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Hab acht auf meine Schritte


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Rezension von

André Kesper

Hab acht auf meine Schritte Eine junge Frau wird unvorbereitet an den Ort ihres Kindheitstraumas versetzt und erlebt mit wachsendem Schrecken, wie sie von den Schatten der verdrängten Zeit eingeholt und bedrängt wird. Die kleine Liza Barton, inzwischen mit neuem Namen Celia Nolan heissend, hat unbeabsichtigt ihre eigene Mutter getötet. Einer langen Haftstrafe knapp entronnen, konnte sie als Adoptivkind entfernter Verwandter ein zweites Leben beginnen. Doch vierundzwanzig Jahre später erhält sie, nichts ahnend, zum Geburtstag von ihrem Ehemann ausgerechnet ihr früheres Elternhaus geschenkt. Überrumpelt und emotional überfordert zieht sie mit ihrem Mann und ihrem kleinen Söhnchen ein und erhält keine Zeit, sich anzuklimatisieren. Obwohl sie ihr Geheimnis um jeden Preis verbergen möchte, scheint sie mindestens eine Person genau zu kennen. Unheimliche Telefonanrufe bringen sie in Panik, ein Anschlag auf ihr Haus scheint einen Zusammenhang mit ihrer Kindheitsgeschichte zu haben, und aus heiterem Himmel geschieht der erste Mord. Celia kommt neuen Fakten auf die Spur, und während sie sich auf den schmerzvollen Weg macht, ihre Vergangenheit von Neuem aufzurollen, gerät ihr Verfolger immer stärker unter Druck: Celia wird endgültig gefährlich, und sie soll sterben…. Mary Higgins Clark verfügt über eine riesige Fangemeinde, gewöhnlich wird sie als eine der erfolgreichsten und meistgelesenen Krimiautorinnen der Welt bezeichnet. Wer alleine in den USA eine Gesamtauflage von über 50 Millionen Buchexemplaren erreicht hat und seit vielen Jahren regelmäßig die Bestsellerlisten anführt, dem darf das Attribut „Weltklasse“ wohl zu Recht verliehen werden. Higgins Clark lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Ihr erster Thriller „Where are the children?“ erschien 1975, seither hat sie ihre Krimis mehr oder weniger im Jahresrhythmus veröffentlicht. In Europa mag der Stern der Higgins Clark ja ein wenig im Sinken begriffen sein, was angesichts der Inflation skandinavischer und italienischer Kriminalliteratur gar nicht so sehr erstaunt; wer sich aber aller Vorurteile zum Trotz dem neuen Roman widmet, wird mit Sicherheit seinen Spaß an der fein gesponnenen Beziehungsgeschichte haben und sich nicht über mangelnde Unterhaltung und Spannung beklagen können. Die Autorin nimmt uns mit in die kleinbürgerliche, ländliche Behäbigkeit der New Yorker Agglomeration und ins zwielichtige Milieu der Advokaten und Immobilienmakler. In dieser zeitweise sehr unangenehmen Atmosphäre entwickelt Higgins Clark die leise, aber ergreifende Geschichte der jungen Innenarchitektin Celia Nolan, die einen amüsiert, erschreckt, in Atem hält und garantiert bis zur letzten Seite fesselt.

Eine junge Frau wird unvorbereitet an den Ort ihres Kindheitstraumas versetzt und erlebt mit wachsendem Schrecken, wie sie von den Schatten der verdrängten Zeit eingeholt und bedrängt wird.

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Die kleine Liza Barton, inzwischen mit neuem Namen Celia Nolan heissend, hat unbeabsichtigt ihre eigene Mutter getötet. Einer langen Haftstrafe knapp entronnen, konnte sie als Adoptivkind entfernter Verwandter ein zweites Leben beginnen. Doch vierundzwanzig Jahre später erhält sie, nichts ahnend, zum Geburtstag von ihrem Ehemann ausgerechnet ihr früheres Elternhaus geschenkt. Überrumpelt und emotional überfordert zieht sie mit ihrem Mann und ihrem kleinen Söhnchen ein und erhält keine Zeit, sich anzuklimatisieren. Obwohl sie ihr Geheimnis um jeden Preis verbergen möchte, scheint sie mindestens eine Person genau zu kennen. Unheimliche Telefonanrufe bringen sie in Panik, ein Anschlag auf ihr Haus scheint einen Zusammenhang mit ihrer Kindheitsgeschichte zu haben, und aus heiterem Himmel geschieht der erste Mord. Celia kommt neuen Fakten auf die Spur, und während sie sich auf den schmerzvollen Weg macht, ihre Vergangenheit von Neuem aufzurollen, gerät ihr Verfolger immer stärker unter Druck: Celia wird endgültig gefährlich, und sie soll sterben….

Mary Higgins Clark verfügt über eine riesige Fangemeinde, gewöhnlich wird sie als eine der erfolgreichsten und meistgelesenen Krimiautorinnen der Welt bezeichnet. Wer alleine in den USA eine Gesamtauflage von über 50 Millionen Buchexemplaren erreicht hat und seit vielen Jahren regelmäßig die Bestsellerlisten anführt, dem darf das Attribut „Weltklasse“ wohl zu Recht verliehen werden.

Higgins Clark lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Ihr erster Thriller „Where are the children?“ erschien 1975, seither hat sie ihre Krimis mehr oder weniger im Jahresrhythmus veröffentlicht.

In Europa mag der Stern der Higgins Clark ja ein wenig im Sinken begriffen sein, was angesichts der Inflation skandinavischer und italienischer Kriminalliteratur gar nicht so sehr erstaunt; wer sich aber aller Vorurteile zum Trotz dem neuen Roman widmet, wird mit Sicherheit seinen Spaß an der fein gesponnenen Beziehungsgeschichte haben und sich nicht über mangelnde Unterhaltung und Spannung beklagen können. Die Autorin nimmt uns mit in die kleinbürgerliche, ländliche Behäbigkeit der New Yorker Agglomeration und ins zwielichtige Milieu der Advokaten und Immobilienmakler. In dieser zeitweise sehr unangenehmen Atmosphäre entwickelt Higgins Clark die leise, aber ergreifende Geschichte der jungen Innenarchitektin Celia Nolan, die einen amüsiert, erschreckt, in Atem hält und garantiert bis zur letzten Seite fesselt.

geschrieben am 03.02.2006 | 376 Wörter | 2326 Zeichen

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