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Schule der Magier, Bd. 1: Das geheime Portal


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Das geheime Portal Max McDaniels wird von seinem Vater alleine großgezogen. Von seiner Mutter erfährt man nur, dass ihr leerer Wagen vor geraumer Zeit am Straßenrand liegen geblieben gefunden wurde. Allerdings verdrängt Dad, Mr McDaniels, dieses Ereignis immer und lebt weiter in der Annahme, dass seine Ehefrau noch existiert. So hat sich auch die Tradition bewahrt, an Max' Geburtstag ein Kunstmuseum besuchen und deshalb reisen der Werbefachmann und sein Sohn im Zug ihrem Schicksal entgegen: Im Museum flieht Max vor einem Unbekannten in einen abgesperrten Raum. In ihm befindet sich ein Wandteppich, welcher den Hund von Ulster abbildet. Als er dann wieder zu seinem Vater zurückkehrt, der immer noch in Diskussion über das Geschäft verwickelt ist, sind zwei Stunden vergangen. Während Max auf dem Heimweg von einem Fremden verfolgt wird, entdeckt er in seiner Tasche einen geheimnisvollen Umschlag, der ihn in die Welt der Alten Magie entführt und schon bald findet er sich in Rowan, einer Schule für Magier in Neuengland wieder. Mit seinem Zimmergenossen und baldigen Freund David bezieht er sein Zimmer und die beiden außergewöhnlich talentierten Jungen finden rasch ihren Platz unter den Erstklässlern der heranreifenden Magier. Beim ersten Lesen des Klappentextes musste ich spontan an Harry Potter denken – ist er doch der momentan wohl bekannteste Zauberlehrling – aber Max, David und die Schule Rowan finden ihren ganz eigenen Weg durch die Gefilde der Zauberei und das Buch wartet mit vielen kleinen, liebevoll gestalteten Details auf, so dass ein Vergleich mit dem Jungen mit der Narbe unangebracht wäre. Vielmehr sollte man sich auf ca. 460 Seiten Leselust einlassen, die an manchen Stellen zwar aufgrund der drögen Passagen etwas abnimmt, aber im Gesamtpaket betrachtet durch die Spannung und den ein oder anderen Schmunzler gegeben ist. Denn wer will nicht ein Zimmer haben, dass sich auf seltsame Weise den Bewohnen vollständig anpasst oder einen tierisch-phantastischen Schützling, der es liebt kleine Nagetiere, Würmer und Metall äußerst blutig zu verputzen? Da hilft es dann nur noch bis zum Ende zu schmökern und mehr über Astaroth, die Verkörperung des Bösen, und die alte Welt der Magie zu erfahren. Weil einige Entwicklungslinien nur angelegt sind und in den nächsten Bänden voll entfaltet werden wollen, darf man auch schon gebannt warten, bis man die Fortsetzung in den eigenen Händen hält. Ein Buch, mit dem sich Kinder durchaus – trotz oder gerade wegen der phantastischen Elemente – wiederfinden: So gibt es doch den Vater, der – auch an Geburtstagen wie in Max' Fall – nicht davor zurückschreckt mit seiner Arbeit verheiratet zu sein und diese immer und überall Preis zu geben. Da findet sich die Schwierigkeit eines Jungen wieder, der nicht weiß, wie er mit Mädchen umgehen soll, die sich für ihn interessieren – und Max versagt dabei schon fast hoffnungslos. Es findet sich die Freundschaft zweier Jungen wieder, welche zufällig aufeinandertreffen und deren Lebenswege sich von nun an verbindet. Fraglich bleibt für mich jedoch noch das genaue Alter der Zielgruppe: Wird das Buch als erstes Kinderbuch von Henry H. Neff bezeichnet, so kann ich diese Einschätzung nicht teilen, schwelt doch zwischen einzelnen Jungen ein angelegter Hass aufeinander, der in blutigen Kämpfen bis zum bitteren Ende wütet, also doch wohl eher für die juvenilen Fantasyliebhaber gedacht – auch mag es die Kinder geben, die mühelos 500 Seiten Literatur verschlingen, doch bevor das Buch nur auf einem Stapel von Lese-ich-irgendwann-mal-Büchern liegen bleibt, sollte man einfach ein Jahr warten bis man das Buch seinem Neffen – denn die Protagonisten sind nun einmal Knaben – zum Geburtstag oder zu irgendwelchen anderen Anlässen schenkt. Selbstverständlich kann es sich dabei auch um den Sohn/ Bruder/ kindlich gebliebenen Freund mit phantastischer Jugendbuchleidenschaft handeln.

