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Networking. Kontakte nutzen, Beziehungen pflegen


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Rezension von

Christoph Kramer

Networking. Kontakte nutzen, Beziehungen pflegen Dieses Buch aus der Reihe Pocket Business des Cornelsen Verlages zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit aus: handliches Buchformat, gute und übersichtliche Strukturierung, kurz und pointiert geschriebene Kapitel, jeweils mit einer noch pointierteren Zusammenfassung versehen, sowie ein gutes Stichwortverzeichnis lassen hier kaum Wünsche offen. Dazu sind in den einzelnen Kapiteln zentrale Sätze im Textfluß farblich hervorgehoben, während es für Beispiele, Gedankenspiele und „Praxistips“ eigene, optisch abstechende Kästchen gibt. Verschiedene Graphiken und Tabellen komplettieren das Bild. Inhaltlich geht es in dieser Einführung zum „Networking“ von Frank Walicht schwerpunktmäßig um praktische Hinweise für den Aufbau, Ausbau und die Pflege von Netzwerken. Man soll bei seinen bereits vorhandenen privaten Netzwerken beginnen, Privates und Geschäftliches stärker verbinden, Treffen organisieren und neue Leute kennenlernen. Auch die Mitgliedschaft in einem „formellen“ Netzwerk (Alumni, berufsständische Vereinigungen) ist ohne „Personalisierung“ der potenziellen Kontakte darin, nicht viel wert. Bevor man allerdings mit dem Netzwerken loslegt, ist eine Zielbestimmung, ein „wo will ich damit hin“ unabdingbar. Im Netzwerk gilt es, „Mehrwert“ für die anderen Mitglieder zu schaffen, d.h. wertvolle Informationen und Empfehlungen abzugeben. Mittelfristig soll man aber unbedingt darauf achten, daß dabei ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen existiert. Interessant ist die Unterscheidung von leistungs- und machtorientierten Netzwerken, in denen ganz unterschiedliche Verhaltensweisen erforderlich sind. Dies wird besonders aufschlußreich anhand von entsprechenden Unternehmenskulturen beschrieben: in stark machtorientierten Unternehmen gilt: am besten gar nichts tun, um keine Fehler zu machen und niemanden vor den Kopf zu stoßen. Walicht beschreibt eine ganze Reihe nützlicher Techniken und Mittel, derer man sich bedienen soll. Das reicht von der Bedeutung des „Small talk“ über die richtige Größe und Gestaltung von Visitenkarten bis hin zur Verwendung von EDV-Systemen, um die geknüpften Beziehungen effektiv zu verwalten. In die Darstellung sind immer wieder auch Fragmente einer Art von Netzwerk-„Philosophie“ hineingeflochten. So belehrt Walicht den Leser, daß es ohne „Liebe“ zu den Menschen und grundsätzliche Offenheit und Interesse eben nicht funktionieren könne, weil zum Netzwerken gute emotionale Bindungen notwendig seien. Auch betont er die Rolle der jeweils eigenen Persönlichkeit beim Netzwerken. Wer an sich selbst arbeitet, wer bereit ist, immer wieder neue Ziele zu setzen und anzustreben, der bleibe spannend und ziehe seinerseits wiederum spannende und interessante Leute an. Sogar Gesellschaftskritik wird von Walicht geübt: Gesellschaftlich akzeptiert sei nämlich nur ein Netzwerken, das keinen (geldwerten) Nutzen generiere. Tatsächlich sei Netzwerken aber eben „kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Dieser Zweck sei die Steigerung von Einkommen (Geld) und Einfluß (Macht).“ Da wundert es auch nicht mehr, daß in der sehr knappen Literaturliste am Ende auch Niccolò Machiavellis „Der Fürst“ als „Klassiker“ der arkanen Herrschaftstechnik aufgeführt wird.

Dieses Buch aus der Reihe Pocket Business des Cornelsen Verlages zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit aus: handliches Buchformat, gute und übersichtliche Strukturierung, kurz und pointiert geschriebene Kapitel, jeweils mit einer noch pointierteren Zusammenfassung versehen, sowie ein gutes Stichwortverzeichnis lassen hier kaum Wünsche offen. Dazu sind in den einzelnen Kapiteln zentrale Sätze im Textfluß farblich hervorgehoben, während es für Beispiele, Gedankenspiele und „Praxistips“ eigene, optisch abstechende Kästchen gibt. Verschiedene Graphiken und Tabellen komplettieren das Bild.

Inhaltlich geht es in dieser Einführung zum „Networking“ von Frank Walicht schwerpunktmäßig um praktische Hinweise für den Aufbau, Ausbau und die Pflege von Netzwerken. Man soll bei seinen bereits vorhandenen privaten Netzwerken beginnen, Privates und Geschäftliches stärker verbinden, Treffen organisieren und neue Leute kennenlernen. Auch die Mitgliedschaft in einem „formellen“ Netzwerk (Alumni, berufsständische Vereinigungen) ist ohne „Personalisierung“ der potenziellen Kontakte darin, nicht viel wert. Bevor man allerdings mit dem Netzwerken loslegt, ist eine Zielbestimmung, ein „wo will ich damit hin“ unabdingbar.

Im Netzwerk gilt es, „Mehrwert“ für die anderen Mitglieder zu schaffen, d.h. wertvolle Informationen und Empfehlungen abzugeben. Mittelfristig soll man aber unbedingt darauf achten, daß dabei ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen existiert. Interessant ist die Unterscheidung von leistungs- und machtorientierten Netzwerken, in denen ganz unterschiedliche Verhaltensweisen erforderlich sind. Dies wird besonders aufschlußreich anhand von entsprechenden Unternehmenskulturen beschrieben: in stark machtorientierten Unternehmen gilt: am besten gar nichts tun, um keine Fehler zu machen und niemanden vor den Kopf zu stoßen.

Walicht beschreibt eine ganze Reihe nützlicher Techniken und Mittel, derer man sich bedienen soll. Das reicht von der Bedeutung des „Small talk“ über die richtige Größe und Gestaltung von Visitenkarten bis hin zur Verwendung von EDV-Systemen, um die geknüpften Beziehungen effektiv zu verwalten.

In die Darstellung sind immer wieder auch Fragmente einer Art von Netzwerk-„Philosophie“ hineingeflochten. So belehrt Walicht den Leser, daß es ohne „Liebe“ zu den Menschen und grundsätzliche Offenheit und Interesse eben nicht funktionieren könne, weil zum Netzwerken gute emotionale Bindungen notwendig seien. Auch betont er die Rolle der jeweils eigenen Persönlichkeit beim Netzwerken. Wer an sich selbst arbeitet, wer bereit ist, immer wieder neue Ziele zu setzen und anzustreben, der bleibe spannend und ziehe seinerseits wiederum spannende und interessante Leute an. Sogar Gesellschaftskritik wird von Walicht geübt: Gesellschaftlich akzeptiert sei nämlich nur ein Netzwerken, das keinen (geldwerten) Nutzen generiere. Tatsächlich sei Netzwerken aber eben „kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Dieser Zweck sei die Steigerung von Einkommen (Geld) und Einfluß (Macht).“ Da wundert es auch nicht mehr, daß in der sehr knappen Literaturliste am Ende auch Niccolò Machiavellis „Der Fürst“ als „Klassiker“ der arkanen Herrschaftstechnik aufgeführt wird.

geschrieben am 28.09.2006 | 425 Wörter | 2864 Zeichen

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