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Duden Abiwissen Geschichte - Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg


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Rezension von

Kilian Kneisel

Duden Abiwissen Geschichte - Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg Knapp und kompakt, aber etwas ausführlicher als die „SMS“-Reihe des Duden-Verlags, informiert „Abiwissen Geschichte – Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg“ über einen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte – auch wenn dieser als Thema aus den Lehrplänen der gymnasialen Oberstufe zunehmend verschwindet oder zumindest unter anderen Perspektiven behandelt wird. Das Kaiserreich und die dorthin gehende Entwicklung kann man nicht ohne die Geschehnisse von 1848 und den Folgejahren verstehen, weshalb im ersten Kapitel „Gründung des Deutschen Reiches“ folgerichtig darauf eingegangen wird, bevor die Geschehnisse im Umfeld der Reichsgründung und die Reichsgründung selbst behandelt werden. Kapitel zwei und drei wenden sich der Innenpolitik zu: Verfassung und Innenpolitik sowie Gesellschaftsgeschichte. Besonders das Kapitel drei „Gesellschaftlicher Wandel und spätfeudale Strukturen“ verdient Beachtung, da sich dieses Thema sicherlich ein höheres Motivationspotential besitzt als das etwas trockene Thema „Verfassungsgeschichte“. Die nächsten drei Kapitel befassen sich mit dem Imperialismus: zunächst wird der Begriff theoretisch erarbeitet („Ursachen und Kennzeichen“), anschließend mit Inhalten gefüllt („Herrschaftsformen und Vorgehensweisen“) und am Ende auf Deutschland angewandt („Deutsche Außenpolitik im Zeitalter des Imperialismus“). Das letzte Kapitel behandelt dann den Ersten Weltkrieg, dessen Voraussetzungen und Verlauf, die deutsche Situation in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie das Kriegsende. Das Buch wird mit einem „Extra“ abgeschlossen: hier finden sich wichtige Entwicklungen in Literatur, Bildender Kunst, Musik und den Naturwissenschaften aufgelistet. So wird der Blick nicht nur auf die „Geschichte“, sondern auch darüber hinaus gelenkt. Die einzelnen Kapitel sind in lernfreundliche Unterkapitel nicht zu großen Umfangs unterteilt. Wichtige und zentrale Begriffe werden als Basiswissen in farblich hervorgehobenen Kästen knapp zusammengefasst. Natürlich kann ein Buch mit dem Anspruch, eine Lernhilfe zu sein, nicht fundiertes Quellenstudium anbieten. Aber zumindest ansatzweise finden sich einige Quellen in unterschiedlicher Form – Fotografien oder Bilder, Texte oder Karikaturen – in die Kapitel eingearbeitet. Ferner finden sich auch einige Karten und Schaubilder. Das Buch informiert also knapp über die angegebene Epoche. Für eine Wiederholung ist es gut geeignet, kann aber den Unterricht natürlich nicht ersetzen.

Knapp und kompakt, aber etwas ausführlicher als die „SMS“-Reihe des Duden-Verlags, informiert „Abiwissen Geschichte – Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg“ über einen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte – auch wenn dieser als Thema aus den Lehrplänen der gymnasialen Oberstufe zunehmend verschwindet oder zumindest unter anderen Perspektiven behandelt wird.

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Das Kaiserreich und die dorthin gehende Entwicklung kann man nicht ohne die Geschehnisse von 1848 und den Folgejahren verstehen, weshalb im ersten Kapitel „Gründung des Deutschen Reiches“ folgerichtig darauf eingegangen wird, bevor die Geschehnisse im Umfeld der Reichsgründung und die Reichsgründung selbst behandelt werden. Kapitel zwei und drei wenden sich der Innenpolitik zu: Verfassung und Innenpolitik sowie Gesellschaftsgeschichte. Besonders das Kapitel drei „Gesellschaftlicher Wandel und spätfeudale Strukturen“ verdient Beachtung, da sich dieses Thema sicherlich ein höheres Motivationspotential besitzt als das etwas trockene Thema „Verfassungsgeschichte“.

Die nächsten drei Kapitel befassen sich mit dem Imperialismus: zunächst wird der Begriff theoretisch erarbeitet („Ursachen und Kennzeichen“), anschließend mit Inhalten gefüllt („Herrschaftsformen und Vorgehensweisen“) und am Ende auf Deutschland angewandt („Deutsche Außenpolitik im Zeitalter des Imperialismus“).

Das letzte Kapitel behandelt dann den Ersten Weltkrieg, dessen Voraussetzungen und Verlauf, die deutsche Situation in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie das Kriegsende.

Das Buch wird mit einem „Extra“ abgeschlossen: hier finden sich wichtige Entwicklungen in Literatur, Bildender Kunst, Musik und den Naturwissenschaften aufgelistet. So wird der Blick nicht nur auf die „Geschichte“, sondern auch darüber hinaus gelenkt.

Die einzelnen Kapitel sind in lernfreundliche Unterkapitel nicht zu großen Umfangs unterteilt. Wichtige und zentrale Begriffe werden als Basiswissen in farblich hervorgehobenen Kästen knapp zusammengefasst. Natürlich kann ein Buch mit dem Anspruch, eine Lernhilfe zu sein, nicht fundiertes Quellenstudium anbieten. Aber zumindest ansatzweise finden sich einige Quellen in unterschiedlicher Form – Fotografien oder Bilder, Texte oder Karikaturen – in die Kapitel eingearbeitet. Ferner finden sich auch einige Karten und Schaubilder.

Das Buch informiert also knapp ĂĽber die angegebene Epoche. FĂĽr eine Wiederholung ist es gut geeignet, kann aber den Unterricht natĂĽrlich nicht ersetzen.

geschrieben am 23.01.2011 | 319 Wörter | 2218 Zeichen

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