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Schäden an Gebäuden


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Matthias Gebhardt

Schäden an Gebäuden „Schäden an Gebäuden“ von Gunter Handkammer ist 2009 in seiner 2. Auflage erschienen. Bereits im Vorwort des 557 Seiten umfassenden Buches wirbt der Autor für weitere eigene Werke und schafft weiter mit der Selbstdarstellung als Diplom-Ingenieur und bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden sowie Schimmelpilze und weitere Innenraumschadstoffe ein Bild eines guten Kenners des Fachgebietes. In 10 Kapiteln werden Grundlagen zu Schäden an Gebäuden, Vorgehensweise bei Schäden an Gebäuden, Schadensbilder an Bauteilgruppen nach Kostengruppen der DIN 276, Verdacht auf Mängel an Wärme- und Schallschutz, Rissschäden, konkrete Störungen, Verfahren zur Schadensfeststellung, Schadstoffe und Altlasten bei Immobilien, Wirtschaftlichkeits- betrachtungen und Rechtslage bei Schäden an Gebäuden umfangreich erläutert. Beachtenswert ist, dass hinsichtlich der Inhalte, der Darstellungsweise und der Zielgruppe in Vor- und Geleitwort erstaunlich hilfreiche und konkrete Informationen gegeben werden. So schafft alleine das Vorwort einen Überblick zu den folgenden Inhalten zu geben ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Buch eine praxisorientierte Hilfestellung bei der technischen Beurteilung von Gebäuden im Bestand durch zahlreiche deutliche Schadensbilder ist. Der Schwerpunkt wurde dabei auf den Bezug zur gutachterlichen Tätigkeit des Autors gelegt. Zudem findet eine Orientierung an gesetzlichen Vorgaben statt, was anhand der Gesamtgliederung der Bauteilgruppen analog zur DIN 276 sichtbar wird. Zur Abrundung werden außerdem physikalische Störungen u.ä. aufgeführt. Als weitere Beschreibung ein kleiner Exzerpt des Vorwortes: „Neben einer Darstellung der grundsätzlichen Systematik eines Immobilienchecks werden einschlägige Mess- und Prüfverfahren vorgestellt. Ferner wird auf die Problematik von Gesundheitsschäden hingewiesen, die bei der Nutzung schadhafter oder schadstoffbelasteter Gebäude entstehen können. – Hilfreich bei der Abschätzung eines Prozessrisikos sind Verweise auf bereits getroffene Gerichtsentscheidungen zu verschiedenen Problemkreisen.“ Das Geleitwort spricht dem Buch zudem durch ausführliche und verständliche Beschreibung der technischen Prüfverfahren zur Schadensfeststellung einen Nutzen für Baujuristen und Bauherren zu. Zu den konkreten Inhalten ist als erster Bestandteil des einführenden Teils der Lebenslauf des Autors zu erwähnen. Dieser ist in seiner Form zwar durchaus beeindruckend, doch stört er die gelungene Einführung des Vorwortes durch ein Ablenken vom Thema kurz vor Buchbeginn. Positiv hervorzuheben ist der Umgang mit Tabellen und photographischen Abbildungen. Durch über 690 Abbildungen und 78 Tabellen werden ein unersetzliches Verständnis und ein guter Praxisbezug hergestellt. Die Photographien sind dabei in der Inhaltvermittlung einfach und klar strukturiert. Die Graphiken, als Bestandteil der Abbildungen, fallen etwas aus dem gewöhnlichen Rahmen, da Erklärungen zum Teil ausbleiben. Dabei sind die Inhalte der Graphiken durch ein ausreichendes Maß an Selbsterklärung aber dennoch ausreichend. Die Tauglichkeit des Buches für Bauherren oder -juristen lässt sich gut am Beispiel der Beweissicherung verdeutlichen. Anfangs wird das Erfordernis geklärt und eine punktuelle Aufzählung zur Vorgehensweise gegeben. Anschließend werden Messinstrumente, Verfahren und Prüfungen näher erklärt; auch hier spielen die bildlichen Darstellungen eine große Rolle. Als eigene Zusammenfassung des Werkes sind die übersichtliche Darstellung und der gelungene Einsatz von zahlreichen Abbildungen zu nennen. Die Zielgruppe reicht über den Sachverständigen vom Bauherren und Baujuristen bis hin zum Ottonormalverbraucher, der zwar nicht den gesamten Umfang nutzen kann, aber dennoch nützliche Hinweise und Warnungen für den Alltag erhält - ein gelungenes Buch, das seinen Preis wert ist.

