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Der unsichtbare Killer


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Letterschming

Der unsichtbare Killer "Der unsichtbare Killer" von dem britischen Autor Peter F. Hamilton ist im September 2013 als Taschenbuch beim Bastei-LĂŒbbe-Verlag erschienen. Es ist das Jahr 2142. In Newcastle geschieht ein grausamer Mord. Als Detective Sidney Hurst zu ermitteln beginnt, muss er schnell feststellen, dass es sich um einen SerientĂ€ter handelt. Dieser hat offenbar schon vor zwanzig Jahren auf dem Tropenplaneten St. Libra sein Unwesen getrieben. Um die gegenwĂ€rtigen Morde aufzuklĂ€ren, reist eine Expedition nach St. Libra und untersucht die Ereignisse der Vergangenheit. Bei "Der unsichtbare Killer" handelt es sich um einen Einzelroman von Autor Peter F. Hamilton, der sich bisher eher durch umfangreiche Buchreihen einen Namen gemacht hat. Auch dieser Roman umfasst immerhin weit ĂŒber 1000 Seiten und ist damit nichts, was man mal eben an einem Wochenende durchackert. Das verhindert schon die Vielzahl an Informationen, mit der der Leser hier bombardiert wird. Nicht nur, dass das Ganze relativ klein geschrieben ist, man muss auch wirklich wach dabei sein, um die vielen Namen und Hintergrundinformationen aufzunehmen und zu behalten. Zwar dient einiges wirklich nur zur AusschmĂŒckung und ist im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr wichtig, doch andere Informationen hingegen erweisen sich nachher als durchaus entscheidend. Nachdem ich das ganze Buch durchgelesen habe, muss ich sagen, dass man das Wesentliche doch auf einen Bruchteil des Umfangs hĂ€tte herunterkĂŒrzen können. Wer also mit einer ausschweifenden ErzĂ€hlweise nichts anfangen kann und lieber rasante Actionszenen liest, dem ist mit diesem Roman sicher nicht gedient. Das Buch legt weniger Wert darauf, eine mitreißende Story zu erzĂ€hlen. Stattdessen dient die vordergrĂŒndige Handlung offenbar eher als AufhĂ€nger fĂŒr all das, was der Autor einem nebenher erzĂ€hlen will. So erhĂ€lt man ausfĂŒhrliche CharakterportrĂ€ts, detaillierte Beschreibungen von Umgebungen und Zivilisationen und eine ungeheure Menge schöner kleiner Nebenszenen. Es macht Spaß, all das zu lesen, wenn man sich auf die jeweilige Szene konzentriert und sie genießt, anstatt den Blick nur immer auf das Finale und die Auflösung gerichtet zu halten und sich stĂ€ndig zu fragen, ob man die jeweilige Szenen nicht auch hĂ€tte weglassen können. Dann kann man den Roman wirklich genießen und sich ganz und gar in Hamiltons Welt fallen lassen, die so umfangreich und detailliert beschrieben ist, dass man sich glatt vorstellen kann, sie sei real. Dabei ĂŒberrascht der Autor einen immer wieder mit seiner Vielzahl an neuen EinfĂ€llen. Nach all den BĂŒcherreihen, die er bisher geschrieben hat, sollte man meinen, dass ihm irgendwann mal die Ideen ausgehen. Doch auf den ĂŒber 1000 Seiten erwarten einen so viele Figuren, Kulissen und wendungsreiche Handlungen, dass es wirkt, als sei es Hamiltons erster Roman. Fazit: Hamiltons Schreibweise ist sicher nichts fĂŒr jedermann. So hĂ€tte man den Inhalt von "Der unsichtbare Killer" auch auf die HĂ€lfte des Umfang oder noch weniger kĂŒrzen und trotzdem die Handlung wiedergeben können. Doch wen die Ausschweifungen nicht stören, wer sich gerne auf letztendlich unwichtige, dafĂŒr aber unterhaltsame NebenerzĂ€hlungen einlĂ€sst, der wird an diesem Roman seine Freude haben.

