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World Press Photo 2010


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

E. Kneisel

World Press Photo 2010 Jedes Jahr ermittelt die seit 1955 bestehende Stiftung World Press Photo in einem offenen Wettbewerb die besten Pressenfotos. Der vorliegende Band von 2010 zeigt die Gewinner aus dem Jahr 2009, die von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet wurden. Teilgenommen haben dabei über 5.800 Fotografen mit über 100.000 Einsendungen. Aus ihnen gehen 62 preisgekrönte Fotografen hervor. Die Jury bestand aus angesehenen Fotografen und den Fotografieverantwortlichen verschiedener Zeitungen. Im Bildband zum Wettbewerb werden jeweils die ersten drei Plätze der Einzelfotos und der Fotoserien in den verschiedenen Kategorien gezeigt: Menschen in Schlagzeilen, Harte Fakten, Reportagen, Alltagsleben, Aktuelle Themen, Natur, Porträts, Kunst und Kultur, Sports Feature und Sports Action. Die Druckqualität der Bilder ist sehr gut und zu jedem einzelnen werden Beschreibungen zur Herkunft und dem Inhalt geliefert. Diese geben den Fotografien noch einmal Leben und sind oft auch nötig, um die Thematik nachzuvollziehen. Obwohl die Bilder sehr unterschiedlich sind, sind sie doch alle auf ihre Weise schön und beeindruckend. Die Spanne der Inhalte ist dank der verschiedenen Kategorien sehr weit gefasst. Da gibt es Kriegsbilder, die schon auf den ersten Blick entsetzlich und abschreckend wirken; Naturfotografien, die durch ihre Schönheit und Klarheit beeindrucken; Sportbilder, die durch ihre Schärfe greifbar wirken und Bilder von Menschen, die sowohl zum Lachen aber auch zum Weinen anstecken. Einen besonderen Platz erhält natürlich auch der Gesamtgewinner: Pietro Masturzo aus Italien, dessen Interview zu seinen Fotos zu Beginn abgedruckt wird. Am Ende des Bandes gibt es noch einmal eine spezielle Würdigung des Fotos, dass während der Unruhen im Iran per Twitter und Facebook um die ganze Welt ging. Wie auch in anderen Büchern mit aktueller Fotografie wird betont, welchen Stellenwert und welche Ausdruckskraft auch solche Bilder von Amateuren haben. World Press Photo 2010 ist ein Buch für alle, die Freude an guten Fotos haben und an einen solchen Wettbewerb den Anspruch haben, auch die Schatten unserer Welt zu zeigen. Aufgrund der realen Darstellung auch von Krieg und Gewalt, ist das Buch nicht für Kinder geeignet.

Jedes Jahr ermittelt die seit 1955 bestehende Stiftung World Press Photo in einem offenen Wettbewerb die besten Pressenfotos. Der vorliegende Band von 2010 zeigt die Gewinner aus dem Jahr 2009, die von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet wurden.

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Teilgenommen haben dabei über 5.800 Fotografen mit über 100.000 Einsendungen. Aus ihnen gehen 62 preisgekrönte Fotografen hervor. Die Jury bestand aus angesehenen Fotografen und den Fotografieverantwortlichen verschiedener Zeitungen.

Im Bildband zum Wettbewerb werden jeweils die ersten drei Plätze der Einzelfotos und der Fotoserien in den verschiedenen Kategorien gezeigt: Menschen in Schlagzeilen, Harte Fakten, Reportagen, Alltagsleben, Aktuelle Themen, Natur, Porträts, Kunst und Kultur, Sports Feature und Sports Action.

Die Druckqualität der Bilder ist sehr gut und zu jedem einzelnen werden Beschreibungen zur Herkunft und dem Inhalt geliefert. Diese geben den Fotografien noch einmal Leben und sind oft auch nötig, um die Thematik nachzuvollziehen.

Obwohl die Bilder sehr unterschiedlich sind, sind sie doch alle auf ihre Weise schön und beeindruckend. Die Spanne der Inhalte ist dank der verschiedenen Kategorien sehr weit gefasst. Da gibt es Kriegsbilder, die schon auf den ersten Blick entsetzlich und abschreckend wirken; Naturfotografien, die durch ihre Schönheit und Klarheit beeindrucken; Sportbilder, die durch ihre Schärfe greifbar wirken und Bilder von Menschen, die sowohl zum Lachen aber auch zum Weinen anstecken.

Einen besonderen Platz erhält natürlich auch der Gesamtgewinner: Pietro Masturzo aus Italien, dessen Interview zu seinen Fotos zu Beginn abgedruckt wird.

Am Ende des Bandes gibt es noch einmal eine spezielle Würdigung des Fotos, dass während der Unruhen im Iran per Twitter und Facebook um die ganze Welt ging. Wie auch in anderen Büchern mit aktueller Fotografie wird betont, welchen Stellenwert und welche Ausdruckskraft auch solche Bilder von Amateuren haben.

World Press Photo 2010 ist ein Buch fĂĽr alle, die Freude an guten Fotos haben und an einen solchen Wettbewerb den Anspruch haben, auch die Schatten unserer Welt zu zeigen. Aufgrund der realen Darstellung auch von Krieg und Gewalt, ist das Buch nicht fĂĽr Kinder geeignet.

geschrieben am 26.09.2010 | 325 Wörter | 1911 Zeichen

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