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Dauerhaft erfolgreich! So nutzen Sie ihr Potential und handeln effektiver


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Rezension von

Christoph Kramer

Dauerhaft erfolgreich! So nutzen Sie ihr Potential und handeln effektiver Stuart Truppner glaubt, jeder und jede könne Erfolg haben, dies sei nur eine Frage des Willens und des richtigen Planes. Seine – eingestandenermaßen nicht streng wissenschaftliche – Definition von „Erfolg“ ist: stetige Verbesserung. Ein kurzfristiges Ziel zu erreichen, sei noch kein Erfolg, dieser stelle sich vielmehr erst auf lange Sicht ein. Man solle klein anfangen und sich langsam („im Schneckentempo“), aber sicher verbessern. Die Rezeptur ist so einfach wie einleuchtend: Immer einen Schritt im Voraus denken und sich selbst kennen. Bequeme Gewohnheiten, der Rückgriff auf Standardlösungen und die Angst vor Fehlern sind nach Truppner die Ursachen, warum die meisten Menschen nicht dauerhaft erfolgreich sind. Die entscheidende Voraussetzung für Erfolg sei eine immer gut gefüllte „Ideenkiste“. Die Gedanken sollen dabei vor allem um die drei Komplexe „sich erkennen“ (die Basis), „sich verändern“ (der Weg), „sich vermarkten“ (das Ziel) kreisen. Praktisch geht es dann v.a. darum, Dinge aufzuschreiben, um seine Ideen festzuhalten. Truppner hat dazu ein ausgeklügeltes System von „Listen“ entwickelt. Damit sind die Kernaussagen des Buches schon im Wesentlichen erfaßt. Darüber hinaus wird man mit allerlei Redundantem und irgendwie Banalem bedient: „Gelassenheit“, „Persönlichkeit“, „gute Einstellung zu sich selbst“ und „lebenslanges Lernen“ seien wichtig, dann könne man sein „Veränderungsmanagement“ anstoßen, „Regisseur des eigenen Lebens sein“ usw. Vieles davon ist im Prinzip nicht falsch. Konkrete Verhaltensanweisungen finden sich aber naturgemäß eher spärlich. Was tun, um die notwendigen „Ideen“ zu bekommen? Truppner: Tun Sie auch mal etwas anderes, als üblich, versuchen Sie sich in „aktivem Beobachten und Denken“, lesen Sie unterschiedlichste Texte oder kopieren Sie einfach ihre Konkurrenz. Was soll man sonst noch tun? Laut Truppner: sich mit sich selbst vor ein paar Jahren vergleichen, sein Ziele nach Wichtigkeit ordnen, seine Ausreden aufschreiben und dann nicht mehr verwenden, ein Erfolgsbuch anlegen, Kundenwünsche notieren, gute auch persönliche Beziehungen zum Kunden aufbauen, Kunden andere Kunden werben lassen – nichts, was man nicht auch ohne Truppner schon geahnt hätte. Aber Truppner sagt es einem eben noch einmal deutlich und auf seine ganz spezielle Art. Das Buch ist vorrangig auf Finanzberater, wie Truppner selbst einer ist, zugeschnitten. Zu den wenigen wirklich brauchbaren Tips in dem Buch gehört derjenige, sich zu einer „Marke“ zu machen, die einen unterscheidet und den Wiedererkennungseffekt sichert. Dieses Prinzip hat Truppner selbst konsequent angewendet: das Buch wimmelt von komischen kleinen Comicfiguren, die ihn darstellen sollen, bzw. seine „Marke“. Was nervt, ist der ständige Verweis auf dubiose „Studien“, die nicht näher angegeben sind, die aber bewiesen haben sollen, daß nur 10% aller Menschen es richtig machen und der Rest der Menschheit immer daneben liegt. Dafür gewinnt der Text teilweise geradezu poetische Qualitäten. Es gibt Sätze wie: „Gedanken sind wie ein Fischschwarm“ oder „Das was hinter uns liegt und das was vor uns liegt, ist klitzeklein im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“ Fazit: Naja.

