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Weltordnungskonzepte. Hoffnungen und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts.


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Rezension von

Kilian Kneisel

Weltordnungskonzepte. Hoffnungen und EnttĂ€uschungen des 20. Jahrhunderts. Den Herausgebern dieses recht schmalen Bandes kommt es laut ihrem Vorwort darauf an, grundliegende Entwicklungslinien und ProblemzusammenhĂ€nge des 20. Jahrhunderts aufzeigen. Der Band gliedert sich in sechs einzelne BeitrĂ€ge verschiedener Autoren zu den Einzelthemen. ZunĂ€chst erfolgt ein Überblick ĂŒber das „Jahrhundert der Extreme“. Die Irrungen und Wirrungen dieser Zeit versucht man, durch Kategorisierung anhand von vereinfachten, aber recht gut beschreibenden Begriffspaaren und den vier großen Weltordnungskonzepten der Moderne zu strukturieren. Dies ist sicherlich eine Vereinfachung, wogegen aber nichts einzuwenden ist, wird doch hier wie im ganzen Buch reichlich Literatur zum Vertiefen angeboten. Danach werden die drei großen Weltordnungsmodelle, Liberalismus, Kommunismus und Nationalsozialismus einzeln behandelt, ebenso kommt die Dekolonisation als ein zentrales Problem zum Tragen. Alle Texte sind gleich aufgebaut: den einzelnen AufsĂ€tzen, die recht knapp gehalten und sinnvoll untergliedert sind, folgen AuszĂŒge wichtiger und relevanter Textquellen zu den jeweils behandelten Themen. Dies ist wirklich zu begrĂŒĂŸen, da man bei einer BeschĂ€ftigung mit einem historischen Gegenstand immer unmittelbar auf die Quellen zurĂŒckgreifen muss. Diese werden wie gesagt gleich in dem Buch zumindest ansatzweise mitgeliefert. Jedes Kapitel schließt ein recht ausfĂŒhrliches Literaturverzeichnis ab. Insgesamt bietet das Buch „Weltordnungskonzepte. Hoffnungen und EnttĂ€uschungen des 20. Jahrhunderts“ einen knappen Einstieg in die Thematik, sicherlich nicht mehr. Es bietet aber genĂŒgend Anregungen fĂŒr eine weitergehende BeschĂ€ftigung mit den angeschnittenen Themen, wirft Fragen auf und verweist freundlicherweise auf wichtige Literatur zu den einzelnen Themen.

Den Herausgebern dieses recht schmalen Bandes kommt es laut ihrem Vorwort darauf an, grundliegende Entwicklungslinien und ProblemzusammenhÀnge des 20. Jahrhunderts aufzeigen. Der Band gliedert sich in sechs einzelne BeitrÀge verschiedener Autoren zu den Einzelthemen.

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ZunĂ€chst erfolgt ein Überblick ĂŒber das „Jahrhundert der Extreme“. Die Irrungen und Wirrungen dieser Zeit versucht man, durch Kategorisierung anhand von vereinfachten, aber recht gut beschreibenden Begriffspaaren und den vier großen Weltordnungskonzepten der Moderne zu strukturieren. Dies ist sicherlich eine Vereinfachung, wogegen aber nichts einzuwenden ist, wird doch hier wie im ganzen Buch reichlich Literatur zum Vertiefen angeboten.

Danach werden die drei großen Weltordnungsmodelle, Liberalismus, Kommunismus und Nationalsozialismus einzeln behandelt, ebenso kommt die Dekolonisation als ein zentrales Problem zum Tragen.

Alle Texte sind gleich aufgebaut: den einzelnen AufsĂ€tzen, die recht knapp gehalten und sinnvoll untergliedert sind, folgen AuszĂŒge wichtiger und relevanter Textquellen zu den jeweils behandelten Themen. Dies ist wirklich zu begrĂŒĂŸen, da man bei einer BeschĂ€ftigung mit einem historischen Gegenstand immer unmittelbar auf die Quellen zurĂŒckgreifen muss. Diese werden wie gesagt gleich in dem Buch zumindest ansatzweise mitgeliefert. Jedes Kapitel schließt ein recht ausfĂŒhrliches Literaturverzeichnis ab.

Insgesamt bietet das Buch „Weltordnungskonzepte. Hoffnungen und EnttĂ€uschungen des 20. Jahrhunderts“ einen knappen Einstieg in die Thematik, sicherlich nicht mehr. Es bietet aber genĂŒgend Anregungen fĂŒr eine weitergehende BeschĂ€ftigung mit den angeschnittenen Themen, wirft Fragen auf und verweist freundlicherweise auf wichtige Literatur zu den einzelnen Themen.

geschrieben am 04.06.2010 | 227 Wörter | 1568 Zeichen

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