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Gardasee. Eine kulinarische Rundreise


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Matthias Gebhardt

Gardasee. Eine kulinarische Rundreise Das Buch „Gardasee. Eine kulinarische Rundreise“ von Monika Kellermann und Bildern von Udo Bernhart ist in der Collection Rolf Heyne erschienen. Der Reiseführer beschreibt weniger die Sehenswürdigkeiten, als in erster Linie die Menschen, die sich mit der Kulinarik beschäftigen. Es werden Winzer, Trüffelsucher, Oilvenöl- und Käsehersteller, Reis- und Pastaproduzenten, Konditoren, Köche und Köchinnen, die eine Passion für traditionelle Küche haben, vorgestellt. Ganz nebenbei schildert die Autorin die Schönheiten des Gardasees, wobei es ihr auf die jeweiligen Stimmungen ankommt, die sie vermitteln will und nicht auf Fakten von Gebäuden oder Schauplätzen. Im Umschlag vorne und hinten befinden sich die üblichen Karten des Gardasees, wobei die hintere Karte ausgeklappt neben dem Buch zu liegen kommt und während des Lesens als Orientierung dienen kann. Dafür ein extra Lob, denn bei den meisten Reiseführern muss man hin und her blättern. Von Riva del Garda ausgehend, über Malcesine, Bardolino, Valpolicella, Lugano und der Riviera dei Limoni umrundet die Autorin mit ihren Geschichten den Gardasee; immer wieder mit Abstechern ins Hinterland und vorwiegend an den angebotenen Weinen orientiert. Frau Kellermann breitet dabei ihr umfangreiches Wissen vor allem über Weine, Winzer und Anbaugebiete aus. Die Verkostung der Spezialitäten wird sehr anschaulich geschildert, so dass man beim Lesen Appetit bekommt und gerne dabei wäre. Um nicht nur die Bilder betrachten zu können, sind Rezepte von italienischen Köstlichkeiten wie Gnocchi, Tortellini und Co zwischen den Geschichten zum Nachkochen eingefügt und sehen auf den dazugehörigen Fotos sehr gut aus. Die Hauptstädte wie Trento, Rovereto, Verona und Brescia werden in einem extra Abschnitt behandelt; natürlich aus kulinarischer Sicht. Den Sterneköchen der Region wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Dafür fährt die Autorin – entgegen dem durchschnittlichen Urlauber – auch schon einmal eine Stunde ins Hinterland. Dort wird auf die Familiengeschichte, die Entstehung des Lokals und die gegessene Speisenfolge eingegangen. Die Adressen der Hersteller und Köche füllen 13 Seiten im Anhang. Das bedeutet, dass für jeden genug Auswahl an Herstellern und Köchen zur Verfügung steht, bei denen man sich im nächsten Urlaub mit Spezialitäten eindecken und verwöhnen lassen kann. Es ist kein Reiseführer, der dem Leser in kurzer Zeit die Sehenswürdigkeiten des Gardasees erschließt. Das Buch versucht eher die Spezialitäten und ihre Hersteller nahe zu bringen. Für Liebhaber von gutem italienischen Essen und Getränken ist dieses Buch ein Genuss. Ebenso für jene Leser, die sich gern wunderschöne, eindrucksvolle Fotos, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind, ansehen und auf sich wirken lassen. Insgesamt ist das Buch für die Gruppe der Leser, die an italienischer Kulinarik interessiert sind – mit besonderer Betonung alkoholischer Aspekte, zu empfehlen.

Das Buch „Gardasee. Eine kulinarische Rundreise“ von Monika Kellermann und Bildern von Udo Bernhart ist in der Collection Rolf Heyne erschienen. Der Reiseführer beschreibt weniger die Sehenswürdigkeiten, als in erster Linie die Menschen, die sich mit der Kulinarik beschäftigen.

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Es werden Winzer, Trüffelsucher, Oilvenöl- und Käsehersteller, Reis- und Pastaproduzenten, Konditoren, Köche und Köchinnen, die eine Passion für traditionelle Küche haben, vorgestellt. Ganz nebenbei schildert die Autorin die Schönheiten des Gardasees, wobei es ihr auf die jeweiligen Stimmungen ankommt, die sie vermitteln will und nicht auf Fakten von Gebäuden oder Schauplätzen.

Im Umschlag vorne und hinten befinden sich die üblichen Karten des Gardasees, wobei die hintere Karte ausgeklappt neben dem Buch zu liegen kommt und während des Lesens als Orientierung dienen kann. Dafür ein extra Lob, denn bei den meisten Reiseführern muss man hin und her blättern.

Von Riva del Garda ausgehend, über Malcesine, Bardolino, Valpolicella, Lugano und der Riviera dei Limoni umrundet die Autorin mit ihren Geschichten den Gardasee; immer wieder mit Abstechern ins Hinterland und vorwiegend an den angebotenen Weinen orientiert. Frau Kellermann breitet dabei ihr umfangreiches Wissen vor allem über Weine, Winzer und Anbaugebiete aus. Die Verkostung der Spezialitäten wird sehr anschaulich geschildert, so dass man beim Lesen Appetit bekommt und gerne dabei wäre. Um nicht nur die Bilder betrachten zu können, sind Rezepte von italienischen Köstlichkeiten wie Gnocchi, Tortellini und Co zwischen den Geschichten zum Nachkochen eingefügt und sehen auf den dazugehörigen Fotos sehr gut aus.

Die Hauptstädte wie Trento, Rovereto, Verona und Brescia werden in einem extra Abschnitt behandelt; natürlich aus kulinarischer Sicht. Den Sterneköchen der Region wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Dafür fährt die Autorin – entgegen dem durchschnittlichen Urlauber – auch schon einmal eine Stunde ins Hinterland. Dort wird auf die Familiengeschichte, die Entstehung des Lokals und die gegessene Speisenfolge eingegangen.

Die Adressen der Hersteller und Köche füllen 13 Seiten im Anhang. Das bedeutet, dass für jeden genug Auswahl an Herstellern und Köchen zur Verfügung steht, bei denen man sich im nächsten Urlaub mit Spezialitäten eindecken und verwöhnen lassen kann.

Es ist kein Reiseführer, der dem Leser in kurzer Zeit die Sehenswürdigkeiten des Gardasees erschließt. Das Buch versucht eher die Spezialitäten und ihre Hersteller nahe zu bringen.

Für Liebhaber von gutem italienischen Essen und Getränken ist dieses Buch ein Genuss. Ebenso für jene Leser, die sich gern wunderschöne, eindrucksvolle Fotos, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind, ansehen und auf sich wirken lassen.

Insgesamt ist das Buch für die Gruppe der Leser, die an italienischer Kulinarik interessiert sind – mit besonderer Betonung alkoholischer Aspekte, zu empfehlen.

geschrieben am 14.06.2010 | 423 Wörter | 2552 Zeichen

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