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Mafialand Deutschland


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Rezension von

Kilian Kneisel

Mafialand Deutschland Jürgen Roth hat sich durch eine Vielzahl an Werken einen Namen gemacht. Politiker und deren zweifelhafte Machenschaften standen schon öfters im Fokus seiner Recherchen. Dabei kam es nicht selten zu Diskussionen ob der Verwertbarkeit und der Qualität seiner Quellen. Dieses Mal geht es nicht um die Taten großer Politiker. Oder zumindest nicht direkt und auf den ersten Blick. Das Thema: Die Mafia. Ort des Geschehens: Deutschland. Im ersten Teil wird die italienische Mafia etwas genauer unter die Lupe genommen. Namentlich wird die kalabresische ′Ndranghetta als Bedrohung für Deutschland ausgemacht. Hierfür werden einige Beispiele aus Deutschland genannt, nicht zuletzt der sechsfache Mafiamord von Duisburg. Aber auch ländlichere Regionen geraten in den Fokus der Machenschaften der Mafia in Deutschland. Was etwas störend ist: oftmals ist in den Endnoten und im Text die Aussage zu finden, dass das Material dem Autor vorliege. Da es sich dabei aber unter anderem um recht schwerwiegende Vorwürfe handelt, würde eine genauere Angabe sicherlich wünschenswert sein. Es ist aber nicht nur die italienische, sondern auch die russische Mafia Thema des Buches, dies v.a. im zweiten Teil. Der dritte Teil ist Mafia-Machenschaften in den Neuen Ländern gewidmet. Nun, was ist zu diesem Buch zu sagen? Roth geriet schon einige Male ob des Umgangs mit zitiertem Material in die Kritik. Manchmal wünschte man sich tatsächlich etwas breitere Informationen zu den Angaben. Ob dies allerdings das Hauptanliegen des Buches ist, bleibt dahingestellt. Wichtiger ist sicherlich der Aspekt der Sensibilisierung für das vorhandene Problem „Mafia in Deutschland“. Nicht ohne Polemik wird dieses Thema behandelt. Bleibt zu hoffen, dass man nach der Lektüre des Buches mit etwas weiter geöffneten Augen durch sein Leben geht und darauf achtet, wo wie und warum welche Entscheidungen getroffen werden. Zum Wachrütteln ist das Buch sicherlich gut geeignet, man sollte sich aber nicht von der populärwissenschaftlichen Schreibweise des Buches abschrecken lassen.

Jürgen Roth hat sich durch eine Vielzahl an Werken einen Namen gemacht. Politiker und deren zweifelhafte Machenschaften standen schon öfters im Fokus seiner Recherchen. Dabei kam es nicht selten zu Diskussionen ob der Verwertbarkeit und der Qualität seiner Quellen. Dieses Mal geht es nicht um die Taten großer Politiker. Oder zumindest nicht direkt und auf den ersten Blick. Das Thema: Die Mafia. Ort des Geschehens: Deutschland. Im ersten Teil wird die italienische Mafia etwas genauer unter die Lupe genommen. Namentlich wird die kalabresische ′Ndranghetta als Bedrohung für Deutschland ausgemacht. Hierfür werden einige Beispiele aus Deutschland genannt, nicht zuletzt der sechsfache Mafiamord von Duisburg. Aber auch ländlichere Regionen geraten in den Fokus der Machenschaften der Mafia in Deutschland. Was etwas störend ist: oftmals ist in den Endnoten und im Text die Aussage zu finden, dass das Material dem Autor vorliege. Da es sich dabei aber unter anderem um recht schwerwiegende Vorwürfe handelt, würde eine genauere Angabe sicherlich wünschenswert sein. Es ist aber nicht nur die italienische, sondern auch die russische Mafia Thema des Buches, dies v.a. im zweiten Teil. Der dritte Teil ist Mafia-Machenschaften in den Neuen Ländern gewidmet.

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Zum Wachrütteln ist das Buch sicherlich gut geeignet, man sollte sich aber nicht von der populärwissenschaftlichen Schreibweise des Buches abschrecken lassen.

geschrieben am 30.01.2010 | 303 Wörter | 1767 Zeichen

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