Max McDaniels wird von seinem Vater alleine großgezogen. Von seiner Mutter erfährt man nur, dass ihr leerer Wagen vor geraumer Zeit am Straßenrand liegen geblieben gefunden wurde. Allerdings verdrängt Dad, Mr McDaniels, dieses Ereignis immer und lebt weiter in der Annahme, dass seine Ehefrau noch existiert. So hat sich auch die Tradition bewahrt, an Max' Geburtstag ein Kunstmuseum besuchen und deshalb reisen der Werbefachmann und sein Sohn im Zug ihrem Schicksal entgegen:

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Im Museum flieht Max vor einem Unbekannten in einen abgesperrten Raum. In ihm befindet sich ein Wandteppich, welcher den Hund von Ulster abbildet. Als er dann wieder zu seinem Vater zurückkehrt, der immer noch in Diskussion über das Geschäft verwickelt ist, sind zwei Stunden vergangen. Während Max auf dem Heimweg von einem Fremden verfolgt wird, entdeckt er in seiner Tasche einen geheimnisvollen Umschlag, der ihn in die Welt der Alten Magie entführt und schon bald findet er sich in Rowan, einer Schule für Magier in Neuengland wieder. Mit seinem Zimmergenossen und baldigen Freund David bezieht er sein Zimmer und die beiden außergewöhnlich talentierten Jungen finden rasch ihren Platz unter den Erstklässlern der heranreifenden Magier.

Beim ersten Lesen des Klappentextes musste ich spontan an Harry Potter denken – ist er doch der momentan wohl bekannteste Zauberlehrling – aber Max, David und die Schule Rowan finden ihren ganz eigenen Weg durch die Gefilde der Zauberei und das Buch wartet mit vielen kleinen, liebevoll gestalteten Details auf, so dass ein Vergleich mit dem Jungen mit der Narbe unangebracht wäre. Vielmehr sollte man sich auf ca. 460 Seiten Leselust einlassen, die an manchen Stellen zwar aufgrund der drögen Passagen etwas abnimmt, aber im Gesamtpaket betrachtet durch die Spannung und den ein oder anderen Schmunzler gegeben ist. Denn wer will nicht ein Zimmer haben, dass sich auf seltsame Weise den Bewohnen vollständig anpasst oder einen tierisch-phantastischen Schützling, der es liebt kleine Nagetiere, Würmer und Metall äußerst blutig zu verputzen? Da hilft es dann nur noch bis zum Ende zu schmökern und mehr über Astaroth, die Verkörperung des Bösen, und die alte Welt der Magie zu erfahren. Weil einige Entwicklungslinien nur angelegt sind und in den nächsten Bänden voll entfaltet werden wollen, darf man auch schon gebannt warten, bis man die Fortsetzung in den eigenen Händen hält.

Ein Buch, mit dem sich Kinder durchaus – trotz oder gerade wegen der phantastischen Elemente – wiederfinden: So gibt es doch den Vater, der – auch an Geburtstagen wie in Max' Fall – nicht davor zurückschreckt mit seiner Arbeit verheiratet zu sein und diese immer und überall Preis zu geben. Da findet sich die Schwierigkeit eines Jungen wieder, der nicht weiß, wie er mit Mädchen umgehen soll, die sich für ihn interessieren – und Max versagt dabei schon fast hoffnungslos. Es findet sich die Freundschaft zweier Jungen wieder, welche zufällig aufeinandertreffen und deren Lebenswege sich von nun an verbindet.

Fraglich bleibt für mich jedoch noch das genaue Alter der Zielgruppe: Wird das Buch als erstes Kinderbuch von Henry H. Neff bezeichnet, so kann ich diese Einschätzung nicht teilen, schwelt doch zwischen einzelnen Jungen ein angelegter Hass aufeinander, der in blutigen Kämpfen bis zum bitteren Ende wütet, also doch wohl eher für die juvenilen Fantasyliebhaber gedacht – auch mag es die Kinder geben, die mühelos 500 Seiten Literatur verschlingen, doch bevor das Buch nur auf einem Stapel von Lese-ich-irgendwann-mal-Büchern liegen bleibt, sollte man einfach ein Jahr warten bis man das Buch seinem Neffen – denn die Protagonisten sind nun einmal Knaben – zum Geburtstag oder zu irgendwelchen anderen Anlässen schenkt. Selbstverständlich kann es sich dabei auch um den Sohn/ Bruder/ kindlich gebliebenen Freund mit phantastischer Jugendbuchleidenschaft handeln.

geschrieben am 21.08.2011 | 599 Wörter | 3337 Zeichen

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