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Die Kammer


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Rezension von

Alexander Rosell

Die Kammer Von dem Bestsellerautor John Grisham erwartet man in der Regel einen weiteren actiongeladenen Verkaufsschlager, der ähnlich wie "Die Firma" oder "Die Akte" eine spannende und intrigierte Geschichte um das Thema Jura entfaltet. Anders aber geht John Grisham in seinem Thriller „Die Kammer“ vor. Der Protagonist, ein junger und erfolgreicher Anwalt aus einer angesehenen Anwaltsfirma, übernimmt aus unerfindlichen Gründen freiwillig einen scheinbar aussichtlosen Fall vor Gericht. Dabei handelt es sich um die Verteidigung eines zum Tode verurteilten Rassisten, der zwei jüdische Kinder vor mehr als 30 Jahre umgebracht hatte. Mehrere Male schon verhandelt wurde der Fall ebenso oft vor Gericht wieder zurückgewiesen, bis es 1981 zur Verhängung der Todesstrafe kam. Adams Eifer den Fall zu übernehmen wird kurze Zeit später aufgeklärt: Der verurteilte Rassist ist sein Großvater, den er vorher nie kennen gelernt hat. Diese tragische Geschichte ist selbstverständlich noch lange nicht so spannend, wie die vorangegangen Bestseller. Dennoch ist es eine bewegende Geschichte, die die Todesstrafe als eine grausame und menschenunwürdige Hinrichtung darstellt und somit deutlich gegen diese Position bezieht. Dank dem, für John Grisham typischen Schreibstil, ist das Buch alles andere als langweilig, so dass die tiefgründige Dramatik der Handlung nicht auf Kosten des Lesespaßes geht.

Von dem Bestsellerautor John Grisham erwartet man in der Regel einen weiteren actiongeladenen Verkaufsschlager, der ähnlich wie "Die Firma" oder "Die Akte" eine spannende und intrigierte Geschichte um das Thema Jura entfaltet.

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Anders aber geht John Grisham in seinem Thriller „Die Kammer“ vor. Der Protagonist, ein junger und erfolgreicher Anwalt aus einer angesehenen Anwaltsfirma, übernimmt aus unerfindlichen Gründen freiwillig einen scheinbar aussichtlosen Fall vor Gericht. Dabei handelt es sich um die Verteidigung eines zum Tode verurteilten Rassisten, der zwei jüdische Kinder vor mehr als 30 Jahre umgebracht hatte. Mehrere Male schon verhandelt wurde der Fall ebenso oft vor Gericht wieder zurückgewiesen, bis es 1981 zur Verhängung der Todesstrafe kam. Adams Eifer den Fall zu übernehmen wird kurze Zeit später aufgeklärt: Der verurteilte Rassist ist sein Großvater, den er vorher nie kennen gelernt hat.

Diese tragische Geschichte ist selbstverständlich noch lange nicht so spannend, wie die vorangegangen Bestseller. Dennoch ist es eine bewegende Geschichte, die die Todesstrafe als eine grausame und menschenunwürdige Hinrichtung darstellt und somit deutlich gegen diese Position bezieht. Dank dem, für John Grisham typischen Schreibstil, ist das Buch alles andere als langweilig, so dass die tiefgründige Dramatik der Handlung nicht auf Kosten des Lesespaßes geht.

geschrieben am 25.02.2002 | 197 Wörter | 1183 Zeichen

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