"Der unsichtbare Killer" von dem britischen Autor Peter F. Hamilton ist im September 2013 als Taschenbuch beim Bastei-LĂŒbbe-Verlag erschienen.

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Es ist das Jahr 2142. In Newcastle geschieht ein grausamer Mord. Als Detective Sidney Hurst zu ermitteln beginnt, muss er schnell feststellen, dass es sich um einen SerientÀter handelt. Dieser hat offenbar schon vor zwanzig Jahren auf dem Tropenplaneten St. Libra sein Unwesen getrieben. Um die gegenwÀrtigen Morde aufzuklÀren, reist eine Expedition nach St. Libra und untersucht die Ereignisse der Vergangenheit.

Bei "Der unsichtbare Killer" handelt es sich um einen Einzelroman von Autor Peter F. Hamilton, der sich bisher eher durch umfangreiche Buchreihen einen Namen gemacht hat. Auch dieser Roman umfasst immerhin weit ĂŒber 1000 Seiten und ist damit nichts, was man mal eben an einem Wochenende durchackert. Das verhindert schon die Vielzahl an Informationen, mit der der Leser hier bombardiert wird. Nicht nur, dass das Ganze relativ klein geschrieben ist, man muss auch wirklich wach dabei sein, um die vielen Namen und Hintergrundinformationen aufzunehmen und zu behalten. Zwar dient einiges wirklich nur zur AusschmĂŒckung und ist im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr wichtig, doch andere Informationen hingegen erweisen sich nachher als durchaus entscheidend.

Nachdem ich das ganze Buch durchgelesen habe, muss ich sagen, dass man das Wesentliche doch auf einen Bruchteil des Umfangs hĂ€tte herunterkĂŒrzen können. Wer also mit einer ausschweifenden ErzĂ€hlweise nichts anfangen kann und lieber rasante Actionszenen liest, dem ist mit diesem Roman sicher nicht gedient. Das Buch legt weniger Wert darauf, eine mitreißende Story zu erzĂ€hlen. Stattdessen dient die vordergrĂŒndige Handlung offenbar eher als AufhĂ€nger fĂŒr all das, was der Autor einem nebenher erzĂ€hlen will.

So erhĂ€lt man ausfĂŒhrliche CharakterportrĂ€ts, detaillierte Beschreibungen von Umgebungen und Zivilisationen und eine ungeheure Menge schöner kleiner Nebenszenen. Es macht Spaß, all das zu lesen, wenn man sich auf die jeweilige Szene konzentriert und sie genießt, anstatt den Blick nur immer auf das Finale und die Auflösung gerichtet zu halten und sich stĂ€ndig zu fragen, ob man die jeweilige Szenen nicht auch hĂ€tte weglassen können. Dann kann man den Roman wirklich genießen und sich ganz und gar in Hamiltons Welt fallen lassen, die so umfangreich und detailliert beschrieben ist, dass man sich glatt vorstellen kann, sie sei real.

Dabei ĂŒberrascht der Autor einen immer wieder mit seiner Vielzahl an neuen EinfĂ€llen. Nach all den BĂŒcherreihen, die er bisher geschrieben hat, sollte man meinen, dass ihm irgendwann mal die Ideen ausgehen. Doch auf den ĂŒber 1000 Seiten erwarten einen so viele Figuren, Kulissen und wendungsreiche Handlungen, dass es wirkt, als sei es Hamiltons erster Roman.

Fazit: Hamiltons Schreibweise ist sicher nichts fĂŒr jedermann. So hĂ€tte man den Inhalt von "Der unsichtbare Killer" auch auf die HĂ€lfte des Umfang oder noch weniger kĂŒrzen und trotzdem die Handlung wiedergeben können. Doch wen die Ausschweifungen nicht stören, wer sich gerne auf letztendlich unwichtige, dafĂŒr aber unterhaltsame NebenerzĂ€hlungen einlĂ€sst, der wird an diesem Roman seine Freude haben.

geschrieben am 26.12.2013 | 481 Wörter | 2787 Zeichen

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