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Grace Flints Rache


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Rezension von

webcritics Administrator

Grace Flints Rache Paul Eddy, ehemaliger Journalist der Sunday Times, hat schon einige Bücher und viele Reportagen über Spionage, Krieg und international organisiertes Verbrechen geschrieben. Sein neuestes Werk „Grace Flints Rache“ ist der zweite Roman mit der Agentin Grace Flint als Protagonistin. Sie arbeitet für die amerikanische „Financial Strike Force“ und jagt in deren Auftrag international tätige Geldwäscher. Besonders hat sie es dabei auf den Anführer der Gruppe, Karl Gröber, abgesehen, der früher für die Stasi tätig gewesen ist und sich dort schon mit Geldwäsche beschäftigt hat. Als zweites Ziel kommt für sie erschreckenderweise der eigene Ehemann ins Visier, den sie geliebt und dem sie völlig vertraut hatte. Doch Stück für Stück findet sie die grausame Wahrheit heraus und beginnt ihre ausdauernde Jagd um die ganze Welt auf die beiden ... Die Geschichte um die Agentin Grace Flint hat eigentlich alle Zutaten um ein sehr gutes Buch zu ergeben: Es gibt einen Plot mit reichlich Verflechtungen, die für dauerhafte Spannung und Umschwünge sorgen, die Charaktere sind zwar nicht immer originell, aber gut beschrieben und fügen sich zu einem passenden Spionagehintergrund zusammen: Darunter die ausdauernde und clevere Agentin Grace Flint sowie eine ganze Zahl ihrer Kollegen und Mitarbeiter, wie sie in jeden Spionage-Roman gehören, der fast perfekte und falsche Ehemann und der im Hintergrund verborgen agierende Oberfiesling, um nur einige zu nennen. Dazu ein, meiner Meinung nach, gelungenes Ende, das vieles offen lässt , um nach der Lektüre noch ein wenig darüber nachzudenken. Leider war ich nach dem Lesen nicht so überzeugt von dem Buch, wie ich es bei den guten Zutaten hätte sein können. Ich habe es nicht, wie es bei so manch anderem Buch geschieht, an einem Wochenende komplett gelesen, sondern in Stücken mit Pausen. Ich vermute es liegt, daran, dass bis auf stark offensichtliche Ideen wenig über die Motivation der Figuren erzählt wird. Dazu kommt die beim Erzählen entstehende distanzierte Perspektive, für ein Buch nach meiner Empfindung zu sehr, ganz so, als handele es sich um die Erzählung über einen Film und nicht um ein Buch, in dem Gefühle, Motivation und andere Elemente doch anders dargestellt werden. Als Fazit bleibt damit: Eine gute Geschichte, die nach meiner Empfindung nach unter der der drehbuchähnliche Erzählperspektive leidet, die beim Lesen entsteht. Vielleser können zugreifen, andere sollten eher auf das Buch: Robert Littell - Die Company ausweichen, das ebenfalls auf webcritics.de vorgestellt wird.

Paul Eddy, ehemaliger Journalist der Sunday Times, hat schon einige Bücher und viele Reportagen über Spionage, Krieg und international organisiertes Verbrechen geschrieben. Sein neuestes Werk „Grace Flints Rache“ ist der zweite Roman mit der Agentin Grace Flint als Protagonistin. Sie arbeitet für die amerikanische „Financial Strike Force“ und jagt in deren Auftrag international tätige Geldwäscher. Besonders hat sie es dabei auf den Anführer der Gruppe, Karl Gröber, abgesehen, der früher für die Stasi tätig gewesen ist und sich dort schon mit Geldwäsche beschäftigt hat. Als zweites Ziel kommt für sie erschreckenderweise der eigene Ehemann ins Visier, den sie geliebt und dem sie völlig vertraut hatte. Doch Stück für Stück findet sie die grausame Wahrheit heraus und beginnt ihre ausdauernde Jagd um die ganze Welt auf die beiden ...

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Die Geschichte um die Agentin Grace Flint hat eigentlich alle Zutaten um ein sehr gutes Buch zu ergeben: Es gibt einen Plot mit reichlich Verflechtungen, die für dauerhafte Spannung und Umschwünge sorgen, die Charaktere sind zwar nicht immer originell, aber gut beschrieben und fügen sich zu einem passenden Spionagehintergrund zusammen: Darunter die ausdauernde und clevere Agentin Grace Flint sowie eine ganze Zahl ihrer Kollegen und Mitarbeiter, wie sie in jeden Spionage-Roman gehören, der fast perfekte und falsche Ehemann und der im Hintergrund verborgen agierende Oberfiesling, um nur einige zu nennen. Dazu ein, meiner Meinung nach, gelungenes Ende, das vieles offen lässt , um nach der Lektüre noch ein wenig darüber nachzudenken.

Leider war ich nach dem Lesen nicht so überzeugt von dem Buch, wie ich es bei den guten Zutaten hätte sein können. Ich habe es nicht, wie es bei so manch anderem Buch geschieht, an einem Wochenende komplett gelesen, sondern in Stücken mit Pausen. Ich vermute es liegt, daran, dass bis auf stark offensichtliche Ideen wenig über die Motivation der Figuren erzählt wird. Dazu kommt die beim Erzählen entstehende distanzierte Perspektive, für ein Buch nach meiner Empfindung zu sehr, ganz so, als handele es sich um die Erzählung über einen Film und nicht um ein Buch, in dem Gefühle, Motivation und andere Elemente doch anders dargestellt werden.

Als Fazit bleibt damit: Eine gute Geschichte, die nach meiner Empfindung nach unter der der drehbuchähnliche Erzählperspektive leidet, die beim Lesen entsteht. Vielleser können zugreifen, andere sollten eher auf das Buch: Robert Littell - Die Company ausweichen, das ebenfalls auf webcritics.de vorgestellt wird.

geschrieben am 10.03.2003 | 386 Wörter | 2150 Zeichen

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