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Fledermausland


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Rezension von

Sebastian Birlinger

Fledermausland Sebastian Schätz verliebt sich in Kim, und eigentlich würde der jungen Liebe nichts mehr im Wege stehen, wenn da nicht immer diese komischen Sachen passieren würden. Ein Vampir, der ihn auf der Kino-Toilette angreift, ein Domowoj namens Pjotr, der unter seiner Spüle einzieht, und immer wieder die Zwerge von der GEZ. Fledermausland ist der erste Roman von Oliver Dierssen, mit dem er 2009 ins Finale des Heyne-Schreibwettbewerb „Schreiben Sie einen magischen Bestseller“ erreicht hat. Nachdem Sebastian (21) seinen Zivi im Otterzentrum gemacht hat, hängt er etwas in der Luft. Eigentlich wollte er studieren, seine Bewerbungsunterlagen liegen jedoch, seit er nach Hannover gezogen ist, in der Schreibtischschublade. Um die Zeit zu überbrücken, jobbt er bei Mister Xu im Asia-Laden. Und da seine Flamme Kim gerade mit ihrem Freund Schluss gemacht hat, ist das wichtigste im Moment ohnehin, an Kim ranzukommen - bis er eines Nachts von einer Fledermaus geweckt wird, die in sein Schlafzimmer geflogen ist. Dass der zu Hilfe kommende MAD (Medizinischer Außendienst) seinen Gattungspass sehen will, hält er noch für einen schlechten Witz. Jedoch nur, bis ihn ein depressiver Vampir auf der Kino-Toilette angreift, ein Oger seine Dienste als Psychologe in Anspruch nimmt und die GEZ von ihm erwartet, dass er 1. seinen Fernseher anmeldet, und 2. den Kontakt zu zwielichtigen Individuen meidet. Als dann auch noch Kim den Kontakt zu ihm abbricht, ist ihm klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und dass die GEZ nicht nur hinter ihm her ist. Sebastian begibt sich auf die Suche nach seiner Kim und trifft dabei auf eine Menge verrückter Kreaturen, die ihm nicht alle wohlgesonnen sind. Zu Beginn tut sich die Geschichte etwas schwer, da sie eher einer Teenie-Romanze ähnelt. Sebastian kommt nicht an Kim ran, die hat gerade mit ihrem Ex Schluss gemacht, und auch sonst weiß er nicht genau, was er mit seinem Leben anfangen soll und alles, was mit Studenten und Studium zu tun hat, ist sowieso doof. Insgesamt wirkt die Rahmengeschichte sehr konstruiert. Hat man die ersten 50 Seiten hinter sich, dann schafft das Buch doch noch den Sprung in eine skurrile Welt, in der einiges anders ist als man es erwarten würde. An vielen Stellen kann man über die eigentümlichen Charaktere lachen, an anderen Stellen hätte sich der Autor ruhig ein wenig mehr trauen können. Alles in Allem ein kurzweiliges Buch, das man mal lesen kann.

Sebastian Schätz verliebt sich in Kim, und eigentlich würde der jungen Liebe nichts mehr im Wege stehen, wenn da nicht immer diese komischen Sachen passieren würden. Ein Vampir, der ihn auf der Kino-Toilette angreift, ein Domowoj namens Pjotr, der unter seiner Spüle einzieht, und immer wieder die Zwerge von der GEZ.

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Fledermausland ist der erste Roman von Oliver Dierssen, mit dem er 2009 ins Finale des Heyne-Schreibwettbewerb „Schreiben Sie einen magischen Bestseller“ erreicht hat.

Nachdem Sebastian (21) seinen Zivi im Otterzentrum gemacht hat, hängt er etwas in der Luft. Eigentlich wollte er studieren, seine Bewerbungsunterlagen liegen jedoch, seit er nach Hannover gezogen ist, in der Schreibtischschublade. Um die Zeit zu überbrücken, jobbt er bei Mister Xu im Asia-Laden. Und da seine Flamme Kim gerade mit ihrem Freund Schluss gemacht hat, ist das wichtigste im Moment ohnehin, an Kim ranzukommen - bis er eines Nachts von einer Fledermaus geweckt wird, die in sein Schlafzimmer geflogen ist. Dass der zu Hilfe kommende MAD (Medizinischer Außendienst) seinen Gattungspass sehen will, hält er noch für einen schlechten Witz. Jedoch nur, bis ihn ein depressiver Vampir auf der Kino-Toilette angreift, ein Oger seine Dienste als Psychologe in Anspruch nimmt und die GEZ von ihm erwartet, dass er 1. seinen Fernseher anmeldet, und 2. den Kontakt zu zwielichtigen Individuen meidet. Als dann auch noch Kim den Kontakt zu ihm abbricht, ist ihm klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und dass die GEZ nicht nur hinter ihm her ist. Sebastian begibt sich auf die Suche nach seiner Kim und trifft dabei auf eine Menge verrückter Kreaturen, die ihm nicht alle wohlgesonnen sind.

Zu Beginn tut sich die Geschichte etwas schwer, da sie eher einer Teenie-Romanze ähnelt. Sebastian kommt nicht an Kim ran, die hat gerade mit ihrem Ex Schluss gemacht, und auch sonst weiß er nicht genau, was er mit seinem Leben anfangen soll und alles, was mit Studenten und Studium zu tun hat, ist sowieso doof. Insgesamt wirkt die Rahmengeschichte sehr konstruiert. Hat man die ersten 50 Seiten hinter sich, dann schafft das Buch doch noch den Sprung in eine skurrile Welt, in der einiges anders ist als man es erwarten würde. An vielen Stellen kann man über die eigentümlichen Charaktere lachen, an anderen Stellen hätte sich der Autor ruhig ein wenig mehr trauen können.

Alles in Allem ein kurzweiliges Buch, das man mal lesen kann.

geschrieben am 31.10.2010 | 391 Wörter | 2051 Zeichen

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