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Englisch Didaktik


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Rezension von

Anna Kneisel

Englisch Didaktik Als angehender Lehrer ist man vor die Aufgabe gestellt, einerseits fachliche Kenntnisse vorweisen zu können, andererseits aber auch zu wissen, wie man diese an seine zukünftigen Schüler weitervermittelt. Dafür gibt es Didaktik- zu meinem Leidwesen musste ich bereits feststellen, dass gerade Menschen, welche Didaktik oder Lernpsychologie lehren, es des Öfteren nicht schaffen, den Stoff auf ein verständliches Maß zu vereinfachen oder Sätze so zu schreiben, dass man sie nicht trotz fünfmaligen Lesens nur mit großer Mühe versteht. Ganz anders gibt sich das bei Cornelsen erschienene Praxishandbuch „Englisch Didaktik“ von Friederike Klippel und Sabine Doff. Dass sich hier mehr als vierzig Jahre Erfahrung in der Lehrerbildung, Unterrichtspraxis und ein eingehendes Studium der einschlägigen Fachliteratur als Hintergrund bieten, spricht für sich. Das Praxishandbuch will eine aktuelle Orientierungshilfe für die Vermittlungsaspekte des Faches Englisch sein und eben auch die neuesten Veränderungen berücksichtigen. Dafür werden die Voraussetzungen und Gegebenheiten eines zeitgemäßen Englischunterrichts aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Zunächst einmal befassen sich die Autorinnen mit dem Fach Englisch im Kontext, im Anschluss daran mit der Inhalts-, Lehr- und Lern- Perspektive, sowie schlussendlich mit der Interaktion von Lehren und Lernen. Natürlich dürfen Expertenempfehlungen aus dem Schulleben ebenso wenig fehlen wie Neue Medien oder das derzeit noch recht junge Mittel der Selbstevaluation. Auch wenn hier nichts farbig hervorgehoben wird, hat man beim Layout doch auf eine übersichtliche Gliederung geachtet, sodass man schnell fündig wird, wenn man zu einem bestimmten Aspekt, wie beispielsweise der Literaturdidaktik etwas nachlesen möchte. Eine gute Idee sind auch die kurzen Einschübe in Kästen, welche mehr oder weniger nützliche Lehrertipps beinhalten. Als Manko wäre vielleicht anzuführen, dass die Autorinnen sich teilweise doch sehr an der Oberfläche bewegen und Streitigkeiten in der Forschung weniger eine Rolle spielen, ebenso wie möglicherweise verschiedene Modelle der Vorgehensweise hätten aufgenommen werden können. Dennoch ergibt sich ein positives Gesamtbild des Bandes, weshalb er für Studierende als Grundlagenband wirklich zu empfehlen ist.

Als angehender Lehrer ist man vor die Aufgabe gestellt, einerseits fachliche Kenntnisse vorweisen zu können, andererseits aber auch zu wissen, wie man diese an seine zukünftigen Schüler weitervermittelt. Dafür gibt es Didaktik- zu meinem Leidwesen musste ich bereits feststellen, dass gerade Menschen, welche Didaktik oder Lernpsychologie lehren, es des Öfteren nicht schaffen, den Stoff auf ein verständliches Maß zu vereinfachen oder Sätze so zu schreiben, dass man sie nicht trotz fünfmaligen Lesens nur mit großer Mühe versteht.

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Ganz anders gibt sich das bei Cornelsen erschienene Praxishandbuch „Englisch Didaktik“ von Friederike Klippel und Sabine Doff. Dass sich hier mehr als vierzig Jahre Erfahrung in der Lehrerbildung, Unterrichtspraxis und ein eingehendes Studium der einschlägigen Fachliteratur als Hintergrund bieten, spricht für sich.

Das Praxishandbuch will eine aktuelle Orientierungshilfe für die Vermittlungsaspekte des Faches Englisch sein und eben auch die neuesten Veränderungen berücksichtigen. Dafür werden die Voraussetzungen und Gegebenheiten eines zeitgemäßen Englischunterrichts aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Zunächst einmal befassen sich die Autorinnen mit dem Fach Englisch im Kontext, im Anschluss daran mit der Inhalts-, Lehr- und Lern- Perspektive, sowie schlussendlich mit der Interaktion von Lehren und Lernen. Natürlich dürfen Expertenempfehlungen aus dem Schulleben ebenso wenig fehlen wie Neue Medien oder das derzeit noch recht junge Mittel der Selbstevaluation.

Auch wenn hier nichts farbig hervorgehoben wird, hat man beim Layout doch auf eine übersichtliche Gliederung geachtet, sodass man schnell fündig wird, wenn man zu einem bestimmten Aspekt, wie beispielsweise der Literaturdidaktik etwas nachlesen möchte. Eine gute Idee sind auch die kurzen Einschübe in Kästen, welche mehr oder weniger nützliche Lehrertipps beinhalten.

Als Manko wäre vielleicht anzuführen, dass die Autorinnen sich teilweise doch sehr an der Oberfläche bewegen und Streitigkeiten in der Forschung weniger eine Rolle spielen, ebenso wie möglicherweise verschiedene Modelle der Vorgehensweise hätten aufgenommen werden können.

Dennoch ergibt sich ein positives Gesamtbild des Bandes, weshalb er für Studierende als Grundlagenband wirklich zu empfehlen ist.

geschrieben am 08.12.2009 | 310 Wörter | 2016 Zeichen

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