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Die verborgene Stadt, Bd. 1: Die Prophezeiung


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Rezension von

Letterschming

Die Prophezeiung „Die verborgene Stadt – Die Prophezeiung“, der erste Band einer Fortsetzungsreihe des russischen Autors Vadim Panov, erzielte in Russland schon Millionenauflagen. Der zweite Band „Die verborgene Stadt – Das Opfer“ erscheint am 9. November 2010 in deutscher Sprache. Mitten unter der Bevölkerung Moskaus tummeln sich Magier, Hexen und andere mythische Geschöpfe, die allesamt der Verborgenen Stadt angehören. Doch es droht ein Krieg auszubrechen, seit eine uralte Prophezeiung in Erfüllung gegangen ist. Der Bote, der dem Herrscherhaus der Luden laut Prophezeiung eigentlich eine Vormachtstellung in der Verborgenen Stadt verschaffen sollte, hat sich von den Luden losgesagt und möchte nun die Alleinherrschaft über die Welt an sich reißen. Zugleich droht die Verborgene Stadt nach Jahrtausenden des Versteckens nun doch von den Menschen entdeckt zu werden und ihre Bewohner müssen alle Hebel in Bewegung setzen, damit ihr Geheimnis geheim bleibt. „Die verborgene Stadt“ wird aus vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben. Da ist einmal der junge Russe Artjom, der durch Zufall in den Kampf um die verborgene Stadt hineingezogen wird und plötzlich mitten im Geschehen steht, wo er all seinen Mut und Kampfgeist unter Beweis stellen muss. Außderm gibt es den meisterhaften Polizisten Major Kornilow, der zugleich mit einer Reihe brutaler Morde und den zunehmend häufigeren Auswirkungen des Krieges in der Verborgenen Stadt konfrontiert wird. Daneben spielen auch die drei Kopfgeldjäger Cortes, Lebed und Jana ein große Rolle, die zwar normale Menschen sind, aber bei Bedarf für die Verborgene Stadt arbeiten und gerade jetzt den Job ihres Lebens bekommen. Auch aus der Verborgenen Stadt gibt es einige Charaktere, aus deren Perspektive zwischendurch berichtet wird. Da sind der Bote selbst, die Königin des Grünen Hofes, der Kommisar des Dunklen Hofes und weitere interessante Figuren in hohen, aber auch niedrigen Positionen. Der besondere Reiz des Romans liegt in der Art, wie der Autor die vielen Charaktere, die eigentlich aus ganz verschiedenen Welten stammen, aufeinander treffen lässt, weil sie alle auf ihre Art in den Kampf um die Verborgene Stadt involviert werden. Auf den ersten paar Seiten erschlägt den Leser die Flut der Namen noch ein wenig, aber schnell stellt man fest, dass fast alle Figuren näher beschrieben werden und eine Zeit lang aktiv handeln, sodass man sich nicht nur einen Namen und eine Position merken muss, sondern ein richtigen Charakter präsentiert wird, der auch leicht in Erinnerung bleibt. Insgesamt sind die ersten fünfzig Seiten noch nicht übermäßig spannend. Der Leser kann kaum das Geschehen durchblicken und es kommt auch noch keine Action auf. Das holt der Autor dann aber ziemlich schnell nach. Beachtlich ist dabei vor allem, dass die Actionszenen wirklich originell sind. Panov schildert nicht den üblichen Austausch von Schlägen, Tritten und vielleicht Schüssen, in dem sich manche Autoren über Seiten verlieren können, obwohl diese schon nach wenigen Sätzen ermüdend wirken. Stattdessen kommen verschiedene Fahrzeuge, Explosionen und auch einige eher komische Einfälle zum Einsatz, um das ganze aufzulockern und zu verhindern, dass der Leser alles vorhersehen kann. Da ich bis jetzt noch nicht viel von russischen Autoren gelesen habe, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob „Die verborgene Stadt“ für jemanden, der viel in diesem Bereich gelesen hat, noch etwas Neues bieten kann. Ich selbst habe nur „Metro 2033“ von Dmitry Glukhovsky gelesen und die Verfilmungen von Sergej Lukianenkos „Wächter“-Reihe gesehen und ich muss sagen, dass „Die verborgene Stadt“ für mich auf jeden Fall trotzdem noch durch und durch spannend und überraschend war. Fazit: Gedrucktes Actionkino. Ich konnte „Die verborgene Stadt“ nach den ersten fünfzig Seiten nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur jedem Leser aus jeder Altersklasse empfehlen. Nur für junge Leser unter vierzehn Jahren ist es vielleicht noch nicht so geeignet, da zwischendurch beschrieben wird, wie es den Opfern des Serienmörders vor ihrem Tod ergeht. Für alle anderen ist es aber ein riesiges Lesevergnügen, das nach der Fortsetzung lechzt.

