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C.H.Beck Wissen: Freiherr vom Stein


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Rezension von

Kilian Kneisel

Freiherr vom Stein Heinz Duchhardt, der Mainzer Historiker, legt nach seiner ausführlichen Stein-Biographie eine abgespeckte Variante vor. Das Buch behandelt chronologisch die Jugend, die frühe Karriere als preußischer Beamter und Minister. Daran schließt sich der Höhepunkt von Steins Wirken an: die Reformen in Preußen in Folge der Napoleonischen Erfolge und des Befreiungskriegs. Mit knapp 30 Seiten ist hier auch umfangstechnisch der Schwerpunkt auszumachen. Nach seinem Abschied aus der Politik wird sein Handeln im Hintergrund beschrieben, bevor am Ende ein interessanter Blick auf den „privaten Stein“ geworfen wird. Nach dem Epilog finden sich ein Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Personenregister. Immer wieder geht Duchhardt auf Forschungsliteratur und Positionen der Forschung ein, diskutiert diese und setzt seine Position dagegen. Besonders der Blick auf den „privaten Stein“ verdient positive Herausstellung. Auch dieses Kapitel ist recht umfangreich und in dem eben die „problematische Natur“ Steins zur Sprache kommt. Nicht von der Hand zu weisen sind die Sympathien Duchhardts für Stein. Dieses Buch stellt in komprimierter Form einen sehr gelungenen Einstieg und Basisinformationen zu einem der wichtigsten preußischen Staatsmänner dar. Inhaltlich gibt es nichts auszusetzen, die sprachliche Gestalt stimmt auch. Das Fazit kann also nur positiv ausfallen!

Heinz Duchhardt, der Mainzer Historiker, legt nach seiner ausführlichen Stein-Biographie eine abgespeckte Variante vor.

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Das Buch behandelt chronologisch die Jugend, die frühe Karriere als preußischer Beamter und Minister. Daran schließt sich der Höhepunkt von Steins Wirken an: die Reformen in Preußen in Folge der Napoleonischen Erfolge und des Befreiungskriegs. Mit knapp 30 Seiten ist hier auch umfangstechnisch der Schwerpunkt auszumachen. Nach seinem Abschied aus der Politik wird sein Handeln im Hintergrund beschrieben, bevor am Ende ein interessanter Blick auf den „privaten Stein“ geworfen wird. Nach dem Epilog finden sich ein Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Personenregister. Immer wieder geht Duchhardt auf Forschungsliteratur und Positionen der Forschung ein, diskutiert diese und setzt seine Position dagegen.

Besonders der Blick auf den „privaten Stein“ verdient positive Herausstellung. Auch dieses Kapitel ist recht umfangreich und in dem eben die „problematische Natur“ Steins zur Sprache kommt. Nicht von der Hand zu weisen sind die Sympathien Duchhardts für Stein.

Dieses Buch stellt in komprimierter Form einen sehr gelungenen Einstieg und Basisinformationen zu einem der wichtigsten preußischen Staatsmänner dar. Inhaltlich gibt es nichts auszusetzen, die sprachliche Gestalt stimmt auch. Das Fazit kann also nur positiv ausfallen!

geschrieben am 31.08.2010 | 189 Wörter | 1198 Zeichen

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