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Wirtschaftsverträge rechtssicher gestalten


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Rezension von

Matthias Gebhardt

Wirtschaftsverträge rechtssicher gestalten Das Buch "Wirtschaftsverträge rechtssicher gestalten" von Schmitt und Ulmer erschien 2010 in seiner 1. Auflage im Springer Verlag. Die Autoren unternehmen den Versuch, die juristische Ordnung in Einklang zum kaufmännischen Denken und Handeln zu bringen. Gerichtet ist das Werk damit an Praktiker des geschäftlichen Verkehrs, also Auszubildende, Ausgebildete und den interessierten nicht versierten Händler. Inhaltlich wird über die Grundlagen gesprochen, also den Vertrag an sich, seine Auslegung und das Warum der rechtssicheren Gestaltung. Weitere Punkte bilden das Vorvertragliche Verhältnis, die Präambel, die Gestaltung peripherer Vereinbarungen, Verträge, die AGB, Kartellrecht, Kooperationsverträge, Handelsvertreter und abschließend Forschungs- und Entwicklungskooperation. Durch das Inhaltsverzeichnis wird ein Nicht-Jurist und selbst ein Jurist wenig schlau. Beginnt man dann mit den ersten Sätzen des 1. Kapitels, so scheinen sich die Autoren nur langsam vom juristischen Schreibstil loslösen zu können. "Es überlässt dem Einzelnen, seine Lebensverhältnisse im Rahmen der Rechtsordnung eigenverantwortlich zu gestalten." – soll eigentlich heißen, dass jeder frei handeln kann, nur mit der Grenze des Gesetzes. Glücklicherweise bessert sich im weiteren Text der Stil wesentlich. In den weiteren Inhalten des ersten Kapitels werden vor allem die für das praktische Handeln relevanten Bereiche betreffend der juristischen Grundlagen dargestellt. Es finden sich hier viele nichts sagende Abschnitte. Nach dem Vorgeplänkel über 12 Seiten hinweg kommen die Autoren endlich zum Eigentlichen. Es werden die Verhältnisse und möglichen Probleme des Vorvertraglichen aufgezeigt. Der am besten dargestellte Bereich ist jedoch das Recht der AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Hier wird zu Beginn etwa klargestellt, dass Kleingedrucktes nicht gleich AGB sind und anschließend wird gezeigt, was AGB sind und dass man diese nicht durch vermeintliche Individualvereinbarungen umgehen kann. Der Aufbau an sich ist akzeptabel und der Fließtext erhält eine gewisse Spannung aufrecht. Die einzelnen mit Überschriften versehenen Abschnitte sind für ein genaueres Verständnis jedoch meist zu kurz gehalten. Die Begriffe des Rechts bleiben meist wenig durchsichtig. Das Ziel Wirtschaftsverträge rechtssicherer zu gestalten wird wohl zum größten Teil auf einem zumindest groben Verstehen der Rechtsbegriffe und Inhalte basieren. Dieses Verständnis wird leider nicht im erforderlichen Maße erreicht. Für den Praktiker kann das Werk ein erstes Kennenlernen der Rechtsgestaltung erleichtern und in einigen Fragen weiter führen. Eine rechtssichere Gestaltung für Wirtschaftsverträge im Allgemeinen ist aber nicht gewährleistet.

Das Buch "Wirtschaftsverträge rechtssicher gestalten" von Schmitt und Ulmer erschien 2010 in seiner 1. Auflage im Springer Verlag. Die Autoren unternehmen den Versuch, die juristische Ordnung in Einklang zum kaufmännischen Denken und Handeln zu bringen. Gerichtet ist das Werk damit an Praktiker des geschäftlichen Verkehrs, also Auszubildende, Ausgebildete und den interessierten nicht versierten Händler.

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Inhaltlich wird über die Grundlagen gesprochen, also den Vertrag an sich, seine Auslegung und das Warum der rechtssicheren Gestaltung. Weitere Punkte bilden das Vorvertragliche Verhältnis, die Präambel, die Gestaltung peripherer Vereinbarungen, Verträge, die AGB, Kartellrecht, Kooperationsverträge, Handelsvertreter und abschließend Forschungs- und Entwicklungskooperation.

Durch das Inhaltsverzeichnis wird ein Nicht-Jurist und selbst ein Jurist wenig schlau. Beginnt man dann mit den ersten Sätzen des 1. Kapitels, so scheinen sich die Autoren nur langsam vom juristischen Schreibstil loslösen zu können. "Es überlässt dem Einzelnen, seine Lebensverhältnisse im Rahmen der Rechtsordnung eigenverantwortlich zu gestalten." – soll eigentlich heißen, dass jeder frei handeln kann, nur mit der Grenze des Gesetzes. Glücklicherweise bessert sich im weiteren Text der Stil wesentlich.

In den weiteren Inhalten des ersten Kapitels werden vor allem die für das praktische Handeln relevanten Bereiche betreffend der juristischen Grundlagen dargestellt. Es finden sich hier viele nichts sagende Abschnitte. Nach dem Vorgeplänkel über 12 Seiten hinweg kommen die Autoren endlich zum Eigentlichen. Es werden die Verhältnisse und möglichen Probleme des Vorvertraglichen aufgezeigt. Der am besten dargestellte Bereich ist jedoch das Recht der AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Hier wird zu Beginn etwa klargestellt, dass Kleingedrucktes nicht gleich AGB sind und anschließend wird gezeigt, was AGB sind und dass man diese nicht durch vermeintliche Individualvereinbarungen umgehen kann.

Der Aufbau an sich ist akzeptabel und der Fließtext erhält eine gewisse Spannung aufrecht. Die einzelnen mit Überschriften versehenen Abschnitte sind für ein genaueres Verständnis jedoch meist zu kurz gehalten. Die Begriffe des Rechts bleiben meist wenig durchsichtig. Das Ziel Wirtschaftsverträge rechtssicherer zu gestalten wird wohl zum größten Teil auf einem zumindest groben Verstehen der Rechtsbegriffe und Inhalte basieren. Dieses Verständnis wird leider nicht im erforderlichen Maße erreicht. Für den Praktiker kann das Werk ein erstes Kennenlernen der Rechtsgestaltung erleichtern und in einigen Fragen weiter führen. Eine rechtssichere Gestaltung für Wirtschaftsverträge im Allgemeinen ist aber nicht gewährleistet.

geschrieben am 03.02.2011 | 360 Wörter | 2396 Zeichen

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