Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Vegetarisch leben


Statistiken
  • 2139 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Anna Kneisel

Vegetarisch leben Die Schweizer Autoren Armin Risi und Ronald Zürrer erläutern mit „Vegetarisch leben“ die Vorteile einer fleischlosen Ernährung und welche Gründe es im Allgemeinen gibt, diese Art der Ernährung zu wählen. Sie nehmen dabei Bezug zu zahlreichen wissenschaftlichen Studien und räumen auf mit Vorurteilen. Ihre Ausführungen sind in fünf Kapitel unterteilt, die gesundheitliche, ökologische, sowie ethische Aspekte aufgreifen und auch auf die Rolle des Vegetarismus in den verschiedenen Weltreligionen näher eingehen, sowie erläutern, was der Einzelne in der Gesellschaft verändern kann. Im äußerst ausführlichen Anhang sind Vegetarierorganisationen, wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema und Kochbücher aufgelistet und es werden weitere Informationen gegeben, wie vegetarische Restaurants im deutschen Sprachraum, nach Ländern gegliedert. Es ist klar, dass es sich nicht um eine neutrale Behandlung des Themas Vegetarismus handeln kann, da die Autoren als Vegetarier der Thematik gegenüber offensichtlich positiv voreingenommen sind. Allerdings ist das nicht unbedingt als Nachteil zu bewerten, da vornehmlich Menschen zur Zielgruppe des Buches zu zählen sind, die bereits Vegetarier sind oder ihre Ernährung dahingehend umstellen wollen und sich noch eingehender informieren möchten, was ihnen diese Lebensweise bringt, außerdem sollen Menschen angesprochen werden, sie ihren Fleischkonsum selbstkritisch hinterfragen wollen. Auch für Menschen, die verstehen wollen, warum andere auf „totes Tier“ verzichten, werden wertvolle Informationen geliefert. Als Kritik anzumerken bleibt jedoch, dass auf die Gefahren einer veganen Ernährung leider etwas zu wenig hingewiesen wird und inwieweit die mehrere Seiten lange Liste berühmter Vegetarier notwendig und hilfreich ist, bleibt ebenfalls fraglich. Insgesamt ergibt sich schlussendlich dennoch ein erfreulicher Eindruck, insbesondere, weil Möglichkeiten zur tiefer gehenden Recherche durch die Listen im Anhang an die Hand gegeben werden, sodass man sich sein eigenes Bild machen kann. Für ein neutraleres Bild sei aber ein Blick in den ebenfalls aufgelisteten C.H.Beck Wissen – Band „Vegetarismus“ von Claus Leitzmann empfohlen.

Die Schweizer Autoren Armin Risi und Ronald Zürrer erläutern mit „Vegetarisch leben“ die Vorteile einer fleischlosen Ernährung und welche Gründe es im Allgemeinen gibt, diese Art der Ernährung zu wählen. Sie nehmen dabei Bezug zu zahlreichen wissenschaftlichen Studien und räumen auf mit Vorurteilen. Ihre Ausführungen sind in fünf Kapitel unterteilt, die gesundheitliche, ökologische, sowie ethische Aspekte aufgreifen und auch auf die Rolle des Vegetarismus in den verschiedenen Weltreligionen näher eingehen, sowie erläutern, was der Einzelne in der Gesellschaft verändern kann.

weitere Rezensionen von Anna Kneisel

#
rezensiert seit
Buchtitel
2
25.11.2024
3
20.11.2024
4
26.09.2024
5
02.09.2024

Im äußerst ausführlichen Anhang sind Vegetarierorganisationen, wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema und Kochbücher aufgelistet und es werden weitere Informationen gegeben, wie vegetarische Restaurants im deutschen Sprachraum, nach Ländern gegliedert.

Es ist klar, dass es sich nicht um eine neutrale Behandlung des Themas Vegetarismus handeln kann, da die Autoren als Vegetarier der Thematik gegenüber offensichtlich positiv voreingenommen sind. Allerdings ist das nicht unbedingt als Nachteil zu bewerten, da vornehmlich Menschen zur Zielgruppe des Buches zu zählen sind, die bereits Vegetarier sind oder ihre Ernährung dahingehend umstellen wollen und sich noch eingehender informieren möchten, was ihnen diese Lebensweise bringt, außerdem sollen Menschen angesprochen werden, sie ihren Fleischkonsum selbstkritisch hinterfragen wollen. Auch für Menschen, die verstehen wollen, warum andere auf „totes Tier“ verzichten, werden wertvolle Informationen geliefert.

Als Kritik anzumerken bleibt jedoch, dass auf die Gefahren einer veganen Ernährung leider etwas zu wenig hingewiesen wird und inwieweit die mehrere Seiten lange Liste berühmter Vegetarier notwendig und hilfreich ist, bleibt ebenfalls fraglich.

Insgesamt ergibt sich schlussendlich dennoch ein erfreulicher Eindruck, insbesondere, weil Möglichkeiten zur tiefer gehenden Recherche durch die Listen im Anhang an die Hand gegeben werden, sodass man sich sein eigenes Bild machen kann. Für ein neutraleres Bild sei aber ein Blick in den ebenfalls aufgelisteten C.H.Beck Wissen – Band „Vegetarismus“ von Claus Leitzmann empfohlen.

geschrieben am 03.10.2010 | 292 Wörter | 1932 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen