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Die Chroniken von Siala, Bd. 3: Schattentänzer


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Informationen zum Buch
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Rezension von

E. Kneisel

Schattentänzer Von den Gefährten, die von seiner Majestät ausgesandt wurden, sind nur noch eine Handvoll übrig geblieben, doch ihr Ziel scheint so nah wie nie zuvor. Nur noch der Wald Sagraba liegt zwischen ihnen und dem sagenumwobenen Ort Hrad Spine, in dessen tiefen Höhlen sie das Horn des Regenbogen finden müssen. Denn der Unaussprechliche gewinnt zunehmend an Stärke und bereitet sich und seine Armee auf den entscheidenden Kampf vor. Doch Hrad Spine begrüßt die Helden alles andere als freundlich und da es sich bei der Mission um einen Kontrakt Garretts handelt, muss dieser auch alleine in die Tiefe zu steigen. Stück für Stück schlägt sich der Einzelkämpfer durch die unwirklichen Terrassen. Aber mit dem Auffinden des Horns und der Rückkehr an die Oberfläche beginnen die Schwierigkeiten erst richtig. Der dritte Teil der Geschichte lässt sich in zwei Abschnitte Teilen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, beide aber von den fast greifbaren Beschreibungen und dem ausdrucksstarken Stil des Autors leben. Im ersten Abschnitt entführt der Autor seine Leser in die unwirkliche Welt von Hrad Spine, der zugleich als der schönste und der gefürchtetste Ort von ganz Siala gilt. Die Möglichkeiten, die ein solches unterirdisches Labyrinth einem Schriftsteller bietet, nutzt Alexey Pehov voll aus: er erschafft eine Welt in der seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Jede Terrasse gestaltet er nach seinen Vorstellungen einzigartig und stattet sie nebenbei auch noch mit einer Vielzahl an Geschöpfen der Dunkelheit, Fallen und Magie aus. Die Atmosphäre, die er auf einer Terrasse mit seinen Beschreibungen heraufbeschwört, wirkt fasst greifbar und ist doch wird doch im nächsten Moment schon von einer neuen Stimmung, in neuen Räumen ersetzt. Der zweite Abschnitt trägt das Gesicht des Krieges. Die große Schlacht gegen den Unaussprechlichen skizziert er in all ihren Einzelheiten, das Klirren der Waffen im Zweikampf der Soldaten, die fliegenden Pfeile und Kanonen, das Blut der Verwundeten und das Entsetzen über die näher kommende Armee findet genauso Platz wie die taktischen Schachzüge der Feldherren, die Aufstellung der Soldaten, die Verteilung der Waffen und das Zusammenspiel von Angriff und Gegenschlag. Alexay Pehov gelingt es in dem dritten Band der Chroniken von Siala seine ganz eigene Welt zu schaffen und sie mit Hilfe seines eindringlichen und sehr detailreichen Stil vor den Augen seiner Leser zum Leben zu erwecken. Und genau darin liegen auch die Stärken des Buchs, dagegen fehlt es hier und da etwas an dem Witz der vergangenen Bücher und auch die Charaktere treten vor den intensiven, in Worte gefassten Illustrationen in den Hintergrund. Einen krassen Gegensatz zu dieser Intensität bildet auch der Schluss. Die Helden kehren erfolgreich – wer hätte es anders erwartet – aus der Schlacht zurück und bringen das Artefakt, das sie teuer bezahlt haben, bis an den Rand der Stadt. Die Magier des Orden kommen, nehmen das kostbare Stück, gehen und lassen die erschöpften Krieger einfach stehen. Da hilft es auch nicht das Pehov zum Schluss noch einmal ein neues Schreckensszenario erweckt. Denn diese Bedrohung kann genauso schnell wie sie auftaucht, wieder beseitigt werden. Aber vielleicht geht es vielen Helden, die ihr Leben auf Spiel setzen, um die Welt zu retten, tatsächlich so und es sind die anderen die den Beifall ernten. Stellenweise wirkt es fast so, als hätte auch für den Autor die Story vor den gewaltigen Bildern an Bedeutung verloren.

