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Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Frieden


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webcritics Administrator

Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Frieden Im Gegensatz zu "Mit Gottes Segen in die Hölle", das auch auf diesen Seiten vorgestellt wird, richtet sich das Buch "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden Eine Darstellung der Jahre 1618 - 1648" schon eher an stärker interessierte Leser. Es gliedert sich wesentlich in drei Kapitel: Das erste Kapitel "Dreißigjähriger Krieg 1618 bis 1648" beschreibt auf ca. 30 Seiten den historischen Ablauf des Krieges. Das zweite Kapitel "Glanz und Elend der Söldner" beschäftigt sich mit dem Wesen des Krieges, das sich von modernen doch deutlich unterscheidet: Besonders durch die andere Zusammensetzung der Heere, die über einen riesigen Tross verfügen und oft mehr Begleiter als Soldaten haben, sowie die unterschiedliche Motivation der Kämpfer, die meist als Söldner arbeiten. Zum Abschluss wird versucht, eine Bilanz der Kämpfe zu ziehen. Im letzten Kapitel "Friedenskongress in Münster und Osnabrück" wird ausführlich über die Friedensverhandlungen berichtet: Wie es nach vielen Jahren Krieg doch zu Verhandlungen gekommen ist und wer mit welchen Interessen daran teilgenommen hat. Wie der Alltag auf dem Kongress eigentlich ablief und wer besonders für den Frieden gestimmt hat. Zum Abschluss wird noch eine kurze Einordnung und Bewertung des Westfälischen Friedens vorgenommen. Zu den Kapiteln gibt es über 300 Abbildungen und Dokumente, Portraits, Darstellungen von Schlachten, Münzen und Flugblättern. Darunter befindet sich auch eine Anzahl von Farbbildern. Zu allen diesen Bildern gibt es ausführliche Erklärungen und Quellenangaben, nicht nur eine kurze Bildunterschrift. Das Arbeiten mit dem Buch wird deutlich erleichtert durch Stichworte, die zu den meisten Abschnitten neben dem Text stehen. Außerdem verweist eine Seitenangabe auf die Abbildungen, sobald ein Bezug vorhanden ist, z.B. wird auf ein Portrait verwiesen, sobald eine wichtige Persönlichkeit genannt wird. Zusätzlich finden sich im Anhang die üblichen Literaturangaben, eine Zeittafel der Ereignisse sowie Quellenangaben von Zeitzeugenberichten. Damit ist das Buch gut gerüstet, auch den Anforderungen eines Geschichte Leistungskurs zu genügen oder sehr wissbegierigen ausführliche Auskunft zu geben. Außerdem gibt es selten so zahlreiche Abbildungen, die die Ausführungen gut untermalen. Eine Empfehlung für alle stärker Interessierten, alle anderen greifen lieber zu "Mit Gottes Segen in die Hölle“.

Im Gegensatz zu "Mit Gottes Segen in die Hölle", das auch auf diesen Seiten vorgestellt wird, richtet sich das Buch "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden Eine Darstellung der Jahre 1618 - 1648" schon eher an stärker interessierte Leser. Es gliedert sich wesentlich in drei Kapitel:

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Das erste Kapitel "Dreißigjähriger Krieg 1618 bis 1648" beschreibt auf ca. 30 Seiten den historischen Ablauf des Krieges.

Das zweite Kapitel "Glanz und Elend der Söldner" beschäftigt sich mit dem Wesen des Krieges, das sich von modernen doch deutlich unterscheidet: Besonders durch die andere Zusammensetzung der Heere, die über einen riesigen Tross verfügen und oft mehr Begleiter als Soldaten haben, sowie die unterschiedliche Motivation der Kämpfer, die meist als Söldner arbeiten. Zum Abschluss wird versucht, eine Bilanz der Kämpfe zu ziehen.

Im letzten Kapitel "Friedenskongress in Münster und Osnabrück" wird ausführlich über die Friedensverhandlungen berichtet: Wie es nach vielen Jahren Krieg doch zu Verhandlungen gekommen ist und wer mit welchen Interessen daran teilgenommen hat. Wie der Alltag auf dem Kongress eigentlich ablief und wer besonders für den Frieden gestimmt hat. Zum Abschluss wird noch eine kurze Einordnung und Bewertung des Westfälischen Friedens vorgenommen.

Zu den Kapiteln gibt es über 300 Abbildungen und Dokumente, Portraits, Darstellungen von Schlachten, Münzen und Flugblättern. Darunter befindet sich auch eine Anzahl von Farbbildern. Zu allen diesen Bildern gibt es ausführliche Erklärungen und Quellenangaben, nicht nur eine kurze Bildunterschrift.

Das Arbeiten mit dem Buch wird deutlich erleichtert durch Stichworte, die zu den meisten Abschnitten neben dem Text stehen. Außerdem verweist eine Seitenangabe auf die Abbildungen, sobald ein Bezug vorhanden ist, z.B. wird auf ein Portrait verwiesen, sobald eine wichtige Persönlichkeit genannt wird. Zusätzlich finden sich im Anhang die üblichen Literaturangaben, eine Zeittafel der Ereignisse sowie Quellenangaben von Zeitzeugenberichten.

Damit ist das Buch gut gerüstet, auch den Anforderungen eines Geschichte Leistungskurs zu genügen oder sehr wissbegierigen ausführliche Auskunft zu geben. Außerdem gibt es selten so zahlreiche Abbildungen, die die Ausführungen gut untermalen. Eine Empfehlung für alle stärker Interessierten, alle anderen greifen lieber zu "Mit Gottes Segen in die Hölle“.

geschrieben am 15.11.2003 | 336 Wörter | 2042 Zeichen

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