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What's for tea?


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Rezension von

Anna Kneisel

What's for tea? Die meisten von uns werden behaupten, zumindest in den Grundzügen der englischen Sprache mächtig zu sein. Wozu also noch ein Buch, das uns etwas über Großbritannien vermitteln will? Aber der Untertitel weist uns ja schon darauf hin: hier geht es um Englisch, wie es eben nicht im Lehrbuch steht. Ganze dreizehn Kapitel, die dem Leser die englische Sprache auf entspannte Weise näher bringen sollen, hat Claudia Hunt hier zusammengetragen. Sie hat selbst in England gelebt und plaudert charmant und gewissermaßen aus dem Nähkästchen über die Eigenheiten der Briten und ihrer Sprache – zu der Entstehung der des Fünf-Uhr-Tee hat die Autorin genauso eine Erklärung parat wie zu Fish & Chips. Am Ende ihrer Kapitel gibt es immer kleine Tests, bei denen man überprüfen kann, ob man von dem zuvor Gelesenen auch alles im Kopf behalten hat – immer gespickt mit idiomatischen Redewendungen wie ”You think I’m pulling your leg?“. Zugegeben: manchmal schießt Hunt ein wenig übers Ziel hinaus, wenn sie zwischen Deutsch und Englisch hin und her springt, es kann dadurch etwas anstrengend werden. Aber gleichzeitig informiert sie sehr ausführlich und kurzweilig über das Leben auf der Insel, über die verschiedenen Biersorten oder auch darüber, dass das englische Königshaus eigentlich auch „deutsches“ Königshaus heißen könnte, wenn man die deutschen Wurzeln so vieler Royals bedenkt. Wir gelangen bei einem imaginären Pub-Besuch zum Thema der Boston Tea Party, lernen verschiedene Bezeichnungen für „Toilette“ kennen, werden auf False friends wie „Mörder“ und ”murder“ hingewiesen und vieles mehr. Die Kapitel, oder Lektionen, sind thematisch auf den Alltagsgebrauch ausgerichtet und das merkt man. So werden stilistisch nicht nur hochtrabende Ausdrücke gebraucht, sondern eben auch welche aus der Umgangssprache wie ”just kidding“ oder ”greasy spoon“. Zum Abschluss gibt es noch eine Auflistung der nötigen Vokabeln - ganz, wie es sich für ein seriöses Lehrbuch gehört, auch wenn das vorliegende ein wenig lockerer daherkommt. Als Vorbereitung für einen Urlaub in Großbritannien lohnt sich die Anschaffung von ”What’s for tea?“ genauso wie für das Aufpolieren der Englischkenntnisse, wenn man sich in dieser Hinsicht vielleicht ein wenig eingerostet fühlt. Kurzweilig und informativ.

Die meisten von uns werden behaupten, zumindest in den Grundzügen der englischen Sprache mächtig zu sein. Wozu also noch ein Buch, das uns etwas über Großbritannien vermitteln will?

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Als Vorbereitung für einen Urlaub in Großbritannien lohnt sich die Anschaffung von ”What’s for tea?“ genauso wie für das Aufpolieren der Englischkenntnisse, wenn man sich in dieser Hinsicht vielleicht ein wenig eingerostet fühlt. Kurzweilig und informativ.

geschrieben am 25.08.2009 | 341 Wörter | 2007 Zeichen

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