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Römische Kaisertabelle


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Rezension von

Anna Kneisel

Römische Kaisertabelle Eine „bequeme Übersicht über die wichtigsten Daten der römischen Kaiserchronologie“ sah Autor Dieter Kienast, emeritierter Professor für Alte Geschichte, laut Vorwort zur ersten Auflage als Desiderat und veröffentlichte daher seine Römische Kaisertabelle. Die Tatsache, dass sein Werk nun bereits in der 4. Auflage erschienen ist, zeugt von der Richtigkeit dieser Meinung. Die Kaisertabelle reicht von Augustus bis Theodosius I. und erfasst außerdem Gegenkaiser, Usurpatoren, ohne jedoch Lücken in der Überlieferung zu verschleiern. Nach Geburtsdatum und -name, sowie Herkunft des jeweiligen Kaisers wird knapp und in Stichworten die Karriere bis zum Caesar, Augustus, oder wie die Titel im Einzelfall auch heißen mögen, dargelegt. Kienast informiert über die wichtigsten Eckdaten aus der Regierungszeit bis hin zum (oftmals gewaltsamen) Ende eines jeden von ihnen und den damit verbundenen Auswirkungen. Natürlich dürfen auch Anmerkungen zu den Familien der Kaiser nicht fehlen. Für seine Kaisertabelle orientierte der Autor sich an allen verfügbaren Quellen, also nicht nur an Daten auf römischen Münzen, sondern auch einschlägigen Handbuchartikeln und fügte dem einleitenden Abschnitt einen sehr ausführlichen Fußnotenapparat hinzu. Ein „Kalender kaiserzeitlicher Daten“, gefolgt von Stammtafeln und einem Eigen- und Beinamenverzeichnis rundet schließlich das Gesamtbild ab. Der Band erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern will lediglich Orientierungshilfe sein. Auf Bebilderung wurde gänzlich verzichtet, diese wäre ohnehin überflüssig gewesen in anbetracht der intendierten Zwecke und so lässt sich dieser Band als nützliches Nachschlagewerk zu den Herrschern des Römischen Kaiserreiches charakterisieren, der durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Wer ausführlichere Informationen zum Leben Einzelner sucht, wird bei der angegebenen (aktuellen) Literatur fündig werden. - Für Studenten der Alten Geschichte und Latinistik, aber auch für Lehrende sehr zu empfehlen.

Eine „bequeme Übersicht über die wichtigsten Daten der römischen Kaiserchronologie“ sah Autor Dieter Kienast, emeritierter Professor für Alte Geschichte, laut Vorwort zur ersten Auflage als Desiderat und veröffentlichte daher seine Römische Kaisertabelle. Die Tatsache, dass sein Werk nun bereits in der 4. Auflage erschienen ist, zeugt von der Richtigkeit dieser Meinung.

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Die Kaisertabelle reicht von Augustus bis Theodosius I. und erfasst außerdem Gegenkaiser, Usurpatoren, ohne jedoch Lücken in der Überlieferung zu verschleiern. Nach Geburtsdatum und -name, sowie Herkunft des jeweiligen Kaisers wird knapp und in Stichworten die Karriere bis zum Caesar, Augustus, oder wie die Titel im Einzelfall auch heißen mögen, dargelegt. Kienast informiert über die wichtigsten Eckdaten aus der Regierungszeit bis hin zum (oftmals gewaltsamen) Ende eines jeden von ihnen und den damit verbundenen Auswirkungen. Natürlich dürfen auch Anmerkungen zu den Familien der Kaiser nicht fehlen. Für seine Kaisertabelle orientierte der Autor sich an allen verfügbaren Quellen, also nicht nur an Daten auf römischen Münzen, sondern auch einschlägigen Handbuchartikeln und fügte dem einleitenden Abschnitt einen sehr ausführlichen Fußnotenapparat hinzu. Ein „Kalender kaiserzeitlicher Daten“, gefolgt von Stammtafeln und einem Eigen- und Beinamenverzeichnis rundet schließlich das Gesamtbild ab. Der Band erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern will lediglich Orientierungshilfe sein.

Auf Bebilderung wurde gänzlich verzichtet, diese wäre ohnehin überflüssig gewesen in anbetracht der intendierten Zwecke und so lässt sich dieser Band als nützliches Nachschlagewerk zu den Herrschern des Römischen Kaiserreiches charakterisieren, der durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Wer ausführlichere Informationen zum Leben Einzelner sucht, wird bei der angegebenen (aktuellen) Literatur fündig werden. - Für Studenten der Alten Geschichte und Latinistik, aber auch für Lehrende sehr zu empfehlen.

geschrieben am 05.05.2010 | 265 Wörter | 1769 Zeichen

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