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Eine Vision wird Wirklichkeit - Die Elbphilharmonie entsteht


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Rezension von

Lesefreund

Eine Vision wird Wirklichkeit - Die Elbphilharmonie entsteht In dem von Till Briegleb und Oliver Heissner gestalteten Band zum Bauvorhaben der Elbphilharmonie findet der Leser Historisches neben Zukünftigem. Was dem Außenstehenden die Orientierung erleichtert und zugleich für ein angenehmes Lese-Klima sorgt, sind die zahlreichen Bilder sowie Abbildungen zur Geschichte und Beschaffenheit des Hamburger Hafens. In einem ersten Schritt führt Briegleb seine Leser in die Vergangenheit der Stadt. Wie war das Areal vor den Toren Hamburgs in früheren Zeiten genutzt worden? Wie wirkten sich bauliche Veränderungen mit der Zeit auf das Gelände der heute neu entstehenden Hafen-City aus? Eines steht fest: Die Jahrhunderte brachten Hamburg Veränderungen, welche für die Stadt sowohl Reichtümer und Möglichkeiten als auch Chancen und Risiken mit sich brachten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht jedoch nicht so sehr die Stadt oder ihr Hafen insgesamt, als vielmehr jener kleine Fleck, auf dessen Gebiet erneut Geschichte geschrieben und erlebbar gemacht werden soll. Nachdem 1875 der so genannte 'Kaiserspeicher' als großräumiges Vorratslager mit 19.000 Quadratmetern für den wachsenden Bedarf des Hafens erbaut worden war, zogen die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges einen Abriss des Gebäudes im Jahr 1963 nach sich. In kurzer Zeit entstand der 1966 fertig gestellte 'Kaispeicher A' mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern, der mit seiner Ausrichtung auf eher traditionelle Lagerungsmethoden nicht mehr den Ansprüchen des aufziehenden Container-Fracht-Zeitalters genügen konnte. Die Betriebsamkeit schlief dort bald ein, so dass dieses Bauwerk ebenfalls zum Abriss freigegeben werden sollte. Seit die Idee zur Umgestaltung des alten Hafen-Areals zu einem neuen Stadtteil entstand, zerbrachen sich immer mehr Menschen den Kopf, wie es mit dem 'Kaispeicher A' weitergehen sollte. Als schließlich ein Konzept vorlag, welches die Möglichkeit in Betracht zog, den Speicher in zukünftige Bebauungsvorhaben einzubeziehen, schien die Zukunft des Bauwerks gesichert. Dem ehemaligen Riesen-Lager sollte nach den prämierten Plänen einiger Star-Architekten ein weiteres Gebäude gleichsam als Krone aufgesetzt werden. Während man sich auf eine öffentliche Nutzung verständigte, entstand zudem die Idee eines musikalisch ausgerichteten Baus: Das Konzept der Elbphilharmonie war geboren. Anhand der im Buch aufgeführten Entwürfe und Konzepte erhält der Leser einen recht klaren Einblick in die Gestaltung des Projekts, so dass am Ende der Eindruck zurückbleibt: 'Es war richtig, eine engagierte öffentliche Diskussion um dieses Vorhaben zu führen.' Wer einen ehemaligen Hafen in solchen Größenordnungen umnutzen möchte, tut gut daran, sich unterschiedliche Meinungen genau anzuhören, um schließlich zu einer wohl begründeten Entscheidung zu gelangen. Der Startschuss für den Bau der Elbphilharmonie ist in diesem Frühjahr gefallen, und Hamburg wartet gespannt auf das Jahr 2010 und auf ein Eröffnungskonzert, das seinem Namen alle Ehre machen soll.

In dem von Till Briegleb und Oliver Heissner gestalteten Band zum Bauvorhaben der Elbphilharmonie findet der Leser Historisches neben Zukünftigem. Was dem Außenstehenden die Orientierung erleichtert und zugleich für ein angenehmes Lese-Klima sorgt, sind die zahlreichen Bilder sowie Abbildungen zur Geschichte und Beschaffenheit des Hamburger Hafens.

In einem ersten Schritt führt Briegleb seine Leser in die Vergangenheit der Stadt. Wie war das Areal vor den Toren Hamburgs in früheren Zeiten genutzt worden? Wie wirkten sich bauliche Veränderungen mit der Zeit auf das Gelände der heute neu entstehenden Hafen-City aus? Eines steht fest: Die Jahrhunderte brachten Hamburg Veränderungen, welche für die Stadt sowohl Reichtümer und Möglichkeiten als auch Chancen und Risiken mit sich brachten.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht jedoch nicht so sehr die Stadt oder ihr Hafen insgesamt, als vielmehr jener kleine Fleck, auf dessen Gebiet erneut Geschichte geschrieben und erlebbar gemacht werden soll.

Nachdem 1875 der so genannte 'Kaiserspeicher' als großräumiges Vorratslager mit 19.000 Quadratmetern für den wachsenden Bedarf des Hafens erbaut worden war, zogen die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges einen Abriss des Gebäudes im Jahr 1963 nach sich.

In kurzer Zeit entstand der 1966 fertig gestellte 'Kaispeicher A' mit einer Fläche von 30.000 Quadratmetern, der mit seiner Ausrichtung auf eher traditionelle Lagerungsmethoden nicht mehr den Ansprüchen des aufziehenden Container-Fracht-Zeitalters genügen konnte. Die Betriebsamkeit schlief dort bald ein, so dass dieses Bauwerk ebenfalls zum Abriss freigegeben werden sollte.

Seit die Idee zur Umgestaltung des alten Hafen-Areals zu einem neuen Stadtteil entstand, zerbrachen sich immer mehr Menschen den Kopf, wie es mit dem 'Kaispeicher A' weitergehen sollte. Als schließlich ein Konzept vorlag, welches die Möglichkeit in Betracht zog, den Speicher in zukünftige Bebauungsvorhaben einzubeziehen, schien die Zukunft des Bauwerks gesichert.

Dem ehemaligen Riesen-Lager sollte nach den prämierten Plänen einiger Star-Architekten ein weiteres Gebäude gleichsam als Krone aufgesetzt werden. Während man sich auf eine öffentliche Nutzung verständigte, entstand zudem die Idee eines musikalisch ausgerichteten Baus: Das Konzept der Elbphilharmonie war geboren.

Anhand der im Buch aufgeführten Entwürfe und Konzepte erhält der Leser einen recht klaren Einblick in die Gestaltung des Projekts, so dass am Ende der Eindruck zurückbleibt: 'Es war richtig, eine engagierte öffentliche Diskussion um dieses Vorhaben zu führen.' Wer einen ehemaligen Hafen in solchen Größenordnungen umnutzen möchte, tut gut daran, sich unterschiedliche Meinungen genau anzuhören, um schließlich zu einer wohl begründeten Entscheidung zu gelangen.

Der Startschuss für den Bau der Elbphilharmonie ist in diesem Frühjahr gefallen, und Hamburg wartet gespannt auf das Jahr 2010 und auf ein Eröffnungskonzert, das seinem Namen alle Ehre machen soll.

geschrieben am 11.06.2007 | 416 Wörter | 2602 Zeichen

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