„Die verborgene Stadt – Die Prophezeiung“, der erste Band einer Fortsetzungsreihe des russischen Autors Vadim Panov, erzielte in Russland schon Millionenauflagen. Der zweite Band „Die verborgene Stadt – Das Opfer“ erscheint am 9. November 2010 in deutscher Sprache.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Mitten unter der Bevölkerung Moskaus tummeln sich Magier, Hexen und andere mythische Geschöpfe, die allesamt der Verborgenen Stadt angehören. Doch es droht ein Krieg auszubrechen, seit eine uralte Prophezeiung in Erfüllung gegangen ist. Der Bote, der dem Herrscherhaus der Luden laut Prophezeiung eigentlich eine Vormachtstellung in der Verborgenen Stadt verschaffen sollte, hat sich von den Luden losgesagt und möchte nun die Alleinherrschaft über die Welt an sich reißen. Zugleich droht die Verborgene Stadt nach Jahrtausenden des Versteckens nun doch von den Menschen entdeckt zu werden und ihre Bewohner müssen alle Hebel in Bewegung setzen, damit ihr Geheimnis geheim bleibt.

„Die verborgene Stadt“ wird aus vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben.

Da ist einmal der junge Russe Artjom, der durch Zufall in den Kampf um die verborgene Stadt hineingezogen wird und plötzlich mitten im Geschehen steht, wo er all seinen Mut und Kampfgeist unter Beweis stellen muss.

Außderm gibt es den meisterhaften Polizisten Major Kornilow, der zugleich mit einer Reihe brutaler Morde und den zunehmend häufigeren Auswirkungen des Krieges in der Verborgenen Stadt konfrontiert wird.

Daneben spielen auch die drei Kopfgeldjäger Cortes, Lebed und Jana ein große Rolle, die zwar normale Menschen sind, aber bei Bedarf für die Verborgene Stadt arbeiten und gerade jetzt den Job ihres Lebens bekommen.

Auch aus der Verborgenen Stadt gibt es einige Charaktere, aus deren Perspektive zwischendurch berichtet wird. Da sind der Bote selbst, die Königin des Grünen Hofes, der Kommisar des Dunklen Hofes und weitere interessante Figuren in hohen, aber auch niedrigen Positionen.

Der besondere Reiz des Romans liegt in der Art, wie der Autor die vielen Charaktere, die eigentlich aus ganz verschiedenen Welten stammen, aufeinander treffen lässt, weil sie alle auf ihre Art in den Kampf um die Verborgene Stadt involviert werden. Auf den ersten paar Seiten erschlägt den Leser die Flut der Namen noch ein wenig, aber schnell stellt man fest, dass fast alle Figuren näher beschrieben werden und eine Zeit lang aktiv handeln, sodass man sich nicht nur einen Namen und eine Position merken muss, sondern ein richtigen Charakter präsentiert wird, der auch leicht in Erinnerung bleibt.

Insgesamt sind die ersten fünfzig Seiten noch nicht übermäßig spannend. Der Leser kann kaum das Geschehen durchblicken und es kommt auch noch keine Action auf. Das holt der Autor dann aber ziemlich schnell nach. Beachtlich ist dabei vor allem, dass die Actionszenen wirklich originell sind. Panov schildert nicht den üblichen Austausch von Schlägen, Tritten und vielleicht Schüssen, in dem sich manche Autoren über Seiten verlieren können, obwohl diese schon nach wenigen Sätzen ermüdend wirken. Stattdessen kommen verschiedene Fahrzeuge, Explosionen und auch einige eher komische Einfälle zum Einsatz, um das ganze aufzulockern und zu verhindern, dass der Leser alles vorhersehen kann.

Da ich bis jetzt noch nicht viel von russischen Autoren gelesen habe, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob „Die verborgene Stadt“ für jemanden, der viel in diesem Bereich gelesen hat, noch etwas Neues bieten kann. Ich selbst habe nur „Metro 2033“ von Dmitry Glukhovsky gelesen und die Verfilmungen von Sergej Lukianenkos „Wächter“-Reihe gesehen und ich muss sagen, dass „Die verborgene Stadt“ für mich auf jeden Fall trotzdem noch durch und durch spannend und überraschend war.

Fazit: Gedrucktes Actionkino. Ich konnte „Die verborgene Stadt“ nach den ersten fünfzig Seiten nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur jedem Leser aus jeder Altersklasse empfehlen. Nur für junge Leser unter vierzehn Jahren ist es vielleicht noch nicht so geeignet, da zwischendurch beschrieben wird, wie es den Opfern des Serienmörders vor ihrem Tod ergeht. Für alle anderen ist es aber ein riesiges Lesevergnügen, das nach der Fortsetzung lechzt.

geschrieben am 08.09.2010 | 627 Wörter | 3602 Zeichen

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