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Fronterfahrung und Heimatalltag im Ersten Weltkrieg


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Rezension von

Kilian Kneisel

Fronterfahrung und Heimatalltag im Ersten Weltkrieg Die Reihe „Geplante und erprobte Geschichtsstunden“ hat den Anspruch, nicht nur vermeintlich didaktisch wertvolle Stundenvorlagen herauszugeben, nein. Vielmehr sollen hier Stunden vorgestellt werden, die sich in der Praxis bewährt haben. Der hier vorliegende Band behandelt den Ersten Weltkrieg, genauer gesagt, die „Fronterfahrung“ und der „Heimatalltag“. Nach knappen Vorüberlegungen inhaltlicher und methodischer Art werden die Arbeitsblätter dargeboten. Denn hierum geht es in diesem Band: die Erarbeitung der Entwicklung des Ersten Weltkrieges in der Bevölkerungswahrnehmung. Dazu sind elf Stunden vorgesehen, ein sehr zeitintensives Vorhaben. Auf insgesamt 20 Arbeitsblättern werden unterschiedliche Fragestellungen thematisiert. Von einer kontrastiven Gegenüberstellung des Kriegsbeginns 1914 in der deutschen Öffentlichkeit über den Soldatenalltag, die Wahrnehmung des „Feindes“, die Situation der Familien und Frauen bis zum Fazit und einer Lernüberprüfung. Ein besonderer Schwerpunkt ist laut Titel auf die Quellengattung „Feldpost“ gelegt. So finden sich auch viele Postkarten und Briefauszüge auf den Arbeitsblättern, daneben auch Fotografien und Plakate. Anhand von Fragen sollen diese auf unterschiedliche Weise – handlungsorientiert, textanalytisch usw. – erschlossen werden. Hierzu liegt auch ein ausführliches Artikulationsschema der einzelnen Stunden vor sowie die Lösungsvorschläge, sodass einem Einsatz im Unterricht nichts im Wege steht. Besonders hervorzuheben ist, dass es mit der hier vorgelegten Unterrichtssequenz intensive Quellenarbeit möglich ist und auch trainiert wird im Sinne der modernen Kompetenzenorientierung. Ein Nachteil, der nicht von der Hand gewiesen werden kann, ist der mit elf Unterrichtsstunden sehr hohe Zeitaufwand. Dennoch sollte dies die Arbeit nicht schmälern, werden doch viele Ideen und Ansätze für eine interessante und intensive Quellenarbeit geboten, die gleichzeitig auf die Schüler bezogen ist und von diesen eigenständige Arbeit verlangt.

Die Reihe „Geplante und erprobte Geschichtsstunden“ hat den Anspruch, nicht nur vermeintlich didaktisch wertvolle Stundenvorlagen herauszugeben, nein. Vielmehr sollen hier Stunden vorgestellt werden, die sich in der Praxis bewährt haben. Der hier vorliegende Band behandelt den Ersten Weltkrieg, genauer gesagt, die „Fronterfahrung“ und der „Heimatalltag“.

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Nach knappen Vorüberlegungen inhaltlicher und methodischer Art werden die Arbeitsblätter dargeboten. Denn hierum geht es in diesem Band: die Erarbeitung der Entwicklung des Ersten Weltkrieges in der Bevölkerungswahrnehmung. Dazu sind elf Stunden vorgesehen, ein sehr zeitintensives Vorhaben. Auf insgesamt 20 Arbeitsblättern werden unterschiedliche Fragestellungen thematisiert. Von einer kontrastiven Gegenüberstellung des Kriegsbeginns 1914 in der deutschen Öffentlichkeit über den Soldatenalltag, die Wahrnehmung des „Feindes“, die Situation der Familien und Frauen bis zum Fazit und einer Lernüberprüfung.

Ein besonderer Schwerpunkt ist laut Titel auf die Quellengattung „Feldpost“ gelegt. So finden sich auch viele Postkarten und Briefauszüge auf den Arbeitsblättern, daneben auch Fotografien und Plakate. Anhand von Fragen sollen diese auf unterschiedliche Weise – handlungsorientiert, textanalytisch usw. – erschlossen werden. Hierzu liegt auch ein ausführliches Artikulationsschema der einzelnen Stunden vor sowie die Lösungsvorschläge, sodass einem Einsatz im Unterricht nichts im Wege steht.

Besonders hervorzuheben ist, dass es mit der hier vorgelegten Unterrichtssequenz intensive Quellenarbeit möglich ist und auch trainiert wird im Sinne der modernen Kompetenzenorientierung. Ein Nachteil, der nicht von der Hand gewiesen werden kann, ist der mit elf Unterrichtsstunden sehr hohe Zeitaufwand. Dennoch sollte dies die Arbeit nicht schmälern, werden doch viele Ideen und Ansätze für eine interessante und intensive Quellenarbeit geboten, die gleichzeitig auf die Schüler bezogen ist und von diesen eigenständige Arbeit verlangt.

geschrieben am 24.01.2011 | 258 Wörter | 1785 Zeichen

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