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Erfahrungen mit dem Unfassbaren


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Rezension von

André Kesper

Erfahrungen mit dem Unfassbaren Der Sinn des Daseins "Das erkennbare Planmässige in der Natur bietet uns ein Leiterchen, um uns auf ein paar Sprossen dem Verborgenen zu nähern. Wir müssen jedoch frei sein von dem uns Anerzogenen, denn nur selbst erarbeitetes Denken bringt uns dem eigenen Ich näher. Zu oft begegnen wir Theologen, die uns ihre Ansichten einspinnen wollen, uns ihre gar gekochten Weisheiten einzulöffeln versuchen." Hannes Taugwalder, geboren 1910 in Zermatt und wohnhaft in Aarau, Fabrikant, Schulinspektor und spät berufener Buch- und Theaterautor, blickt zurück auf sein langes und bewegtes Leben, geprägt von immer währendem Suchen und Fragen, einem Kreisen um "das Unfassbare". Der Autor verbindet seine zarten Hinweise auf die göttliche Sprache der Natur mit schonungsloser Kritik an Tradition und klerikalem Machtanspruch, die liebevolle Einladung zur stillen Meditation mit einem lautstarken Ruf nach Vernunft. Er ruft dazu auf, Altes loszulassen und sich dem Göttlichen der Gegenwart zu nähern, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zu integrieren und das Leben aktiv und verantwortungsbewusst zu gestalten. In diesem Sinne werden uns die knapp hundert Seiten zu einer herausfordernden Predigt, und es lohnt sich, der prägnanten Botschaft eines Mannes zu horchen, dessen Alter zwar von Reife und Erfüllung spricht, dessen tief gehende Gedanken aber jung und dynamisch geblieben sind.

Der Sinn des Daseins

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"Das erkennbare Planmässige in der Natur bietet uns ein Leiterchen, um uns auf ein paar Sprossen dem Verborgenen zu nähern. Wir müssen jedoch frei sein von dem uns Anerzogenen, denn nur selbst erarbeitetes Denken bringt uns dem eigenen Ich näher. Zu oft begegnen wir Theologen, die uns ihre Ansichten einspinnen wollen, uns ihre gar gekochten Weisheiten einzulöffeln versuchen."

Hannes Taugwalder, geboren 1910 in Zermatt und wohnhaft in Aarau, Fabrikant, Schulinspektor und spät berufener Buch- und Theaterautor, blickt zurück auf sein langes und bewegtes Leben, geprägt von immer währendem Suchen und Fragen, einem Kreisen um "das Unfassbare".

Der Autor verbindet seine zarten Hinweise auf die göttliche Sprache der Natur mit schonungsloser Kritik an Tradition und klerikalem Machtanspruch, die liebevolle Einladung zur stillen Meditation mit einem lautstarken Ruf nach Vernunft. Er ruft dazu auf, Altes loszulassen und sich dem Göttlichen der Gegenwart zu nähern, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zu integrieren und das Leben aktiv und verantwortungsbewusst zu gestalten.

In diesem Sinne werden uns die knapp hundert Seiten zu einer herausfordernden Predigt, und es lohnt sich, der prägnanten Botschaft eines Mannes zu horchen, dessen Alter zwar von Reife und Erfüllung spricht, dessen tief gehende Gedanken aber jung und dynamisch geblieben sind.

geschrieben am 16.04.2006 | 201 Wörter | 1193 Zeichen

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