Von den Gefährten, die von seiner Majestät ausgesandt wurden, sind nur noch eine Handvoll übrig geblieben, doch ihr Ziel scheint so nah wie nie zuvor. Nur noch der Wald Sagraba liegt zwischen ihnen und dem sagenumwobenen Ort Hrad Spine, in dessen tiefen Höhlen sie das Horn des Regenbogen finden müssen. Denn der Unaussprechliche gewinnt zunehmend an Stärke und bereitet sich und seine Armee auf den entscheidenden Kampf vor.

weitere Rezensionen von E. Kneisel


Doch Hrad Spine begrüßt die Helden alles andere als freundlich und da es sich bei der Mission um einen Kontrakt Garretts handelt, muss dieser auch alleine in die Tiefe zu steigen. Stück für Stück schlägt sich der Einzelkämpfer durch die unwirklichen Terrassen.

Aber mit dem Auffinden des Horns und der Rückkehr an die Oberfläche beginnen die Schwierigkeiten erst richtig.

Der dritte Teil der Geschichte lässt sich in zwei Abschnitte Teilen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, beide aber von den fast greifbaren Beschreibungen und dem ausdrucksstarken Stil des Autors leben.

Im ersten Abschnitt entführt der Autor seine Leser in die unwirkliche Welt von Hrad Spine, der zugleich als der schönste und der gefürchtetste Ort von ganz Siala gilt. Die Möglichkeiten, die ein solches unterirdisches Labyrinth einem Schriftsteller bietet, nutzt Alexey Pehov voll aus: er erschafft eine Welt in der seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Jede Terrasse gestaltet er nach seinen Vorstellungen einzigartig und stattet sie nebenbei auch noch mit einer Vielzahl an Geschöpfen der Dunkelheit, Fallen und Magie aus. Die Atmosphäre, die er auf einer Terrasse mit seinen Beschreibungen heraufbeschwört, wirkt fasst greifbar und ist doch wird doch im nächsten Moment schon von einer neuen Stimmung, in neuen Räumen ersetzt.

Der zweite Abschnitt trägt das Gesicht des Krieges. Die große Schlacht gegen den Unaussprechlichen skizziert er in all ihren Einzelheiten, das Klirren der Waffen im Zweikampf der Soldaten, die fliegenden Pfeile und Kanonen, das Blut der Verwundeten und das Entsetzen über die näher kommende Armee findet genauso Platz wie die taktischen Schachzüge der Feldherren, die Aufstellung der Soldaten, die Verteilung der Waffen und das Zusammenspiel von Angriff und Gegenschlag.

Alexay Pehov gelingt es in dem dritten Band der Chroniken von Siala seine ganz eigene Welt zu schaffen und sie mit Hilfe seines eindringlichen und sehr detailreichen Stil vor den Augen seiner Leser zum Leben zu erwecken. Und genau darin liegen auch die Stärken des Buchs, dagegen fehlt es hier und da etwas an dem Witz der vergangenen Bücher und auch die Charaktere treten vor den intensiven, in Worte gefassten Illustrationen in den Hintergrund.

Einen krassen Gegensatz zu dieser Intensität bildet auch der Schluss. Die Helden kehren erfolgreich – wer hätte es anders erwartet – aus der Schlacht zurück und bringen das Artefakt, das sie teuer bezahlt haben, bis an den Rand der Stadt. Die Magier des Orden kommen, nehmen das kostbare Stück, gehen und lassen die erschöpften Krieger einfach stehen. Da hilft es auch nicht das Pehov zum Schluss noch einmal ein neues Schreckensszenario erweckt. Denn diese Bedrohung kann genauso schnell wie sie auftaucht, wieder beseitigt werden. Aber vielleicht geht es vielen Helden, die ihr Leben auf Spiel setzen, um die Welt zu retten, tatsächlich so und es sind die anderen die den Beifall ernten. Stellenweise wirkt es fast so, als hätte auch für den Autor die Story vor den gewaltigen Bildern an Bedeutung verloren.

