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beck´sche Reihe: Das maurische Spanien


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Rezension von

Anna Kneisel

Das maurische Spanien „Das Maurische Spanien“ enthält neben einem ausführlichen, historisch äußerst informativen Text zusätzlich noch sieben Schwarz-Weiß-Abbildungen, sowie Karten, ist also alles andere als überladen von Bildern, was aber sehr angenehm ist. Der erste Eindruck ist, dass es sich hierbei um einen kompakten Band zur Wissensvermittlung handelt, bei dem das Wesentliche enthalten ist. Bei der Lektüre bestätigt sich dies. Gegliedert ist der Text in Kapitel, von denen sich das erste zunächst mit der Grundfrage beschäftigt, was „al-Andalus“ eigentlich war, wie die Bezeichnung etymologisch herzuleiten ist und dabei auch auf die Streitfrage unter Historikern eingeht, ob die Herrschaft der Araber in Spanien eine Katastrophe darstellte, oder vielmehr einen Segen, sogar die Grundlage für die spanische Identität. Erläutert wird auch der Wandel, den die weitläufige Meinung der Historiker zur Reconquista durchgemacht hat. Georg Bossong schlägt im 2. Kapitel den Bogen von der Eroberung um 710 bis hin zu den Moriscos im 17. Jahrhundert. Anschließend erläutert er kulturelle Aspekte und zeigt die Vielfalt, welche sich durch das Aufeinandertreffen und die Koexistenz von Christentum, Islam und Judentum, von abendländischer und orientalischer Kultur entwickelte. Die verschiedenen Religionen sind hier ebenso von Bedeutung wie Wissenschaften, Philosophie, Dichtung und Architektur, um nur einige Gesichtspunkte zu nennen. Sehr hilfreich zur Orientierung ist die Zeittafel mit den wichtigsten Jahresdaten. Als Einstieg in das Thema eignet sich dieser Band sehr gut, zur Vertiefung befinden sich außerdem einige Literaturhinweise auf der letzten Seite.

„Das Maurische Spanien“ enthält neben einem ausführlichen, historisch äußerst informativen Text zusätzlich noch sieben Schwarz-Weiß-Abbildungen, sowie Karten, ist also alles andere als überladen von Bildern, was aber sehr angenehm ist.

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Der erste Eindruck ist, dass es sich hierbei um einen kompakten Band zur Wissensvermittlung handelt, bei dem das Wesentliche enthalten ist. Bei der Lektßre bestätigt sich dies.

Gegliedert ist der Text in Kapitel, von denen sich das erste zunächst mit der Grundfrage beschäftigt, was „al-Andalus“ eigentlich war, wie die Bezeichnung etymologisch herzuleiten ist und dabei auch auf die Streitfrage unter Historikern eingeht, ob die Herrschaft der Araber in Spanien eine Katastrophe darstellte, oder vielmehr einen Segen, sogar die Grundlage für die spanische Identität.

Erläutert wird auch der Wandel, den die weitläufige Meinung der Historiker zur Reconquista durchgemacht hat. Georg Bossong schlägt im 2. Kapitel den Bogen von der Eroberung um 710 bis hin zu den Moriscos im 17. Jahrhundert. Anschließend erläutert er kulturelle Aspekte und zeigt die Vielfalt, welche sich durch das Aufeinandertreffen und die Koexistenz von Christentum, Islam und Judentum, von abendländischer und orientalischer Kultur entwickelte. Die verschiedenen Religionen sind hier ebenso von Bedeutung wie Wissenschaften, Philosophie, Dichtung und Architektur, um nur einige Gesichtspunkte zu nennen.

Sehr hilfreich zur Orientierung ist die Zeittafel mit den wichtigsten Jahresdaten. Als Einstieg in das Thema eignet sich dieser Band sehr gut, zur Vertiefung befinden sich außerdem einige Literaturhinweise auf der letzten Seite.

geschrieben am 07.09.2009 | 230 Wörter | 1439 Zeichen

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