ußerst nĂŒtzliches Handbuch nicht nur fĂŒr Berufsneulinge, sondern auch fĂŒr Lehrer, die bereit sind, selbstkritisch ihren Unterricht zu hinterfragen und vielleicht auch neue Wege zu beschreiten.

geschrieben am 18.08.2010 | 337 Wörter | 2183 Zeichen

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