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Bertelsmann - Das neue Universallexikon 2006


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Rezension von

Lesefreund

Bertelsmann - Das neue Universallexikon 2006 Wozu in Zeiten des Internets noch ein Lexikon kaufen, wenn man doch mittlerweile alles online nachschlagen kann? Mit der Beantwortung von Fragen dieser Art hat so mancher in den letzten Jahren das Ende der Wissens-Verlage heraufziehen sehen. Doch nicht so Bertelsmann. Mutig bringt der Verlag in Zeiten der global einsehbaren Massenverzeichnisse und frei zugänglichen Informationsportale sein Standard-Nachschlagewerk in neuer Aufmachung heraus. Farbiger und differenzierter ist es geworden. Bertelsmann hat von der Online-Nutzung des Wissens gelernt und das Werk dahin gehend umgestaltet, dass dem Leser zu vielen Ländereinträgen, Schlüsselbegriffen und Personenporträts nun Infoboxen ins Auge stechen, die sich durch eine besondere graphische Gestaltung vom übrigen Text abheben. Hinzu kommen Karten und farbige Photos sowie Abbildungen, welche die Anschaulichkeit des jeweiligen Artikels verstärken. Man muss nicht lange lesen, um einen Artikel überblicken zu können. Prägnante Formulierungen machen es möglich, zentrale Begriffe wie 'Antike', 'Erziehung', 'Technik' oder 'Wissenschaft' mit unerhört wenigen Worten zu erläutern bzw. erklärbar zu machen. Dies befriedigt natürlich nicht immer, doch ist es insgesamt ein beruhigendes Gefühl, die Dinge der Welt in einem Buch versammelt zu wissen. Wer nachlesen kann, fühlt sich sicherer. Wenn man nach einem Gegengewicht zur Datenflut des Internets oder anderer Informationskanäle sucht, ist man mit Bertelsmanns Universallexikon gut beraten. In einer globalisierten und sich immer weiter vernetzenden Online-Welt kann ein Nachschlagewerk wie dieses den Leser bei seiner Arbeit unterstützen, um etwa recherchierte Informationen kritisch gegenzulesen und sich ein differenzierteres Bild von einer Sache zu machen. Schafft man sich nun noch ein mehrbändiges Nachschlagewerk an, ist man mit diesem und Bertelsmanns einbändiger Enzyklopädie bestens für die weitere Wissensarbeit gerüstet, da redaktionell erstellte und kritisch durchgesehene Lexika wie dieses immer noch die größte Verlässlichkeit bieten, wenn es gilt vermeintliches Welt-Wissen überprüfen zu können. Der Mensch muss im Umgang mit Informationen so unabhängig wie möglich sein, damit er sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung auch in Zukunft wahrnehmen kann und eigenständig in seiner Entscheidungsfindung bleibt. Je mehr Quellen er dafür zurate zieht, desto besser. Insgesamt ist Bertelsmanns Lexikon ein verlässlicher Zugewinn an Möglichkeiten für die eigene Urteilsbildung und gibt möglicherweise den Anstoß für weitere Nachforschungen. Was könnte ein Nachschlagewerk Besseres leisten.

Wozu in Zeiten des Internets noch ein Lexikon kaufen, wenn man doch mittlerweile alles online nachschlagen kann? Mit der Beantwortung von Fragen dieser Art hat so mancher in den letzten Jahren das Ende der Wissens-Verlage heraufziehen sehen.

Doch nicht so Bertelsmann. Mutig bringt der Verlag in Zeiten der global einsehbaren Massenverzeichnisse und frei zugänglichen Informationsportale sein Standard-Nachschlagewerk in neuer Aufmachung heraus. Farbiger und differenzierter ist es geworden.

Bertelsmann hat von der Online-Nutzung des Wissens gelernt und das Werk dahin gehend umgestaltet, dass dem Leser zu vielen Ländereinträgen, Schlüsselbegriffen und Personenporträts nun Infoboxen ins Auge stechen, die sich durch eine besondere graphische Gestaltung vom übrigen Text abheben. Hinzu kommen Karten und farbige Photos sowie Abbildungen, welche die Anschaulichkeit des jeweiligen Artikels verstärken. Man muss nicht lange lesen, um einen Artikel überblicken zu können.

Prägnante Formulierungen machen es möglich, zentrale Begriffe wie 'Antike', 'Erziehung', 'Technik' oder 'Wissenschaft' mit unerhört wenigen Worten zu erläutern bzw. erklärbar zu machen. Dies befriedigt natürlich nicht immer, doch ist es insgesamt ein beruhigendes Gefühl, die Dinge der Welt in einem Buch versammelt zu wissen. Wer nachlesen kann, fühlt sich sicherer.

Wenn man nach einem Gegengewicht zur Datenflut des Internets oder anderer Informationskanäle sucht, ist man mit Bertelsmanns Universallexikon gut beraten. In einer globalisierten und sich immer weiter vernetzenden Online-Welt kann ein Nachschlagewerk wie dieses den Leser bei seiner Arbeit unterstützen, um etwa recherchierte Informationen kritisch gegenzulesen und sich ein differenzierteres Bild von einer Sache zu machen.

Schafft man sich nun noch ein mehrbändiges Nachschlagewerk an, ist man mit diesem und Bertelsmanns einbändiger Enzyklopädie bestens für die weitere Wissensarbeit gerüstet, da redaktionell erstellte und kritisch durchgesehene Lexika wie dieses immer noch die größte Verlässlichkeit bieten, wenn es gilt vermeintliches Welt-Wissen überprüfen zu können.

Der Mensch muss im Umgang mit Informationen so unabhängig wie möglich sein, damit er sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung auch in Zukunft wahrnehmen kann und eigenständig in seiner Entscheidungsfindung bleibt. Je mehr Quellen er dafür zurate zieht, desto besser.

Insgesamt ist Bertelsmanns Lexikon ein verlässlicher Zugewinn an Möglichkeiten für die eigene Urteilsbildung und gibt möglicherweise den Anstoß für weitere Nachforschungen. Was könnte ein Nachschlagewerk Besseres leisten.

geschrieben am 02.12.2006 | 351 Wörter | 2301 Zeichen

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