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Der Feuerkimono


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Rezension von

E. Kneisel

Der Feuerkimono Japan im Ende des 17. Jahrhunderts: Während eines Sturms wird ein menschliches Skelett freigelegt. Schon bald wird entdeckt, dass es sich um einen Verwandten des derzeitigen Shoguns handelt, der bereits vor vielen Jahren angeblich einem Feuer zum Opfer gefallen ist. Der Shogun beauftragt seinen Kammerherrn Sano Ichirō damit, diesen Fall zu lösen. Doch schon zu Beginn der Ermittlungen gerät er in eine Zwickmühle als seine eigene Mutter in den Kreis der Verdächtigen rückt. Sano wird klar, wie wenig er eigentlich über die Vergangenheit seiner Mutter weiß, die zu der Anklage und der drohenden Verurteilung, die nicht nur für sie, sondern auch für Sano, seine Frau und seine Kinder den sicheren Tod bedeutet, schweigt. Der Shogun gibt ihm lediglich drei Tage Zeit die Unschuld seiner Mutter zu beweisen. Und zu allem Überfluss scheint nicht nur Sanos langjähriger Rivale und Wiedersacher Fürst Matsudaira dieses Unglück zu seinen Gunsten auszunutzen, sondern auch noch weitere Gegner fordern seinen Platz auf der politischen Bühne ein. „Der Feuerkimono“ ist der dreizehnte Fall für Sano Ichirō geschrieben von Laura Joh Rowland und ein weiterer historischer Krimi aus der Zeit des alten Japans. Die Geschichte um den Kammerherrn wird flüssig und überzeugend erzählt. Durch ihr Wissen über diese Zeit gelingt es der Autorin die Welt, die Sitten und Bräuche präzise zu schildern und zum Leben zu erwecken. Es gelingt ihr mit immer neuen Verstrickungen der Hauptpersonen Spannung aufzubauen und diese bis zum Ende des Buches aufrechtzuerhalten. Aber nicht nur kriminologischen Aspekte des Buches sind gut dargestellt: Zwischenmenschlichen Beziehungen spielen eine große Rolle, sei es um den Fall des getöteten Jungen zu lösen oder die Familienverhältnisse und das Leben von Sano lebendiger zu machen. Rowland kratzt nicht nur an der Oberfläche ihrer Figuren, sondern geht immer wieder in Tiefe um ihre Beweggründe sichtbar zu machen. „Der Feuerkimono“ ist eine spannener gut recherchierter historischer Kriminalroman, der für alle Liebhaber dieses Genres zu empfehlen ist. Die Reise ins alte Japan, weg aus Europa in eine vollkommen andere Kultur, gibt dem Buch etwas ungewohntes und fesselndes.

Japan im Ende des 17. Jahrhunderts: Während eines Sturms wird ein menschliches Skelett freigelegt. Schon bald wird entdeckt, dass es sich um einen Verwandten des derzeitigen Shoguns handelt, der bereits vor vielen Jahren angeblich einem Feuer zum Opfer gefallen ist.

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Der Shogun beauftragt seinen Kammerherrn Sano Ichirō damit, diesen Fall zu lösen. Doch schon zu Beginn der Ermittlungen gerät er in eine Zwickmühle als seine eigene Mutter in den Kreis der Verdächtigen rückt. Sano wird klar, wie wenig er eigentlich über die Vergangenheit seiner Mutter weiß, die zu der Anklage und der drohenden Verurteilung, die nicht nur für sie, sondern auch für Sano, seine Frau und seine Kinder den sicheren Tod bedeutet, schweigt.

Der Shogun gibt ihm lediglich drei Tage Zeit die Unschuld seiner Mutter zu beweisen. Und zu allem Überfluss scheint nicht nur Sanos langjähriger Rivale und Wiedersacher Fürst Matsudaira dieses Unglück zu seinen Gunsten auszunutzen, sondern auch noch weitere Gegner fordern seinen Platz auf der politischen Bühne ein.

„Der Feuerkimono“ ist der dreizehnte Fall für Sano Ichirō geschrieben von Laura Joh Rowland und ein weiterer historischer Krimi aus der Zeit des alten Japans.

Die Geschichte um den Kammerherrn wird flüssig und überzeugend erzählt. Durch ihr Wissen über diese Zeit gelingt es der Autorin die Welt, die Sitten und Bräuche präzise zu schildern und zum Leben zu erwecken. Es gelingt ihr mit immer neuen Verstrickungen der Hauptpersonen Spannung aufzubauen und diese bis zum Ende des Buches aufrechtzuerhalten. Aber nicht nur kriminologischen Aspekte des Buches sind gut dargestellt: Zwischenmenschlichen Beziehungen spielen eine große Rolle, sei es um den Fall des getöteten Jungen zu lösen oder die Familienverhältnisse und das Leben von Sano lebendiger zu machen. Rowland kratzt nicht nur an der Oberfläche ihrer Figuren, sondern geht immer wieder in Tiefe um ihre Beweggründe sichtbar zu machen.

„Der Feuerkimono“ ist eine spannener gut recherchierter historischer Kriminalroman, der für alle Liebhaber dieses Genres zu empfehlen ist. Die Reise ins alte Japan, weg aus Europa in eine vollkommen andere Kultur, gibt dem Buch etwas ungewohntes und fesselndes.

geschrieben am 16.10.2010 | 334 Wörter | 1908 Zeichen

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