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Kreative und innovative Methoden


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Rezension von

Kilian Kneisel

Kreative und innovative Methoden Kreative und innovative Methoden im Geschichtsunterricht – was sind eigentlich Methoden? Diese Frage stellt sich Wenzel ganz am Anfang ihres Buchs. Für sie sind Methoden „in sich geschlossene Unterrichtsverfahren, die bestimmte Abläufe vorsehen und definierten Regeln folgen“, die das historische Lernen erleichtern und vorantreiben sollen. Diese Methoden sollen also dazu beitragen, die in der Schule zur Zeit so wichtigen und gefragten Schlüsselkompetenzen besser einzuüben. Sie sieht Methodenvielfalt durch die allgemeine und fachspezifische Didaktik gerechtfertigt. Wenzel ist aber dagegen, dass die Methoden nur um ihrer selbst Willen eingesetzt werden, sie sollen vielmehr einen konkreten Nutzen haben und die Schüler zur Geschichte motivieren. Dieser Theorieteil ist sehr knapp gehalten, der Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Praxis. Im Methodenteil findet sich zunächst eine tabellarische Übersicht der einzelnen Methoden, wobei Wenzel Hinweise zu Sozialform, Zeit, Arbeitsaufwand, geeigneten Themen sowie der didaktischen Funktion gibt. Dann kommen allgemeine Erklärungen zu der Aufteilung der vorgestellten Methoden, die sehr ausführlich und praxisnah gestaltet ist. So werden Name, Ziele, Beschreibung und Durchführung, Vorbereitung, Material, Sozialformen, Dauer, geeignete Themen, Beispiele, Chancen, Risiken, Motivation, Kompetenzbezug, fachdidaktische Prinzipien, Weiterarbeit, Variationen und weitere Informationen als Bestandteile der einzelnen vorgestellten Methoden kurz erklärt. Dann folgen die einzelnen Methoden, von „Advaced Organizer“ bis „Zielscheibe“. Hier sind altbekannte „Evergreens“ wie „Gruppenpuzzle“ oder „(fiktives) Interview“ neben nicht so bekannten Ansätzen aufgeführt. Gerade diese praxisbezogene und ausführliche Darstellung verdient großes Lob, dies ist sehr gelungen. Kritisch muss sicherlich angemerkt werden, dass nicht alles in der Praxis so umzusetzen sein wird, wie es im Buch vorgeschlagen wurde. Dies liegt aber nicht an dem Buch, sondern vielmehr an den realen Umständen im Klassenzimmer. Dennoch ist dieses Buch eine ideale Ideenkiste für einen abwechslungsreichen Geschichtsunterricht.

Kreative und innovative Methoden im Geschichtsunterricht – was sind eigentlich Methoden? Diese Frage stellt sich Wenzel ganz am Anfang ihres Buchs. Für sie sind Methoden „in sich geschlossene Unterrichtsverfahren, die bestimmte Abläufe vorsehen und definierten Regeln folgen“, die das historische Lernen erleichtern und vorantreiben sollen. Diese Methoden sollen also dazu beitragen, die in der Schule zur Zeit so wichtigen und gefragten Schlüsselkompetenzen besser einzuüben. Sie sieht Methodenvielfalt durch die allgemeine und fachspezifische Didaktik gerechtfertigt. Wenzel ist aber dagegen, dass die Methoden nur um ihrer selbst Willen eingesetzt werden, sie sollen vielmehr einen konkreten Nutzen haben und die Schüler zur Geschichte motivieren. Dieser Theorieteil ist sehr knapp gehalten, der Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Praxis.

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Im Methodenteil findet sich zunächst eine tabellarische Übersicht der einzelnen Methoden, wobei Wenzel Hinweise zu Sozialform, Zeit, Arbeitsaufwand, geeigneten Themen sowie der didaktischen Funktion gibt. Dann kommen allgemeine Erklärungen zu der Aufteilung der vorgestellten Methoden, die sehr ausführlich und praxisnah gestaltet ist. So werden Name, Ziele, Beschreibung und Durchführung, Vorbereitung, Material, Sozialformen, Dauer, geeignete Themen, Beispiele, Chancen, Risiken, Motivation, Kompetenzbezug, fachdidaktische Prinzipien, Weiterarbeit, Variationen und weitere Informationen als Bestandteile der einzelnen vorgestellten Methoden kurz erklärt.

Dann folgen die einzelnen Methoden, von „Advaced Organizer“ bis „Zielscheibe“. Hier sind altbekannte „Evergreens“ wie „Gruppenpuzzle“ oder „(fiktives) Interview“ neben nicht so bekannten Ansätzen aufgeführt.

Gerade diese praxisbezogene und ausführliche Darstellung verdient großes Lob, dies ist sehr gelungen. Kritisch muss sicherlich angemerkt werden, dass nicht alles in der Praxis so umzusetzen sein wird, wie es im Buch vorgeschlagen wurde. Dies liegt aber nicht an dem Buch, sondern vielmehr an den realen Umständen im Klassenzimmer. Dennoch ist dieses Buch eine ideale Ideenkiste für einen abwechslungsreichen Geschichtsunterricht.

geschrieben am 12.09.2010 | 275 Wörter | 1907 Zeichen

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