geschrieben am 13.06.2011 | 543 Wörter | 2928 Zeichen

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Rezension von

Matthias Gebhardt

Schattentänzer Endlich ist er erschienen; der dritte Band und somit das Finale der "Chroniken von Siala":"der Schattentänzer" und er ist leider viel zu schnell gelesen. Wie man aus dem Bedauern entnehmen kann, ist die Trilogie des russischen Autors Alexey Pehov eine der lesenswerten Fantasy-Reihen. Dieses Buch ist der spektakuläre Abschluss der Trilogie, in der die Welt auf den Abgrund zutreibt. Der Zusammenprall von Gut und Böse bedroht die Heimat von Garret dem Meisterdieb in der Welt Sialas. Er muss mit einer Gruppe von unterschiedlichsten Gefährten versuchen die Gefahr abzuwenden. Zu Beginn des Buches überrascht eine witzige und ausreichende Zusammenfassung der ersten beiden Bände, amüsant und gut zu lesen. Doch man sollte sich nicht darauf beschränken, denn wenn man die ersten zwei Bände nicht liest, entgeht einem viel guter Lesestoff. Das Buch knüpft nahtlos an Band zwei an und so stehen die Gefährten vor den noch zu durchquerenden, riesigen Wäldern Sagrabas. Auch hier treffen sie auf neue, detailliert geschilderte Geschöpfe. Es müssen Feinde bezwungen und Abenteuer bestanden werden. Dabei sterben immer wieder Gefährten Garretts (was unüblich für dieses Genre ist). Die immer kleiner werdende Zahl der Verbündeten setzt ihren Weg fort. Durch das Labyrinth der gewaltigen unterirdischen Paläste von Hrad Spine muss der Schattentänzer Garrett dann alleine gehen und schafft es das Horn des Regenbogens zu bergen, das über Sieg oder Niederlage gegen das dunkle Heer (das aus Ogern, Orks, Riesen und Menschen besteht) des mächtigen Magiers, dem Unaussprechlichen entscheidet. Den Meisterdieb erwarten nicht nur tödliche Fallen, Untote, Ungeheuer, Finsternis und Angst, sondern auch Schätze und manche Überraschungen. Der Autor überrascht auch nach dem Erlangen des Horns mit neuen, unerwarteten Wendungen; die Spannung ist also noch nicht vorbei. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und überzeugt den Leser. Der Autor sorgt immer wieder für ein Schmunzeln, denn er streut Sarkasmus und Ironie in die Gedanken und Gespräche des Helden. Ein phantastisches Abenteuer, dessen Ende zwar kurz und schroff gehalten ist. Alles in allem jedoch ist es ein gutes, lesenswertes Buch, das man nur weiter empfehlen kann.

Endlich ist er erschienen; der dritte Band und somit das Finale der "Chroniken von Siala":"der Schattentänzer" und er ist leider viel zu schnell gelesen.

weitere Rezensionen von Matthias Gebhardt


Wie man aus dem Bedauern entnehmen kann, ist die Trilogie des russischen Autors Alexey Pehov eine der lesenswerten Fantasy-Reihen.

Dieses Buch ist der spektakuläre Abschluss der Trilogie, in der die Welt auf den Abgrund zutreibt. Der Zusammenprall von Gut und Böse bedroht die Heimat von Garret dem Meisterdieb in der Welt Sialas. Er muss mit einer Gruppe von unterschiedlichsten Gefährten versuchen die Gefahr abzuwenden.

Zu Beginn des Buches überrascht eine witzige und ausreichende Zusammenfassung der ersten beiden Bände, amüsant und gut zu lesen. Doch man sollte sich nicht darauf beschränken, denn wenn man die ersten zwei Bände nicht liest, entgeht einem viel guter Lesestoff.

Das Buch knüpft nahtlos an Band zwei an und so stehen die Gefährten vor den noch zu durchquerenden, riesigen Wäldern Sagrabas. Auch hier treffen sie auf neue, detailliert geschilderte Geschöpfe. Es müssen Feinde bezwungen und Abenteuer bestanden werden. Dabei sterben immer wieder Gefährten Garretts (was unüblich für dieses Genre ist). Die immer kleiner werdende Zahl der Verbündeten setzt ihren Weg fort.

Durch das Labyrinth der gewaltigen unterirdischen Paläste von Hrad Spine muss der Schattentänzer Garrett dann alleine gehen und schafft es das Horn des Regenbogens zu bergen, das über Sieg oder Niederlage gegen das dunkle Heer (das aus Ogern, Orks, Riesen und Menschen besteht) des mächtigen Magiers, dem Unaussprechlichen entscheidet.

Den Meisterdieb erwarten nicht nur tödliche Fallen, Untote, Ungeheuer, Finsternis und Angst, sondern auch Schätze und manche Überraschungen.

Der Autor überrascht auch nach dem Erlangen des Horns mit neuen, unerwarteten Wendungen; die Spannung ist also noch nicht vorbei.

Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und überzeugt den Leser.

Der Autor sorgt immer wieder für ein Schmunzeln, denn er streut Sarkasmus und Ironie in die Gedanken und Gespräche des Helden.

Ein phantastisches Abenteuer, dessen Ende zwar kurz und schroff gehalten ist. Alles in allem jedoch ist es ein gutes, lesenswertes Buch, das man nur weiter empfehlen kann.

geschrieben am 10.08.2011 | 335 Wörter | 1883 Zeichen

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