Stuart Truppner glaubt, jeder und jede könne Erfolg haben, dies sei nur eine Frage des Willens und des richtigen Planes. Seine – eingestandenermaßen nicht streng wissenschaftliche – Definition von „Erfolg“ ist: stetige Verbesserung. Ein kurzfristiges Ziel zu erreichen, sei noch kein Erfolg, dieser stelle sich vielmehr erst auf lange Sicht ein. Man solle klein anfangen und sich langsam („im Schneckentempo“), aber sicher verbessern. Die Rezeptur ist so einfach wie einleuchtend: Immer einen Schritt im Voraus denken und sich selbst kennen. Bequeme Gewohnheiten, der Rückgriff auf Standardlösungen und die Angst vor Fehlern sind nach Truppner die Ursachen, warum die meisten Menschen nicht dauerhaft erfolgreich sind.

Die entscheidende Voraussetzung für Erfolg sei eine immer gut gefüllte „Ideenkiste“. Die Gedanken sollen dabei vor allem um die drei Komplexe „sich erkennen“ (die Basis), „sich verändern“ (der Weg), „sich vermarkten“ (das Ziel) kreisen. Praktisch geht es dann v.a. darum, Dinge aufzuschreiben, um seine Ideen festzuhalten. Truppner hat dazu ein ausgeklügeltes System von „Listen“ entwickelt.

Damit sind die Kernaussagen des Buches schon im Wesentlichen erfaßt. Darüber hinaus wird man mit allerlei Redundantem und irgendwie Banalem bedient: „Gelassenheit“, „Persönlichkeit“, „gute Einstellung zu sich selbst“ und „lebenslanges Lernen“ seien wichtig, dann könne man sein „Veränderungsmanagement“ anstoßen, „Regisseur des eigenen Lebens sein“ usw.

Vieles davon ist im Prinzip nicht falsch. Konkrete Verhaltensanweisungen finden sich aber naturgemäß eher spärlich. Was tun, um die notwendigen „Ideen“ zu bekommen? Truppner: Tun Sie auch mal etwas anderes, als üblich, versuchen Sie sich in „aktivem Beobachten und Denken“, lesen Sie unterschiedlichste Texte oder kopieren Sie einfach ihre Konkurrenz.

Was soll man sonst noch tun? Laut Truppner: sich mit sich selbst vor ein paar Jahren vergleichen, sein Ziele nach Wichtigkeit ordnen, seine Ausreden aufschreiben und dann nicht mehr verwenden, ein Erfolgsbuch anlegen, Kundenwünsche notieren, gute auch persönliche Beziehungen zum Kunden aufbauen, Kunden andere Kunden werben lassen – nichts, was man nicht auch ohne Truppner schon geahnt hätte. Aber Truppner sagt es einem eben noch einmal deutlich und auf seine ganz spezielle Art.

Das Buch ist vorrangig auf Finanzberater, wie Truppner selbst einer ist, zugeschnitten. Zu den wenigen wirklich brauchbaren Tips in dem Buch gehört derjenige, sich zu einer „Marke“ zu machen, die einen unterscheidet und den Wiedererkennungseffekt sichert. Dieses Prinzip hat Truppner selbst konsequent angewendet: das Buch wimmelt von komischen kleinen Comicfiguren, die ihn darstellen sollen, bzw. seine „Marke“.

Was nervt, ist der ständige Verweis auf dubiose „Studien“, die nicht näher angegeben sind, die aber bewiesen haben sollen, daß nur 10% aller Menschen es richtig machen und der Rest der Menschheit immer daneben liegt. Dafür gewinnt der Text teilweise geradezu poetische Qualitäten. Es gibt Sätze wie: „Gedanken sind wie ein Fischschwarm“ oder „Das was hinter uns liegt und das was vor uns liegt, ist klitzeklein im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“

Fazit: Naja.

geschrieben am 18.10.2006 | 460 Wörter | 2832 Zeichen

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