„Schäden an Gebäuden“ von Gunter Handkammer ist 2009 in seiner 2. Auflage erschienen. Bereits im Vorwort des 557 Seiten umfassenden Buches wirbt der Autor für weitere eigene Werke und schafft weiter mit der Selbstdarstellung als Diplom-Ingenieur und bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden sowie Schimmelpilze und weitere Innenraumschadstoffe ein Bild eines guten Kenners des Fachgebietes.

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In 10 Kapiteln werden Grundlagen zu Schäden an Gebäuden, Vorgehensweise bei Schäden an Gebäuden, Schadensbilder an Bauteilgruppen nach Kostengruppen der DIN 276, Verdacht auf Mängel an Wärme- und Schallschutz, Rissschäden, konkrete Störungen, Verfahren zur Schadensfeststellung, Schadstoffe und Altlasten bei Immobilien, Wirtschaftlichkeits- betrachtungen und Rechtslage bei Schäden an Gebäuden umfangreich erläutert.

Beachtenswert ist, dass hinsichtlich der Inhalte, der Darstellungsweise und der Zielgruppe in Vor- und Geleitwort erstaunlich hilfreiche und konkrete Informationen gegeben werden. So schafft alleine das Vorwort einen Überblick zu den folgenden Inhalten zu geben ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Buch eine praxisorientierte Hilfestellung bei der technischen Beurteilung von Gebäuden im Bestand durch zahlreiche deutliche Schadensbilder ist. Der Schwerpunkt wurde dabei auf den Bezug zur gutachterlichen Tätigkeit des Autors gelegt. Zudem findet eine Orientierung an gesetzlichen Vorgaben statt, was anhand der Gesamtgliederung der Bauteilgruppen analog zur DIN 276 sichtbar wird. Zur Abrundung werden außerdem physikalische Störungen u.ä. aufgeführt.

Als weitere Beschreibung ein kleiner Exzerpt des Vorwortes:

„Neben einer Darstellung der grundsätzlichen Systematik eines Immobilienchecks werden einschlägige Mess- und Prüfverfahren vorgestellt. Ferner wird auf die Problematik von Gesundheitsschäden hingewiesen, die bei der Nutzung schadhafter oder schadstoffbelasteter Gebäude entstehen können. – Hilfreich bei der Abschätzung eines Prozessrisikos sind Verweise auf bereits getroffene Gerichtsentscheidungen zu verschiedenen Problemkreisen.“

Das Geleitwort spricht dem Buch zudem durch ausführliche und verständliche Beschreibung der technischen Prüfverfahren zur Schadensfeststellung einen Nutzen für Baujuristen und Bauherren zu.

Zu den konkreten Inhalten ist als erster Bestandteil des einführenden Teils der Lebenslauf des Autors zu erwähnen. Dieser ist in seiner Form zwar durchaus beeindruckend, doch stört er die gelungene Einführung des Vorwortes durch ein Ablenken vom Thema kurz vor Buchbeginn.

Positiv hervorzuheben ist der Umgang mit Tabellen und photographischen Abbildungen. Durch über 690 Abbildungen und 78 Tabellen werden ein unersetzliches Verständnis und ein guter Praxisbezug hergestellt. Die Photographien sind dabei in der Inhaltvermittlung einfach und klar strukturiert.

Die Graphiken, als Bestandteil der Abbildungen, fallen etwas aus dem gewöhnlichen Rahmen, da Erklärungen zum Teil ausbleiben. Dabei sind die Inhalte der Graphiken durch ein ausreichendes Maß an Selbsterklärung aber dennoch ausreichend.

Die Tauglichkeit des Buches für Bauherren oder -juristen lässt sich gut am Beispiel der Beweissicherung verdeutlichen. Anfangs wird das Erfordernis geklärt und eine punktuelle Aufzählung zur Vorgehensweise gegeben. Anschließend werden Messinstrumente, Verfahren und Prüfungen näher erklärt; auch hier spielen die bildlichen Darstellungen eine große Rolle.

Als eigene Zusammenfassung des Werkes sind die übersichtliche Darstellung und der gelungene Einsatz von zahlreichen Abbildungen zu nennen. Die Zielgruppe reicht über den Sachverständigen vom Bauherren und Baujuristen bis hin zum Ottonormalverbraucher, der zwar nicht den gesamten Umfang nutzen kann, aber dennoch nützliche Hinweise und Warnungen für den Alltag erhält - ein gelungenes Buch, das seinen Preis wert ist.

geschrieben am 04.02.2010 | 506 Wörter | 3451 Zeichen

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